EiMSIG Blog

Informatives und Aktuelles rund um Funk-Alarmanlagen und Sicherheitstechnik vom EiMSIG Team.

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Einbruchschutz – der Außenbereich

Einbruchschutz
VdS – das sichere Haus

Auch für den Außenbereich und die Nachtansicht hält „das sicher Haus“ von VdS gute Hinweise bereit. Wir treffen hier auf alte Bekannte: Fenster, Balkon- oder Terrassentür, Garage, Steighilfe … Von dem alten Römer Cassiodor wissen wir: die Wiederholung ist die Mutter des Lernens.

Einbruchschutz Balkon & Terrasse

Das kann eigentlich nicht oft genug gesagt werden: Balkon, Terrasse und deren Fenster und Türen sind beliebteste Einfallwege für Einbrecher. Sie bieten häufig den Vorteil:

  • schlecht einsehbar von der Straße her
  • in Hockstellung ist er auch vor den Blicken neugieriger Nachbarn geschützt
  • daher optimale Einbruchsbedingungen
  • häufig groß genug für den Abtransport auch größere Beutestücke

Verwenden Sie hier zur mechanischen Sicherung ausschließlich geprüfte und VdS zertifizierte Produkte. Während Ihrer Abwesenheit, sollten weder die sog. „Fenstertüren“ (Balkon-, Terrassentür) noch die Fenster in Kippstellung verbleiben. Wollen Sie nachts der frischen Luft wegen bei gekipptem Fenster schlafen, nutzen Sie die Komfort- und Sicherheitsfunktionen der EiMSIG® Funk Alarmanlage (auch mit Smartphone Bedienung)

Steighilfen

Steighilfen werden leicht übersehen – allerdings nicht von den Einbrechern. Alles, was er nutzen kann, um an eine womöglich schlecht gesicherte Fenstertür zu gelangen, wird er nutzen.

  • Pflanzengitter
  • Rankhilfen
  • Mülltonnen
  • Fahrräder (!)

All dies müssen Sie sichern bzw. wegschließen. Übrigens: ein nahe wachsender Baum kann auch als Steighilfe genutzt werden …

Einbruchschutz Garage + Gartenhäuschen

Auch Garage oder Gartenhäuschen sind lohnenswerte erste „taktische“ Ziele für Einbrecher – Sie müssen hier wirkungsvoll sichern, denn der Bösewicht findet hier für sein übles „Werk“:

  • Nützliche Werkzeuge: Schraubendreher, -zieher, Brecheisen, Meißel, Bohrmaschine …
  • Steighilfen: diese verwahren Sie lobenswerterweise hier, nicht wahr?
  • Verbindungstür: Bedenken Sie, dass der Einbrecher an dieser Tür in der Garage vor allen Blicken verborgen in aller Ruhe „arbeiten“ kann.

Kurz und gut: Sichern Sie Garage und / oder Gartenhäuschen gut ab. Ganz besonders, wenn sich hier eine Verbindungstür zum Wohnbereich befindet. Diese muss wie eine Außentür gesichert werden.

Einbruchschutz Nacht und Dunkelheit

Nacht und Dunkelheit stellen eine besondere Anforderung an den Einbruchschutz, denn diese bieten den Einbrechern Schutz vor Entdeckung. Dem gilt es zu begegnen: Koppeln Sie Bewegungsmelder mit einer flutenden Außenbeleuchtung und der EiMSIG® Funk Alarmanlage.

Einbruchschutz – Sicherheit im Keller

Einbruchschutz
Keller

Einbruchschutz – Sicherheit im Keller

Das interaktive Haus von VdS bietet wertvolle Informationen zur Sicherheit und Einbruchschutz für Ihr Heim. Das Thema heute: Sicherheit im Keller. Der Keller gehört zu den häufig übersehenen Bereichen und verdient doch eine genaue Betrachtung.

Einbruchschutz im Keller – Lichtschächte

Wohl am wenigsten wird über die Sicherung der Lichtschächte nachgedacht. Sie sind eng und verwinkelt, so dass ein Einstieg nicht möglich scheint. Die Erfahrung allerdings zeigt, dass Einbrecher gelenkig sind und ohne Zögern diesen Weg wählen, falls er zur Verfügung steht. Verlassen kann er das Haus später immer noch durch die Haustür.

