EiMSIG Blog

Informatives und Aktuelles rund um Funk-Alarmanlagen und Sicherheitstechnik vom EiMSIG Team.

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Einbrecher: so arbeiten sie!

Einbrecher
ihre Methoden

Einbrecher haben es leicht in unserem Land. Eine niedrige Aufklärungsquote und mangelnde Maßnahmen zum Einbruchschutz erleichtern den Tätern ihr Werk. Vier von fünf Einbrecher sind Gelegenheitstäter. Sie brauchen Geld für ihre Sucht: Drogen oder Glücksspiel. Ihre Methoden sind einfache, und wer sie kennt, kann sich besser schützen. Zur Tat reicht oft ein Schraubenzieher – leicht in jeder Jacke zu verstecken. Hauptsächlich erfolgt der Einbruch über Fenster oder Balkontüren, doch es gibt auch andere Wege:

Aufhebeln

So werden die meisten Einbrüche begangen: der Einbrecher hebelt in Sekundenschnelle ein Fenster oder auch eine Balkontür auf. Danach ein schneller Gang durch die Wohnung.

Durchstechen

Der Täter sticht mit eben jenem Schraubenzieher durch die Dichtung des Fensters oder der Tür. Dann versuchen sie schlicht, an den Griff zu gelangen und so zu öffnen.

Profilzylinder

Ungesicherte Profilzylinder lassen sich leicht entfernen. Danach ist die Tür offen. Diese Variante erfordert allerdings schon ein wenig „handwerkliches“ Wissen.

Glasdurchgriff

Das kennen wir vom klassischen „Kletter-Maxe“: ran an die Scheibe und – zumindest im Film – mit dem Diamantring und Saugnapf ein kreisrundes Stück Scheibe ausschneiden. Anschließender „Durchgriff“ zum Fenstergriff. In unserer Wirklichkeit sieht das anders aus. Der Täter schlägt die Scheibe

  • teileweise ein, um an den Griff zu gelangen (10% der Einbrüche)
  • vollständig ein und entfernt so viel Glas, dass er problemlos einsteigen kann („Glasdurchstieg“, 1% der Einbrüche)

Beide Methoden sind unbeliebt: man kann sich leicht am Glas verletzen. Das hinterlässt Bluttropfen! Außerdem macht es Lärm – das erhöht die Gefahr, erwischt zu werden.

Flippermethode

So machen das die Privatdetektive in amerikanischen Fernsehserien: sie nehmen eine Kreditkarte, und schwupp die Tür ist auf. Funktioniert aber nicht, wenn die Tür richtig abgeschlossen ist.

Picking

Das zum „Picken“ eines Schlosses benötigte Besteck ist kostspielig. Wieder eher eine Sache für die Herren Detektive. Tatsächlich verwendet wird es von Polizei, Feuerwehr und Schlüsseldiensten in Notfällen.

Fazit

Die große Mehrzahl der Einbrecher kommt über Fenster oder Balkontüren. Gekippte Fenster sind besonders anziehend. Entsprechend ist das simple Aushebeln mit einem ebenso simplen Schraubenzieher die bevorzugte Einbruchsmethode. Die Gegenmaßnahmen reichen von Nachbarschaftshilfe bis zu Alarmanlage.

Quelle: http://www.zuhause-sicher.de

Das Smartphone

Smartphone
jede 3. Deutsche hat eins!

Es ist nicht mehr wegzudenken: jeder dritte Deutsche besitzt mindestens ein Smartphone. Es ist unser ständiger Begleiter und hat längst die etwas schmale Vergangenheit als Mobiltelefon mit Textdienst und eingebauter Kamera hinter sich gelassen. Heute ist das Smartphone ein vollwertiger Taschencomputer und ersetzt manchem den PC.

Smartphone Anfänge Mitte der 90er

Dabei ist das Smartphone fast so alt wie das „klassische“ Handy. Die „ersten“ Geräte gab es als „Personal Communicator“ („Beam me up, Scotty“) Mitte der 1990er. Es folgte die Nokia-Communicator-Serie, dann führte eine Zusammenarbeit mehrere Anbieter zur Entwicklung der Symbian-Plattform. Bis etwa 2006 diente Symbian mit 73% den weitaus meisten Smartphones als Betriebssystem. Die Einführung des iPhones (2007) revolutionierte den Smartphone-Markt: die Multitouch-Oberfläche („Touchscreen“) – auch eine Entwicklung aus den 1980ern – löste mit intuitiven Wischbewegungen die übrigen rein über die Tastatur gesteuerte Geräte faktisch ab. Da Symbian technisch der Konkurrenz immer weiter hinterherlief, wechselten alle großen Anbieter in der Folge zu Googles „Android“. So lagen die Marktanteile im zweiten Quartal 2013 für die gängigen Smartphone Betriebssysteme bei 81,0% für Android, 12,9% für iOS und 3,6% für Windows Phone. BlackBerry liegt mit den übrigen Vertretern unter 2,5%.

Das Post-PC-Zeitalter

Die rasante Entwicklung auf dem Smartphone Markt hat gleichzeitig den Höhenflug des Tablets befördert: die Anzahl der weltweit verkauften Smartphones und Tablets ist doppelt so hoch wie die aller PCs (auch Notebooks) und Tablets gehen heute schon häufiger über den Ladentisch als Notebooks.

Vorzüge des Smartphones

Das Smartphone besitzt gegenüber dem herkömmlichen Handy erhebliche Vorzüge. Die konsequente Weiterentwicklung der Betriebssysteme erlaubt eine hohe Vielfalt an „Apps“ (Anwendungen, Programmen), die anbieterunabhängig installiert werden können.

