Guten Rutsch und ein gesegnetes Neues Jahr 2014

Guten Rutsch!

Alle Jahre wieder – nicht jeder ist für jeden Beruf gleich geeignet! Das gilt offensichtlich auch für Gesetzesbrecher oder wie wir aus einem Polizeipräsidium vernehmen: „Da korrespondiert der Intelligenzquotient nicht mit der gestellten Aufgabe.“ Einige „Glanzleistungen“ hier nun dem geneigten Leser zur Erbauung.
Guten Rutsch!

Die Putzfrau

In einer Frankfurter Gaststätte fiel ein Räuber einer pfiffigen Putzfrau „zum Opfer“. Der Bösewicht verlangte nach dem Baren in der Kasse. Die gute „Perle“ allerdings erklärte dem unter Drogen stehenden Manne, sie verfüge nicht über den Schlüssel zur Kasse. Man müsse nun auf den Inhaber warten: gesagt – getan. Der Wirt erschien tatsächlich mit der Polizei im Schlepptau. Der Täter wurde verhaftet.

Der Ausweis

Immer wieder gern gegebene Variante: Täter hinterlässt am Tatort nicht nur eindeutige Spuren, sondern zur erheblichen Vereinfachung der Arbeit der Polizei gleich den Ausweis. „Das ist wie ein Elfmeter“ – erneut aus dem Polizeipräsidium – „da muss man nur noch verwandeln!“. So geschehen im schönen Zwickau. Dort versuchte ein Mann zunächst sein Glück am Spielautomaten. Als der erhoffte Gewinn ausblieb, begab der Täter sich an die Kasse und gab vor, Geld wechseln zu wollen. Die Kassiererin öffnete die Kasse, der Täter stieß sie zur Seite und entkam mit mehreren hundert Euro. Allerdings hatte er im Eifer des Gefechtes seine Brieftasche auf dem Automaten hinterlassen – Ausweis und Adresse eingeschlossen. Nun meidet er seine Wohnung …

Schnell mal noch zu Facebook

Social Media gehören heute fast schon zum guten Ton. Nicht nur für uns Normalbürger sondern auch für manche auf der anderen Seite der Gesetze. So geschehen nach vollzogenem Einbruch: der Langfinger nutzte den Rechner des Bewohners, rief Facebook auf und meldete sich bei seinem eigenen Benutzerkonto an. Und erst danach machte er sich aus dem Staub.

Papagei als Alarmanlage

Eine besondere Art der Anwesenheitssimulation gelang einem Papagei. Ein Trickbetrüger hatte sich Zugang zu der Wohnung einer alten Dame verschafft. Als aus den Tiefen der Wohnung „Hallo“-Rufe erschallten, gab der Ganove Fersengeld. Papagei „Bibo“ erwies sich als beeindruckende Abschreckungsmaßnahme.

Der Klassiker aus Saarmund

Ziel der Aktion: gewaltfreie Entwendung eines Geldautomaten. Das dachten sich in den Neunzigern fünf Herren der besonders schlauen Art. Nach sorgfältiger Vorbereitung erschienen sie mit einem gestohlenen LKW vor einer Bank und rissen mittels Stahlseilen und roher Gewalt einen Automaten aus der Verankerung. Allerdings handelte es sich um den Kontoauszugsdrucker …

Einbruchschutz bei Unternehmen

Einbruchsgefahr
bei Unternehmen

Die Studie einer österreichischen Sicherheitsfirma bestätigt: 50% der Unternehmen hatten bereits mindestens einen Einbruch zu verzeichnen – ein Drittel der Unternehmen rechnet mit der Möglichkeit. Angesichts der Sachlage ist erstaunlich, dass satte 40% das Thema Einbruchschutz auf die leichte Schulter nehmen. Die Ursachen sieht die Sicherheitsfirma in mangelndem Problembewusstsein und fehlender Information zum Einbruchschutz.

Einbruchszahlen unklar

Die tatsächlichen Einbruchszahlen sind ebenso unklar wie die tatsächliche Anzahl gefährdeter Unternehmen. Dies beruhe vor allem darauf, dass betroffene Unternehmen dazu neigen, einen Einbruch zu verheimlichen. Mangelndes Vertrauen in die polizeilichen Ermittlungsarbeiten – nur etwa 16% der Einbrüche werden aufgeklärt – und ein möglicherweise skandalöser Image-Verlust, der entstandenen materiellen Schaden weiter vergrößern würde, sind Gründe für diese Entscheidung.