  • Sichern Sie die Lichtschächte durch fest verankerte Gitterroste!
  • Befestigen Sie Mäusegitter ebenso!

Einbruchschutz und Alarmanlage

Im „sicheren Haus“ von VdS ist die Alarmanlage im Keller untergebracht. Wir hingegen bevorzugen eine Montage der EiMSIG® Alarmanlage im Eingangsbereich Ihres Hauses. So haben Sie an zentraler Stelle alle angeschlossenen Komponenten im Blick. Das große Display stellt alle Informationen übersichtlich dar – so können Sie z.B. schnell der Zustand der Fenster (offen, gekippt, geschlossen) beim Verlassen des Hauses kontrollieren.  Natürlich können Sie auch Rauchmelder integrieren.

Einbruchschutz per Smartphone

Mit EiMSIG® smarthome können Sie Ihre Alarmanlage komplett per Smartphone (oder PC) steuern.

Sicherheit im Keller

Weitere zu sichernde Bereiche im Keller sind:

  • Heizung: betreiben Sie eine Gasheizung, denken Sie an Gasmelder
  • Hauptwasserleitung: denken Sie an Hauptabsperrschieber. Damit lässt sich im Ernst- und Notfall aber auch bei längerer Abwesenheit das Wasser unkompliziert und schnell abschalten
  • Wassermelder: bringen Sie Wassermelder an der tiefsten Stelle an. Diese registrieren früh austretendes Wasser. Kombinieren Sie diese mit der Alarmanlage!
  • Rumpelecke: der gemütlichste und persönlichste Teil des Kellers. Verwahren Sie hier keinesfalls brennbare Flüssigkeiten. Grundsätzlich nichts, was in Kinderhänden gefährlich werden kann!
  • Waschmaschine: versehen Sie den Waschmaschinenanschluss mit einem automatischen Wasserstopp und denken Sie auch an Wassermelder (s.o.). Schließen Sie Ihre Wachmaschine mit einer  EiMSIG® Funk Steckdose an das E-Netz an, so können Sie die Waschmaschine über die Alarmanlage steuern. Natürlich können Sie auch jedes andere gängige Gerät – z.B. Ihre Kaffeemaschine – so steuern.

Einbruch auf neuem Höchstniveau

Einbruch
Kriminalstatistik 2013

Die Zahl der Einbruchsdelikte in Deutschland klettert auf einen neuen Höchstwert für die letzten 15 Jahre: 150.000 Einbrüche weist die heute von Bundesinnenminister Thomas de Maizière vorgestellte neue Kriminalstatistik auf.  Der Innenminister schlägt zusätzliche Polizeikontrollen vor: „Wir müssen die Zusammenarbeit von Bund und Ländern ganz anders als bisher aufstellen, um das Problem in den Griff zu bekommen.“+

Einbruch durch mobile Tätergruppen

Dirk Volkland, Leiter des Brandenburger Landeskriminalamtes, macht für die drastische Erhöhung der Einbruchszahlen vor allem mobile Täter verantwortlich. Diese seien mittlerweile in ganz Europa aktiv, nicht nur in Deutschland, und konzentriere sich überall in den Ballungsräumen.

Einbruch – niedrige Aufklärungsrate

Die Kriminalstatistik gibt die Aufklärungsrate (Einbruch) bundesweit mit 20% und für Brandenburg mit optimistischen 33% an. Daher sieht Dirk Volkland die Brandenburger „Sicherheitspartner“ positiv. Diese Mitbürger patrouillieren die Straßen und rufen die Polizei zu Hilfe, wenn sie auf Verdächtiges stoßen. Als „Bürgerwehr“ will er sie nicht gelten lassen: „Kriminalitätsbekämpfung betrifft ja alle und die Bürger da mit einzubeziehen halte ich für eine absolut sinnvolle Maßnahme. […] Wir sind immer wieder auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. […] Genau diesen Zweck erfüllen die Sicherheitspartnerschaften."

Deutsch-polnische Zusammenarbeit

Für die Bewohner des Gebietes nahe Oder und Neiße war die Sache klar: seit der Aufnahme Polens in den Schengen-Raum – hier verzichten die teilnehmenden Staaten auf innerstaatliche Grenzkontrollen – haben die Straftaten klar zugenommen:

  • mehr Autodiebstähle
  • mehr Autoeinbrüche
  • mehr Wohnungseinbrüche

Hier schlagen wohl organisierte Verbrecherbanden schnell zu und ziehen sich ebenso schnell wieder hinter die Grenze zurück – gestohlene Kraftfahrzeuge finden so ihren Weg bis nach Zentral Asien.
In einem im Mai geschlossenen und nur zur Ratifizierung anstehenden Vertrag verpflichten sich Polen und Deutschland nun zu besserer Zusammenarbeit. Vor allem sollen die jeweiligen Kompetenzen der Einsatzkräfte auf fremden Staatsgebiet ausgeweitet werden. So soll z.B. die sog. „Nacheile“ – also das  Verfolgen eines Straftäters – auch über die Landesgrenzen hinweg ermöglicht werden. Ebenso sollen in Zukunft die Polizeibeamten beider Staaten auch auf polnischem bzw. deutschem Staatsgebiet vorläufige Festnahmen vornehmen dürfen. Sie erhalten somit erstmals hoheitliche Befugnisse in beiden Staaten.

 

Quelle

http://www.tagesspiegel.de/politik/deutsch-polnische-kooperation-haltet-den-dieb-auch-jenseits-der-grenze/9900658.html
http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/201406/04/206089.html

Einbruchschutz für den Wohnraum

Einbruchschutz
Wohnraum

Der dritte Bereich, den uns das VdS interaktive Haus „Das sichere Haus“ bietet, befasst sich Tipps zum Einbruchschutz für den Wohnraum. Hier verdienen Balkon- und Terrassentür, Fenster und natürlich gekippte Fenster besondere Aufmerksamkeit. Sie stellen nach wie vor die beliebtesten Einfallswege der Einbrecher dar. Häufig sind sie genauso leicht zu erreichen wie zu überwinden. Auch an den Brandschutz muss gedacht werden!

Einbruchschutz für Balkon- oder Terrassen­tür

Balkon- und Terrassentür haben neben der leichten Überwindbarkeit – ein geübter Einbrecher schafft das in weniger als einer Minute – und der leichten Erreichbarkeit noch weitere „Vorteile“ für die „stehlende Zunft“:

  • Sie befinden sich häufig an der Hinterseite des Hauses
  • Sie sind gut vor neugierigen Blicken geschützt
  • Sie sind groß genug für den Abtransport auch größerer Beutestücke

Hier ist auf ausreichend VdS geprüfte mechanische Sicherheit zu achten.

Einbruchschutz für Fenster

Was für die sog. Fenstertüren (Balkontür, Terrassentür) gilt, das gilt natürlich auch für Fenster. Denken Sie an ausreichende Sicherung durch Was ist ein Pilzkopfzapfen.

Einbruchschutz für gekippte Fenster

Ein guter Rat: lassen Sie während Ihrer Abwesenheit weder Fenster noch Fenstertüren (Balkontür, Terrassentür) in gekippter Stellung. Das ist eine eindeutige Einladung an Einbrecher. Nun stehen Sie folgenden Situationen gegenüber:

  • Sind wirklich alle Fenster geschlossen?
    Wenn Sie das Haus verlassen, müssen Sie sicher sein, dass alle Ihre Fenster und Fenstertüren wirklich geschlossen sind. Lesen Sie hier, wie Sie den Fensterzustand überwachen. Die EiMSIG® Alarmanlage zeigt Ihnen in den bekannten Ampelfarben den Zustand an (grün: geschlossen, gelb: gekippt, rot: offen)
  • Sie möchten nachts bei gekipptem Fenster schlafen?
    Mit der EiMSIG® Funk Alarmanlage können Sie auch gekippte Fenster überwachen. Ein von außen unsichtbar im Fensterrahmen integrierter Funksensor überwacht auch Fenster und Fenstertüren in Kippstellung. So können Sie die Alarmanlage scharf schalten und trotzdem bei gekipptem Fenster und guter frischer Luft schlafen.