Vier von Zehn machen es den Einbrechern leicht

Etwa vier von Zehn Firmen verfügen nicht über einen ausreichenden Einbruchschutz. Das macht sie zum offenen Ziel für einen Einbruch. Die Folgen: direkter Sachschaden, Verlust durch Diebstahl, Betriebsunterbrechung, Vandalismus.

Versicherungsschutz ist kein Einbruchschutz

Ironischerweise halten viele Unternehmen bereits den Abschluss einer entsprechenden Versicherung für einen ausreichenden „Einbruchschutz“. Außerdem unterschätzen sie die konkreten Probleme bei der Schadensregulierung: Wartezeiten, ungenügende Schadenssumme sowie mögliche Mehrkosten nach einem Versicherungsfall. Eine Versicherung ist keineswegs eine Maßnahme zum Einbruchschutz: sie kann die Tat nicht verhindern, sondern nur ihre Folgen mildern.

Unzureichende Information und mangelndes Problembewusstsein

Dennoch ist die Versicherung für viele die einzige Maßnahme. Sie verzichten auf effektive und wirksame Maßnahmen zum Einbruchschutz, da deren konkrete Kosten abschreckend wirken. Die Kosten, die bei einem Einbruch entstehen können und die solche Maßnahmen verhindern helfen, werden hierbei leider nicht gewürdigt – entsprechende Informationen zum Kosten-Nutzen-Verhältnis werden nicht zusammengestellt.

Alarmanlage wichtigste Maßnahme zum Einbruchschutz

Die Alarmanlage ist für mehr als 80% der befragten Unternehmen die wichtigste Maßnahme zum Einbruchschutz. Sie kann einen Einbruch selbst dann noch verhindern, wenn die anderen Sicherheitsmaßnahmen überwunden sind. Außerdem holt sie Hilfe herbei – wenn sie mit einem Wachschutz oder der Polizei verbunden ist.

Quelle: http://www.pressetext.com/news/20131217016?likes=like

Einbrecher, Weihnachten, Sylvester und das Internet

Einbrecher
nutzen das Internet

Es ist wohl wahr eine feierliche Zeit – das Jahresende mit Weihnachten und Sylvester: wir finden uns zusammen und teilen unsere Freude mit Familie, Freunden und Bekannten. Als moderne Bürger verfügen wir über Konten bei den sog. „Social Media“ und sind stolz darauf, unserem geneigten Publikum oft im Detail alle unsere Pläne darzulegen. Ein jeder möge wissen, wo wir sind und was wir tun – es weihnachtet sehr!

„Social Media“ „Blogosphäre“ und Homepages

Im 21. Jahrhundert gehört der eigene „Account“ – das Benutzerkonto – in einem oder mehreren „Social-Media“ Diensten  zum guten Ton – wie einst die Visitenkarte. Hier teilen wir mit unseren „Freunden“, was uns in unserem Leben erwähnenswert erscheint:

  • wer wir sind
  • wo wir sind
  • was wir tun
  • wer wo was wann tut

Mit Begeisterung und solider Naivität protokollieren wir – manche im Minutentakt – Ereignisse und Aktivitäten für unsere „Zielgruppe“: Familie, Freunde und „Freunde“ in Social Media.

Nicht wenige von uns verfügen gar über ein Blog oder gar eine eigene Homepage und hier muss in Deutschland ein Impressum mit genauen Kontaktinformationen vorhanden sein; Freiberufler und Selbständige müssen hier neben der e-Mail-Adresse auch die genaue Postanschrift veröffentlichen. Wer nun im „Home-Office“ arbeitet, verbreitet damit zugleich seine Privatanschrift.

Und wir vergessen: alle diese Informationen stehen nunmehr für alle lesbar im Netz – im Netz, das nie vergisst.

Datenschutz

Besonders hierzulande legen wir großen Wert auf Datenschutz und neigen zu heller Empörung, wenn wir erfahren, dass unsere Daten zu Werbezwecken schamlos verwendet werden – insbesondere dann, wenn diese Daten auf außereuropäischen Servern liegen und die Schlapphüte (d.h. Geheimdienste aller Nationen) sich diese Informationen zu Nutze machen.

Und dennoch stellen wir detaillierte Informationen über uns und unser Tun öffentlich ins Internet!

Einbrecher nutzen das Internet

Werbeindustrie und Schlapphüte sind für die allermeisten von uns lediglich lästige Datensammler. Die schwerwiegenden Folgen dieser Datensammelwut erschließen sich nur Lesern von George Orwells Roman „1984“.

Allerdings nutzen auch Einbrecher das Internet! Hier finden sie alles, was die schräge Zunft zur erfolgreichen Verrichtung ihrer „Arbeit“ benötigt:

  • Wer zu Weihnachten und Silvester nicht zu Hause ist.
  • Und natürlich auch, wo dieses Zuhause ist. Mit allen Kontaktinformationen. So lässt sich mit einem Telefonanruf leicht überprüfen, ob die Wohnung oder das Haus auch tatsächlich leer steht.

Wenn wir diese Informationen nun ins Netz stellen, sprechen wir eine klare Einladung an Einbrecher aus: hier kannst Du leicht und ungestört einbrechen.
Wollen Sie das wirklich?

Datensparsamkeit

  • Schützen Sie sich und Ihre Familie!
  • Verzichten Sie auf übergenaue Detailinformationen!
  • Teilen Sie nicht mit, wann Ihre Wohnung leersteht!
  • Verschicken Sie lieber Einladungen per e-Mail!
  • die altmodische Weihnachtskarte ist sowieso schöner und dem Fest angemessen!
  • Feiern Sie ein Fest der Freude und machen Sie nicht den Einbrechern das Fest zur Freude!

Sorglosigkeit erleichtert die Arbeit der Einbrecher

Einbruch
viel zu leicht!

Eine Online-Befragung von 1.000 Bürgern über 18 Jahre – durchgeführt von einem bekannten Versicherungsunternehmen im Sommer 2013 – legt nahe: die meisten unserer Mitbürger machen es Einbrechern zu leicht. Selbst einfachste Sicherheitsmaßnahmen wie z.B. einen Türspion erachtet nur jeder Dritte als notwendig.

Hochsaison für Einbrecher

Wir alle wissen und die Kriminalstatistik der Polizei bestätigt es: wenn die Tage kürzer werden und somit die Dunkelheit zunimmt, haben Einbrecher Hochsaison. Die dunkle Jahreszeit, insbesondere die Weihnachtszeit begünstigt diese Kriminelle. Viele Menschen kehren erst nach Dunkelheit nach Hause zurück; gerade in der Weihnachtszeit stehen Wohnungen besonders lange leer: wir alle sind unterwegs und beschäftigt mit Weihnachtseinkäufen und Weihnachtsfeiern. Die lange Dunkelheit und die lange Abwesenheit bilden ideale Arbeitsbedingungen für Langfinger.

So wählen Diebe aus

Der Sicherheitsexperte Jens Christian Bergreen: „Diebe wählen ihre Objekte nach bestimmten Kriterien aus.“

  • Wert der Beute
  • Schwierigkeit der Tat
  • Entdeckungsgefahr

„Vor allem bei den letzten beiden Aspekten kann jeder Bürger den Einbrechern einen Strich durch die Rechnung machen – und sollte das auch tun“, so der Jens Christian Berggreen.

Empfehlungen der Polizei

Das Versicherungsunternehmen kommt aus eigener Erfahrung zu den gleichen Empfehlungen wie die Polizei: den sinnfälligen Einsatz von einbruchshemmenden Maßnahmen in Verbindung mit einer Alarmanlage.

Wir machen es den Einbrechern zu leicht

Tatsache aber ist: wir machen es den Einbrechern zu leicht! Selbst grundlegende Maßnahmen zum Einbruchschutz vernachlässigen wir sträflich:

  • 52% verfügen immerhin über Jalousien und Rollläden (Sichtschutz). Sind diese aber nicht durch technische Maßnahmen (Fenstergitter, einbruchhemmende Fensterbeschläge, Alarmanlage) gesichert, bilden sie auch für Gelegenheitseinbrecher kein ernstzunehmendes Hindernis
  • 15% verstärken den Einbruchschutz durch Türbeschläge
  • 13% setzen Sicherheitsglas ein
  • 11% verzichten gänzlich auf einbruchhemmende Maßnahmen

Besonders der komplette Verzicht auf Maßnahmen zum Einbruchschutz scheint unverständlich. Zeitgleich mit dem Anstieg der Einbrüche ist nämlich auch die Zahl der versuchten Einbrüche gestiegen. Hier zeigt sich nachdrücklich, wie wirksam Einbruchschutz zum einen die Schwierigkeit der Tat und die Entdeckungsgefahr erhöhen kann – vor allem die Installation einer Alarmanlage. Auch die Kriminalstatistik bestätigt: selbst wenn alle mechanischen Sicherungen überwunden sind, so verbleibt als letzte zuverlässige Bastion, die Einbrecher auch jetzt noch in die Flucht schlagen kann, die moderne Alarmanlage.