Brandschutz

Im Wohnbereich darf auch der Brandschutz nicht fehlen. VdS geprüfte Rauchwarnmelder überwachen den Wohnraum. Die EiMSIG® Alarmanlage führt bei Alarm folgende Aktionen aus:

  • Lauter schriller Alarmton: das weckt Schlafende
  • Anschalten der Beleuchtung: das zeigt die Fluchtwege
  • Öffnen der Rollos: das macht Fluchtwege Freitag

Übrigens: ein funktionsfähiger und gewarteter (!) Feuerlöscher gehört in jeden Haushalt!

EiMSIG® smarthome

EiMSIG® smarthome stellt Ihnen alle Funktionen der EiMSIG® Alarmanlage zur Verfügung an jedem Ort der Welt zur Verfügung – direkt auf Ihrem Smartphone.

Einbruchschutz – Terrasse & Garten

Einbruchschutz
Terrase & Garten

Heute beschäftigen wir uns mit einigen Tipps zum Einbruchschutz aus der VdS-Animation „Das sichere Haus“. Sie befassen sich mit einer zweiten und wichtigen Gefahrenquelle: Terrasse und Garten. Ein Großteil aller Einbrüche erfolgt über Fenster, Balkon- oder Terrassentür. Den Tipp mit den Rollläden hatten wir schon im ersten Beitrag dieser Reihe, aber lassen Sie uns wiederhohlen: tagsüber geschlossen Rollläden deuten auf Abwesenheit hin! Einbruchschutz beginnt mit richtigem Verhalten.

Fenster

Fenster erfreuen sich bei Einbrechern einer hohen Beliebtheit: man kann sie in wenigen Sekunden problemlos und meist ohne größeren Schaden aufbrechen. So empfiehlt VdS sog. Pilzkopfzapfen zur mechanischen Sicherung:

Pilzkopfzapfen

Aufschraub­sicherungen

abschließbarer Fenstergriff

Mit Pilzkopfzapfen statt Rollzapfen im Fensterbeschlag oder mit Aufschraubsicherungen kann man den Tätern das Aufhebeln so schwer machen, dass sie regelmäßig den Einbruchversuch abbrechen. Über die Verwendung von Einbruch hemmender Verglasung und / oder einem abschließbaren Fenstergriff kann man den Glasdurchgriff und die Entriegelung des Fensters von innen verhindern.

(Zitiert von „Einbruchschutz vom Kellerfenster bis zur Terrassentür“)

Gekippte Fenster

Gekippte Fenster sind natürlich eine offene Aufforderung. Wenn Sie Ihr Heim verlassen, sollten alle Fenster geschlossen sein. Mit der EiMSIG® Alarmanlage kontrollieren Sie mit einem einzigen Blick den Zustand aller Fenster (geschlossen, gekippt, geöffnet) und überwachen sogar Fenster im Kippzustand. So können Sie z.B. im Sommer bei gekipptem Fenster schlafen und sind doch durch die Alarmanlage geschützt.

Terrassen- und Balkontür

Noch beliebter als Fenster, sind Terrassen- oder Balkontüren. Für Einbrecher bieten diese mehrere Vorteile:

  • Sie sind leicht zu öffnen (weniger als eine Minute).
  • Sie bieten einen leichten Abtransport auch größerer Beutestücke
  • Sie liegen häufig an der Rückseite des Hauses. Die Täter können bei der Tat unbeobachtet vorgehen.
  • Das gilt auch für eine zur Straßenseite liegende Balkontür. Hier muss der Täter nur in die Hocke gehen und kann sich hinter dem Geländer verstecken.

Auch hier greifen die Sicherheitsvorschläge für Fenster.

Lichtschächte

Vergessen Sie nicht die Lichtschächte! Bedenken Sie: die Lichtschächte mögen Ihnen schmal erscheinen, aber wenn diese zu einem ungesicherten Fenster führen, findet sich ein gelenkiger Einbrecher. Verlassen kann er Ihr Heim immer noch auf normalem Wege.

VdS – das sichere Haus

VdS
das sichere Haus

Auch die Initiative der deutschen Versicherungswirtschaft VdS glänzt mit einem interaktiven Haus. Das „sichere Haus“ präsentiert uns sechs mögliche Gefahrenzonen in schicken „Bildtabs“: Eingangsbereich, Terrasse u. Garten, Wohnraum, Keller, Garage und die Nachtansicht. Das Klicken auf den Tab oder das Miniaturbild führt über eine moderne Animation zu den einzelnen Punkten der jeweiligen Gefahrenzone. Sie sind als rote „neuralgische“ Punkte deutlich sichtbar und verraten beim Darüberfahren mit der Maus Detailinformationen und wertvolle Hinweise. Natürlich sind uns manche Tipps schon bekannt, aber sie lohnen doch der Wiederholung. Hier eine kleine Auswahl aus dem „Kapitel“ Eingangsbereich und Haustür:

Hinweise auf Abwesenheit

Bringen Sie weder am Briefkasten noch irgendwo sonst Hinweise an, dass Sie „gleich wieder zurück“ sind. Das heißt immerhin: Gerade jetzt sind Sie nicht da!

Briefkasten

Das kann nicht oft genug gesagt werden: wenn der überquillt, kann jeder sehen, dass Sie nicht zu Hause sind. Lassen Sie den Briefkasten bei Abwesenheit unbedingt regelmäßig leeren.

Anrufbeantworter

Bedenken Sie: der potentielle Einbrecher steht vor Ihrem Haus. Dem Namensschild auf Ihrem Briefkasten entnimmt er Ihren Namen, das Straßenschild verrät ihm die Adresse. Nun nimmt er sein Smartphone – auch Kriminelle nutzen moderne Technik – googelt Ihre Daten und schon hat er Ihre Telefonnummer. Die wählt er jetzt und wird von Ihrer freundlichen Stimme mit der Ansage begrüßt: „Hallo, wir sind die Meiers. Und wir sind bis zum 22. im Urlaub! Bis später also.“ Das ist eine ungewollte Einladung zum Einbruch. Verzichten Sie auf eine solche Ansage, OK?

Die Haustür

VdS setzt hier auf eine massive mechanische Sicherung. Die Tür selbst muss eintrittssicher sein, Schloss, Schließzylinder und Türscharniere („Türbänder“) von VdS geprüfter Qualität.

Rollläden

Hier gibt es mehreres zu beachten:

Alarmanlage

Natürlich ist eine moderne Alarmanlage die Krönung der Maßnahmen zum Einbruchschutz. Schon außen deutlich sichtbare Elemente wie z.B. eine möglichst hoch angebrachte Sirene signalisieren: „Hier besteht erhöhte Entdeckungsgefahr“ und können einen Einbrecher abschrecken.

Einbrecherbanden in Meckenheim

Meckenheim
Biotop für Einbrecher

Überdurchschnittlich groß ist in Meckenheim (bei Bonn) die Gefahr, Opfer eines Einbruchs zu werden. Die 25.000 Einwohner zählende Stadt verzeichnet mit 237 (2012) und 169 (2013) Einbrüchen mehr dieser Delikte als die Nachbargemeinden und belegt im Bundesschnitt einen der oberen Plätze. In Meckenheim wohnhafte Kriminelle konnten für 70 Einbrüche verantwortlich gemacht werden. Aber auch überregional, wohlorganisierte Einbrecherbanden machten sich die gute Meckenheimer Infrastruktur (zwei Autobahnen, Landstraßen) zu Nutze, so die Bonner Polizei.

Einbruchschutz ernst genommen

Ein Meckenheimer Unternehmer reagiert auf die Situation. Er trifft umfassende mechanische Maßnahmen zum Einbruchschutz und gibt € 10.000,-  aus – für speziellen Fensterschutz und Sicherheitsglas, das einer Tonne Druck widersteht. Die monatlichen Ausgaben von € 40,- für den Sicherheitsdienst scheinen da eher günstig.

Ein pensionierter Fallschirmspringer investiert € 6.000,- in den Einbruchschutz. Auch er verwandelt sein Heim in eine Festung. Die Eingangstür verfügt nun über ein 9-fache Verriegelung und Panzerglas.