Quelle: http://www.prestigecars.de/automobile-magazin/2013/einbruchschutz-mehrheit-der-deutschen-macht-es-dieben-leicht/141010

Alarmanlage schützt

Alarmanlage
wirkt!

Die Alarmanlage ist der Abschluss der Maßnahmen zum Einbruchschutz. Sie ist dies, obwohl sie einen Einbruch weder verzögern noch verhindern kann. Tatsächlich tritt die Alarmanlage erst dann auf den Plan, wenn der Einbrecher durch Bewegungsmelder registriert wird oder er im Begriff ist, einbruchshemmende Maßnahmen zu überwinden. Wenn alle anderen Maßnahmen versagt haben, dann ist die Alarmanlage buchstäblich Ihre letzte Vereidigungslinie. Sie signalisiert dem Einbrecher: hohe Entdeckungsgefahr – hohes Risiko!

Natürlich kann eine Alarmanlage auch einen Einbruch „verhindern“, in dem Sinne nämlich, dass sie abschreckend wirkt, wenn sie vom Einbrecher vor der Tat entdeckt wird. Dass diese Wirkung real ist, zeigen folgende Beispiele:

Einbrecher hinterlassen Dachschaden

Am 10.12.2013 versuchten Einbrecher in einen Elsterberger Unterhaltungsbetrieb einzudringen. Die Einbrecher kamen übers Dach. Dort deckten sie etwa einen Quadratmeter ab – die Alarmanlage tat ihre Wirkung: die Täter gaben Fersengeld

Obwohl die Einbrecher ohne Beute entkamen, verursachten sie einen Sachschaden. Der automatisch herbeigerufene Wachschutz registriere leider den Zugang durch die Decke. Der nächtliche Regen fügte nun noch einen Wasserschaden hinzu – in Summe beträgt der Schaden nun € 2.000.

Das ist eine klares Beispiel für die Wirkung der Alarmanlage: obwohl die Täter bereits die Spielothek unter erheblichen Mühen betreten hatten, schien ihnen die Entdeckungsgefahr zu hoch!

Quelle: http://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/PLAUEN/Einbrecher-hinterlassen-Dachschaden-artikel8635786.php

Einbruch in Postfiliale gescheitert

Einen ähnlichen Verlauf nahm ein Einbruchsversuch am Vortag (9.12.2013) in Korbach. Dort gelangten die Täter in eine Bäckerei mit Postfiliale. Sie hatten den Eingang aufgehebelt – den Einbruchschutz also überwunden. Nun kam wieder die Alarmanlage ins Spiel: ihre laute Sirene vertrieb die bereits „erfolgreichen“ Einbrecher.

Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/44150/2617255/pol-kb-bad-arolsen-landau-einbruch-in-postfiliale-gescheitert

Alarmanlage vertreibt Einbrecher

Ähnliche Fälle gab es in Willich und Berghausen. Hier griffen die Täter die Rollläden und Fensterscheiben an und lösten dadurch den Alarm aus. In beiden Fällen gaben sie Fersengeld.

Quelle: http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=70&tx_ttnews[tt_news]=152500&cHash=6d87712309

Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65857/2616729/pol-vie-alarmanlage-vertreibt-tankstelleneinbrecher

Alarmanlage schützt

Die Alarmanlage schützt vor Einbruch. Das belegen eindeutig solche Fälle. Glücklicherweise hat sich die Anzahl der versuchten Einbrüche von 2011 auf 2012 um ca. 42% erhöht – in vielen Fällen war daran eine Alarmanlage beteiligt. Alle Fälle belegen: Einbrecher können einbruchshemmende Maßnahmen durchaus überwinden;sind sie aber bereits eingedrungen, so hilft hier nur noch die Alarmanlage.