Beide Meckenheimer Familien hatten sich sicher gefühlt, waren dann aber während eines Urlaubs Opfer eines Einbruchs mit erheblichem Sachschaden geworden. In beiden Familien leiden besonders die Frauen. Sie fühlen sich nicht mehr sicher im eigenen Heim. Geräusche schrecken sie und nur mit Bangen öffnen sie die Tür. Die Frau des Unternehmers übernachtet nicht mehr alleine im Haus, wenn er auf Geschäftsreise ist.

Die Männer scheinen eher unbeeindruckt, aber auch realistisch: Einen 100% Schutz gibt es nicht.

NRW günstig für Einbrecherbanden

Theo Kruse (innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion) bezeichnet NRW als Hochburg für Einbrecherbanden. Skandalös sei, dass von 100 Einbrüchen 86 unaufgeklärt blieben. Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste Bundesland und bildet durch das ausgezeichnete Straßennetz eine Transitstrecke mit internationaler Anbindung. So werden international agierende Einbrecherbanden – mobile Intensivtäter – angelockt.

Eine Arbeitsgruppe der Polizei bemängelt fehlendes Informationsmanagement, mangelhafte Einbindung der Autobahnpolizei und Zuständigkeitsgrenzen. Dies erschwere Verfolgung und Aufklärung. Für „mobile Intensivtäter“ – die Einbrecherbanden – sind diese Bedingungen ideal.

Insgesamt kam es zu knapp 23.000 Einbruchsversuchen und gut 32.000 durchgeführten Einbrüchen mit einem Gesamtschaden von etwa € 166 Millionen.

Quelle:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article128124978/Ohne-Druck-schafft-man-ein-Biotop-fuer-Einbrecher.html

Einbruchschutz – nicht bei mir.de

Einbruchschutz
Nicht bei mir

Im abschließenden Teil unserer Reihe über die Initiative zum aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir“ geben wir einige wichtige Hinweise weiter. So können Sie Ihr spielerisches Wissen vertiefen. Bei der Umsetzung Ihrer Sicherheitsmaßnahmen beraten wir Sie gerne – fordern Sie unverbindlich und kostenlos ein Angebot an!

Anwesenheitsschutz

Der Anwesenheitsschutz ist nicht minder notwendig als der Einbruchschutz. Türspion, Sperrbügel und Gegensprechanlage ermöglichen eine effektive Zutrittskontrolle. Damit halten Sie nicht nur Kriminelle fern, sondern natürlich auch Klinkenputzer und Handelsvertreter.

Bedenken Sie: Einbrecher überprüfen zunächst, ob Sie zuhause sind. Also antworten Sie auf jedes Klingeln, aber öffnen Sie die Tür nicht unkontrolliert.

Vorbeugende Maßnahmen

Entfernen Sie die Steighilfen (Balkon- oder Gartenmöbel, Leitern, Fahrräder etc.) und verwahren Sie diese in einem gesicherten Raum (Keller, Garage, Gartenhaus).

Mechanischer Einbruchschutz

Im „Interaktiven Haus“ und im „Sicherheitsspiel“ haben Sie bereits einiges darüber erfahren. Schon grundlegende Maßnahmen „motivieren“ den Einbrecher aufzugeben. Sichern Sie alle Gefahrenquellen (Haustür, Fenster, Balkon- und Terrassentür) gleich – der Einbrecher findet sicher das schwächste Glied in Ihrer Kette.  Vergessen Sie nicht, die Nebeneingänge (Kellertür, Kellerfenster, Lichtschächte, Garagentür) in Ihre Sicherheitsmaßnahmen einzubeziehen!

Alarmanlage

Die Alarmanlage bildet das Herzstück. Sie schließt Ihre Sicherheitsmaßnahmen ab. Sie ist die Maßnahme, die selbst dann noch greift, wenn alle anderen Sicherheitsmaßnahmen überwunden sind. Eine laut und weit vernehmbare Sirene erhöht die Entdeckungsgefahr erheblich – der Einbrecher wird nun eher die Flucht ergreifen als fortzufahren.  

Die EiMSIG® Funk Alarmanlage

Eine moderne Alarmanlage wie die EiMSIG® Funk Alarmanlage bietet entscheidende Vorteile:

  • Kabellose Installation mit leichtem Werkzeug – leicht nachrüstbar
  • Kinderleichte Einrichtung („Programmierung“). Das EiMSIG® TouchDisplay führt Sie intuitiv und benuzterfreundlich
  • Überwachung von Haustür, Garagentür, Balkon- und Terrassentür, Fenstern uvm.
  •  sichert auch gekippte Fenster

Außerdem unterstützt die EiMSIG® Funk Alarmanlage Maßnahmen zum Anwesenheitsschutz und kontrolliert die Innen- wie Außenbeleuchtung und ggf. die Rollos. Grundsätzlich können alle über die EiMSIG® Funk Steckdose angeschlossenen Endgeräte einbezogen werden. Als Gefahrenmeldeanlage überwacht sie auch alle angeschlossenen Rauchmelder. Die Bedienung der Alarmanlage können Sie auch per Smartphone erledigen – das funktioniert von allen Orten der Welt mit EiMSIG® smarthome.

Quelle:

http://www.nicht-bei-mir.de/einbruchschutz.0.html
http://www.nicht-bei-mir.de/anwesenheitsschutz.0.html
http://www.nicht-bei-mir.de/mecha_einbruchschutz.0.html
http://www.nicht-bei-mir.de/alarmanlagen.0.html

Einbruchsgefahr in Berlin

Einbruchsgefahr
in Berlin rückläufig

Die Hauptstadt Berlin ist ein attraktives Ziel für Einbrecher: große Stadt mit multikultureller Bevölkerung, schwer überschaubare Stadtviertel, gute Infrastruktur und Nähe zur Staatsgrenze ohne Ausweiskontrolle – mit einem guten Auto hat man Deutschland binnen einer Stunde verlassen. Eine schriftliche Anfrage der SPD-Fraktion beantwortete Innensenator Frank Henkel (CDU): obwohl für die gesamte Stadt die Einbruchszahlen rückläufig sind, ist die Zahl der Einbrüche in den Bezirken Steglitz-Zehlendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau  gestiegen, während sie in Reinickendorf zwar in Summe gefallen ist, aber Einbrüche in Villen und Einfamilienhäuser haben hier zugenommen. In 2013 wurden mit 11.566 Einbrüchen 725 Einbrüche weniger registriert als 2012.

Einbruchsgefahr in Charlottenburg-Wilmersdorf am höchsten

Die höchste Einbruchsgefahr ergibt sich im gut-bürgerlichen Charlottenburg-Wilmersdorf mit einem hohen Anteil an Mietshäusern. Dann folgt Berlin-Mitte, obwohl die Zahl der Einbrüche von 1.695 auf 1.497 gefallen ist. Den stärksten Zuwachs an Einbrüchen verzeichnet Steglitz-Zehlendorf: mit 1.256 Einbrüchen waren das 295 mehr als im Vorjahr.

Gründe für den Rückgang

Als Gründe für den Rückgang führt Innensenator Frank Henkel (CDU) zusätzliche Ermittlergruppen sowie die kostenlose Beratung der Polizei zum Thema Einbruchschutz an. Auch Kerstin Philipp, Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin anerkennt grundsätzlich den Rückgang der Einbruchszahlen als Erfolg, befürchtet allerdings, dieser könne nur von kurzer Dauer sein: "Polizeikräfte werden gebündelt aus einem Bereich abgezogen, dann konzentriert für die Vermeidung und Aufklärung von Einbrüchen eingesetzt und so kann schließlich ein kurzer Erfolg aufgezeigt werden." Darin sieht sie eine „typische Handlungsweise“ des Berliner Senats und zieht einen treffenden Vergleich zu einer zu kleinen Decke: "Wohin ich die Decke auch ziehe, irgendwo fehlt immer ein Stück."