Tag des Einbruchschutzes

k-einbruch
Tag des Einbruchschutzes

Im Herbst 2012 startete die Polizei die Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH in Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Sicherheitsbranche. Das Ziel: weitgehende und umfassende Aufklärung zum Thema Einbruchschutz. Die Internetseite www.k-einbruch.de bietet umfassende Information zum Thema Einbruchschutz.

Einbruch: 144.000 Fälle

Die Anzahl der Einbrüche ist wieder im Steigen. Die polizeiliche Kriminalstatistik weist einen Zuwachs auf 144.000 Fälle (8,7%) für 2012 auf. Der Einstieg erfolgte in der Mehrzahl über die bekannten Wege:

  • Fenster
  • Balkon/Terrassentüren
  • Wohnungs/Haustüren

Die entstandenen Schäden belaufen sich auf mehr als €400 Millionen.

Einbruchschutz wirkt!

Die gute Nachricht: der Einbruchschutz wirkt. Nicht nur die Zahlen der Einbrüche stiegen, sondern auch die Zahl der abgebrochenen Einbrüche – also der Einbruchsversuche. Die gescheiterten Einbrüche werden auf zunehmendes Problembewusstsein und den Einsatz von Sicherheitstechnik zurückgeführt – ein deutlicher Beleg für die Wirksamkeit einbruchshemmender Maßnahmen.

Somit ist das Ziel der Kampagne: alle zu erreichen, die dem Thema Einbruchschutz bisher nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt haben.

Tag des Einbruchschutzes

„Eine Stunde mehr für die Sicherheit“ – so lautet die Devise für den „Tag des Einbruchschutzes“. Dieser wird jährlich zum Datum der Zeitumstellung auf die Winterzeit abgehalten. Die „gewonnene Extra-Stunde“ möge man zur Vertiefung der eigenen Kenntnisse zum Einbruchschutz und den Sicherheitsempfehlungen der Polizei verwenden.

Die Polizei bietet an diesem Tag:

  • Beratungen vor Ort
  • Infoveranstaltungen
  • Messestände
  • weitere mediale Präsenz

Ergänzt werden diese Aktivitäten durch einen Tag der offenen Tür, den viele polizeiliche Beratungsstellen und Sicherheitsfirmen veranstalten. Das große Interesse der Öffentlichkeit zeigt sich an der Nachfrage nach Informationen zum Thema und deren weitere Verbreitung durch „Mundpropaganda“.

gekippte Fenster – gekippte Türen

Am Beispiel einer gekippten Tür – das gilt natürlich auch für das gekippte Fenster – demonstriert die Kampagne den naiven Umgang mancher Mitmenschen mit Einbruchschutz und Sicherheitsmaßnahmen. Dabei können schon einfachste Maßnahmen und die Befolgung der Sicherheitstipps der Polizei einen Einbruch zumindest unwahrscheinlich machen.

Wichtige Sicherheitstipps der Polizei

  • Türen abschließen
  • Fenster schließen
  • gekippte Fenster sind offene Fenster
  • Keinen Schlüssel z.B. „im Blumentopf“ verwahren
  • Verlieren Sie einen Schlüssel, ersetzen Sie ihn durch einen neuen
  • Nachbarschaftshilfe
  • Anwesenheitsschutz

Schirmherrschaft

Die Kampagne steht unter der Schirmherrschaft des Bundesinnenministers Dr. Hans-Peter Friedrich. Außerdem übernimmt die Olympiasiegerin und Polizistin Kristina Vogel die Funktion einer K-EINBRUCH-Botschafterin.

Quelle: Kampagneninfo der Veranstalter

Abwrackprämie für alte Fenster und Türen

Abwrackprämie
für alte Fenster und Türen

Die Einbrüche häufen sich: alle zwei Minuten dringen Einbrecher in fremde Wohnungen ein und schädigen Mieter und Hausbesitzer. Nur etwa jeder sechste wird gefasst; die Polizei leistet sog. „Beileidsbesuche“. Eine Anzeige ist dennoch wegen der Schadensersatzansprüche an die Versicherung notwendig. Nun kommt Bewegung in die Sache. Die Innenministerkonferenz berät Maßnahmen zum besseren Schutz der Bürger. Der Clou: ähnlich wie bei alten Autos soll es künftig für alte Fenster und Türen eine „Abwrackprämie“ geben. Pro Fenster € 100,- und pro Tür € 400.-

Fenster und Türen: Haupteinfallswege bei Einbruch

Fenster und Türen sind die Haupteinfallswege der Einbrecher. D.h. hier mit moderner Sicherheitstechnik vorzubeugen, macht den Einbrechern das Leben schwer. Die „Abwrackprämie für Fenster und Türen“ kann hier helfen, notwendige moderne Sicherheitstechnik zu installieren. Der Ansatz ist richtig, denn vier von zehn Einbrüchen scheitern an vorhandener Sicherheitstechnik – so die Kriminalstatistik der Polizei.