Maßnahmen gegen Einbruchgefahr

Zur dauerhaften Besserung will Kerstin Philipp mehr Polizistinnen und Polizisten auf den Straßen sehen, „um den Kontroll- und Überwachungsdruck deutlich zu erhöhen.“ Diese müsse auch in den Randgebieten der Stadt erfolgen, denn „jede Bürgerin und jeder Bürger dieser Stadt [hat] ein Recht auf Sicherheit und Schutz vor Kriminalität.“ Joschka Langenbrink (SPD) weist auf die Einbruchsgefahr durch organisierte Banden hin, „die eine Einbruchsschneise durch die Stadt schlagen.“

Quelle:

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article128019455/Der-Atlas-der-Einbrueche.html

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kriminalitaet-in-berlin-wo-berlin-am-gefaehrlichsten-ist,10809148,16985306.html

http://www.welt.de/regionales/berlin/article108808425/In-diesen-Berliner-Bezirken-ist-es-gefaehrlich.html

Einbruchschutz – das Sicherheitsspiel – nicht bei mir

Sicherheitsspiel
Nicht bei mir

Der vierte Teil unserer Vorstellung der Initiative zum aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir“ beschäftigt sich mit dem informativen und unterhaltsamen Sicherheitsspiel. Das Spiel vertieft und demonstriert Maßnahmen zum Einbruchschutz: von einfachen Verhaltensregeln über mechanische Sicherung zur Alarmanlage.

Das Sicherheitsspiel

Hier erwartet Sie ein freundlicher Sicherheitsberater. Sein Anliegen: Er will Ihnen Sicherungsmaßnahmen für Haus und Wohnung spielerisch nahebringen. Das tut er, indem er Sie zu einem Spiel einlädt. In insgesamt vier Spielrunden arbeiten Sie gegen Einbrecher, die versuchen, in Ihr virtuelles Heim einzudringen. Können Sie die Sicherheitsmaßnahmen schnell genug (per Maus) „installieren“, scheitert der Einbrecher und Sie haben gewonnen.

Einbruchschutz – Runde 1

Hier beseitigen Sie zunächst alle Risikofaktoren ohne den Einsatz von Sicherheitstechnik.  An den roten Punkten erkennen Sie zu lösende Aufgaben. Ziehen Sie Gegenstände mit der Maus an deren vorbestimmten Ort (z.B. Gartenhäuschen) oder klicken Sie auf den roten Punkt.
Einstiegshilfen wegräumen:

  • Die Mülltonne gehört in einen abschließbaren Bereich oder muss zumindest angekettet werden.
  • Die herumstehende Leiter und der kleine Tisch kommen ins Gartenhäuschen.
  • Der Werkzeugkasten muss natürlich auch weg – falls der Einbrecher etwas vergessen hat, könnte er sich hier leicht bedienen!

Risikofaktoren

  • Schließen Sie die gekippte Tür und das gekippte Fenster. So was nennt der Einbrecher „eine günstige Gelegenheit“!
  • Vergessen Sie auch nicht, den überquellenden Briefkasten zu leeren – der zeigt nämlich, dass Sie nicht zuhause sind!

Einbruchschutz – Runde 2

Hier geht es jetzt um das Erstellen der „Basis-Sicherung“ mit sinnvoller Sicherheitstechnik:

  • Türsicherung
  • Fenstersicherung
  • Dachfenstersicherung
  • Gitterrostsicherung

Ziehen Sie die einzelnen Elemente einfach mit der Maus auf die entsprechenden roten Punkte. Sichern Sie zunächst die Bereiche, die auf dem Weg der Einbrecher liegen.

Einbruchschutz – Runde 3

Die Maßnahmen aus Runde 2 werden nur durch weitere Elemente ergänzt und erhöhen so den Sicherheitsstandard. Hierzu zählen:

  • ein Kastenriegelschloss
  • ein Panzerriegelschloss
  • ein Einsteckschloss
  • einbruchhemmende Verglasung
  • ein Vorhängeschloss

Ein Tipp: Sichern Sie zunächst Haustür und alle Fenster!

Einbruchschutz – Runde 4

Die mechanische Sicherung ist nun abgeschlossen. Es fehlt nur noch der krönende Abschluss: eine Alarmanlage. Installieren Sie hierzu (Ziehen Sie die Elemente mit der Maus)

Bei dieser Runde müssen Sie besonders schnell sein – fangen Sie mit der Hauszentrale an und sichern Sie dann die Fenster!

Vier einfach Lektionen

So lernen Sie in vier einfachen und unterhaltsamen Lektionen (den Spielrunden) grundlegende Sicherungskonzepte. Wenn Sie das Spiel beendet haben, verfügen Sie über eine gute Vorstellung von Maßnahmen zum Einbruchschutz.