„Was für die Ankurbelung unserer Autoindustrie gut war, muss doch erst recht für die Sicherheit der Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld gelten.“ (Rainer Wendt, seit 2007 Bundesvorsitzender der deutschen Polizeigewerkschaft)

€200 Millionen für die „Abwrackprämie“

Die geschätzten Kosten des Projektes belaufen sich auf jährlich € 200 Millionen und bilden ein ordentliches „Hilfspaket“ für die Sicherheitsindustrie. Und so machen sich Gegenstimmen laut. Der Freistaat Bayern lässt durch seinen Innenminister verkünden: neben den hohen Kosten entsteht eine aufwendige Bürokratie, die selbst zusätzliche Kosten verursacht. Bayern werde „sich an so einer Abwrackprämie nicht beteiligen.“

Schützenhilfe leistet Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler. Er sagt in BILD: „„Die Politik spielt derzeit sehr häufig mit dem Gedanken von Mehrausgaben. Hinter vielen Subventionen steht sicherlich ein einfaches Argument, aber letztlich müssen all diese Wohltaten die Steuerzahler berappen.“ Auch hätten Hausbesitzer ein erhebliches Interesse am Schutz ihres Eigentumes. Außerdem hält er die Höhe der „Abwrackprämie“ für zu gering. Sie böten zu wenig Anreiz.

Vorbild Niederlande

Die Niederlande gehen einen anderen Weg. Hier gelten Mindeststandards für Neubauten und so sanken die Einbrüche in Neubauten verglichen mit Altbauten um 26 Prozent. Die Innenminister diskutieren auch eine weitere Alternative: die steuerliche Absetzbarkeit der Materialkosten und eine Einbindung der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Sie soll Kredite und Zuschüsse bereitstellen.

Einbruch: Folgen für die Opfer

Einbruch
die Folgen für die Opfer

Opfer eines Einbruchs beklagen im Schnitt einen Schaden von etwa €2.000. Allerdings wiegt die derbe Verletzung der intimsten Privatsphäre schwer: die psychische Belastung durch den Einbruch führt zu

  • bleibende Fassungslosigkeit über den Einbruch
  • Trauer um verlorengegangene Wertgegenstände
  • Trauer um verlorengegangen Erinnerungsstücke

Die größte Sorge aber ist, dass sich ein solcher Einbruch wiederholen könnte.

Einbruchsfolgen

Als im Wesentlichen besitzfreie Studentin hat sie nicht viel zu bieten. Glück im Unglück: die Wohnung ist nicht verwüstet. nur eine olle Stereoanlage fehlt. Allerdings steigt die psychische Belastung durch den Einbruch: „Ich bin dann immer mit Angst nach Hause gegangen, weil ich befürchtet hab, dass meine Wohnungstür wieder eingetreten ist. Man weißt ja nicht mehr, was einen erwartet. Ich hab dann immer zuerst vorsichtig gelauscht.“

Laute Geräusche und Mitmieter im Treppenhaus versetzen Sabine M. in Angst: „Davon bin ich sogar aufgewacht.“ Sie wechselt die Wohnung.

erneuter Einbruch

Drei Jahre später überrascht sie einen Einbrecher in ihrem Badezimmer: sie schreit laut vor Schreck und mit demselben kommen beide davon – sie und der Einbrecher. Hier ist der Vermieter einsichtig und stimmt grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen für die Erdgeschoßwohnung zu.

Nicht für alle geht es so glimpflich ab. Dieser gewalttätige Bruch der Intimsphäre, der Einbruch in die Privatsphäre führt viele Opfer in schwere Störungen:

  • Angst- und Panikattacken
  • Schlafstörungen
  • Schreckhaftigkeit
  • Ohnmacht, Scham und Wut

Manche Opfer erleben die Situation so realistisch wieder und immer wieder, dass eine psychotherapeutische Behandlung notwendig wird.

Polizeiliche Untersuchung

Eine polizeiliche Untersuchung stellt klar:

nach einem Einbruch fühlen sich nur noch zwei Drittel der Bewohner sicher in ihren Wohnungen

  • 9 von 10 Opfern fürchten einen erneuten Einbruch
  • jedes zweiter Opfer fühlt sich nach einem Einbruch nicht mehr sicher in der eigenen Wohnung

Der Einbruch gehört zur der Art von Schäden, die wir nicht vollständig verhindern können. Aber wir können den Einbrechern das Leben schwer machen und die Folgen des Schadens so klein wie möglich halten.

Zu diesem Zweck hat das Deutsche Forum für Kriminalprävention eine wissenschaftliche Studie erstellen lassen. Diese liefert Empfehlungen, wie mit vorbeugenden technischen Maßnahmen, Wohnungen, Häuser und Geschäftsräume einbruchsicher werden.

Der Clou: hier äußern sich 27 „staatlich geprüfte Experten“: Einbrecher nämlich, die allesamt zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt waren.

Die Studie empfiehlt zur Vorbeugung:

  • Sicherheitstechnik
  • Eigenverantwortliches Verhalten
  • Beachtung des sozialen Umfeldes

Diese Maßnahmen zeigen Wirkung. 40 von 100 Einbrüchen scheitern. Zwar kann Sicherheitstechnik den Einbruch nicht verhindern, aber sie verhindert „störungsfreies“ Arbeiten. Die Einbrecher, die nicht nach wenigen (3-5) Minuten in der Wohnung sind, geben meistens auf.

EiMSIG im MDR – TV Sendung

EiMSIG im TV

Alarmanlage EiMSIG im TV

Nachdem bereits vor fünf Jahren, am 07.10.2008, ein Beitrag über unsere Firma in der MDR-Sendung „einfach GENIAL“ gesendet wurde, war es vor einigen Tagen, am 02.10.2013, wieder so weit: Ein Kamera-Team des MDR besuchte uns an unserem Firmenstandort in Gudensberg

Alarmanlage EiMSIG im TV

Das dreiköpfige Kamerateam besichtigte zuerst unsere Ausstellungsräume, während Geschäftsführer Florian Schmidt das System unserer EiMSIG Alarmanlage vorstellte und erklärte.

Alarmanlage EiMSIG im TV

Einen Einblick in die einzelnen Abteilungen unserer Firma gewährten wir dem Kamerateam ebenfalls.

Alarmanlage EiMSIG im TV

Anschließend besuchte das Kamerateam zusammen mit Florian Schmidt die Familie Santos, die seit vielen Jahren zur Kundschaft unserer Firma gehört.

Alarmanlage EiMSIG im TV

Bereits in unserem ersten Fernsehbericht vom Oktober 2008 durften wir Familie Santos in ihrem Privathaus filmen und uns von der tadellosen Funktionalität der EiMSIG Alarmanlage überzeugen.

Alarmanlage EiMSIG im TV

Familie Santos, die mit unserer EiMSIG Alarmanlage sehr zufrieden ist, hat diese über die vergangenen Jahre hinweg immer wieder erweitert und nachgerüstet, um ihr Haus noch sicherer zu gestalten.

Alarmanlage EiMSIG im TV

Nachdem der Dreh bei Familie Santos abgeschlossen war, wurden in unseren Geschäftsräumen Interviews mit Geschäftsführer Florian Schmidt und Vertriebsleiter Arnd Schmidt geführt.

Alarmanlage EiMSIG im TV

Beide erzählten, dass sich die Firma in der Vergangenheit ins Positive entwickelt und man mehr Mitarbeiter eingestellt habe. Des Weiteren habe man das System der EiMSIG Alarmanlage dahingehend entwickelt und erweitert, als dass man über diese auch die Rollladensteuerung, das Licht- sowie das Rauchmeldersystem regulieren kann. EiMSIG Alarmanlagen, die beispielsweise noch über keine derartige Rollladensteuerung verfügen, könne man sehr einfach problemlos nachrüsten. .

Gern können Sie uns per Mail unter [email protected] sowie per Telefon unter 05603-9199250 kontaktieren oder unsere Firma mit Ausstellungsräumen in Gudensberg besuchen und sich beraten lassen. Wir freuen uns auf Sie!