Kaffeekochen mit dem Smartphone?

Das Smartphone dient

  • Kommunikation (telefonieren, browsen, mailen, „smsen“ usf.)
  • Organisation (Kontakte, Termine, To-Do, Memos)
  • MultiMedia (Bilder, Filme, Musik usf.)
  • Navigation
  • Office-Funktionen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation
  • Gaming – so nennt der informierte Neudeutsche das Spielen an und mit elektronischen Geräten

Durch seine Vielseitigkeit hat das Smartphone den neuen „Social Media“ (Soziale Netzwerke: Facebook, twitter) zu hohem Erfolg verholfen: minutengenaue Berichte mit dokumentierendem Foto- oder gar Videomaterial machen den bislang privaten Bürger zu gläsernen Menschen mit lückenloser „Time Line“.

Es ist zu einer veritablen „Eier legenden Woll-Milch-Sau“ geworden, dass quasi alle Bereiche unseres Lebens übernimmt und so bleibt die Frage: wann können wir endlich auch Kaffekochen mit dem Smartphone?

Quellen:
http://www.zdnet.de/88175756/smartphonemarkt-android-erreicht-81-prozent/
http://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=prUS24442013

Ist Einbruchschutz Privatsache?

Einbruchsdiebstahl
ein lohnendes Gewerbe?

In allen bekannten Krimiserien haben die Bösewichte kaum Chancen. Ist der Einbruch entdeckt, rückt die Kripo an, uniformierte Polizisten sichern den Tatort, befragen Nachbarn sowie potentielle Zeugen und alle warten ehrfürchtig auf die Superhelden der kriminaltechnischen Spurensicherung: hier werden – wir kennen das aus dem Fernsehen – minutiöse Handlungsabläufe sowie eindeutige Identitäten festgestellt. Eine Festnahme der Verbrecher ist nur noch Formsache und nach 45 Minuten Sendezeit erledigt. Die Wirklichkeit sieht anders aus – nur jeder sechste Einbruch wird aufgeklärt.

Nur jeder sechste Einbruch wird aufgeklärt

Knappe 16% der Einbrüche werden bundesweit aufgeklärt – regionale Abweichungen sind erheblich; in Hamburg und Berlin liegt die Aufklärungsquote im einstelligen Bereich. Wird ein Einbruch überhaupt zur Anzeige gebracht, um z.B. entsprechende Versicherungsleistungen zu beanspruchen, so kommen unsere Freunde und Helfer in aller Regel lediglich zu einem sog. „Beileidsbesuch“. Dabei werden formale Daten aufgenommen; eine weitere Ermittlungsarbeit scheitert allerdings an der Personalausstattung der Polizei. Sollte es tatsächlich einmal zu kriminaltechnischen Ermittlungen kommen, so ist das noch kein Grund zur Freude. In Nordrhein Westphalen müssen Rückstände von mehreren Jahren aufgearbeitet werden.  

Reine Notrufpolizei

In Hamburg sind die Aufklärungsquoten rückläufig. Von 1121 Delikten wurden im Jahr 2013 nur 73 aufgeklärt. Das sind gerade mal 6,5% – im Vorjahr waren das noch 2% mehr. So warnt Karl-Heinz Warnholz, Innenexperte der CDU: „Die Tendenz in diesem wichtigen Feld ist grausam.“ Und so fordert er „den Verfolgungsdruck massiv zu erhöhen“. Schützenhilfe leistet ihm hierbei der Chef der Polizeigewerkschaft Joachim Lenders. Er wirft dem Hamburger Polizeipräsidenten eine „völlig verfehlte Organisationspolitik“ vor. Lenders: „Es sind viel zu wenig Streifenwagen präventiv (vorbeugend) in den Wohnvierteln unterwegs. Wir verkommen zu einer reinen Notruf-Polizei!“

Mehr Vorbeugung

Veit Schiemann von der Opferhilfeorganisation Weißer Ring bestätigt: „Die psychischen Folgen von Wohnungseinbrüchen werden total unterschätzt. Viele Bestohlene verlieren das Vertrauen in ihre Wohnung. Oft haben sie auch Angst, dass der Einbrecher wieder kommt oder jemanden schickt. Die Folgen können von Schlafstörungen bis zu schweren Traumata reichen.” Und so ruft er zu mehr Vorbeugung auf. In Deutschland stehe nicht einmal ein Euro pro Bürger und Jahr für vorbeugende Maßnahmen gegen Straftaten zur Verfügung. Obwohl die polizeiliche Beratung kostenlos sei, seien Wohnungen in Deutschland noch immer nicht gut gesichert.

Ist Einbruchschutz Privatsache?

Und so führt uns die Sachlage zur Erkenntnis: Einbruchschutz ist Privatsache – wenigstens zurzeit. Wer die wirtschaftlichen und psychischen Folgen eines Einbruchs vermeiden will, der freut sich über eine gute Zahl: 2013 gab es 40% mehr „Einbruchsversuche“. Das weist darauf hin, das einbruchshemmende Maßnahmen immer mehr Einbrecher zum Aufgeben zwingen, da er entweder nicht schnell genug eindringen kann oder gleich von einer Alarmanlage vertrieben wird. Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema Einbruchschutz.

Blitz-Einbrecher gefasst?

Blitz-Einbrecher
gefasst?

Ende letzten Jahres machte eine Einbrecherbande durch sog. „Blitz-Einbrüche“ von sich reden. Die Bande fuhr mit gestohlenen Fahrzeugen durch die Schaufenster in geeignete Geschäfte, räumte blitzschnell wertvolle Elektronikartikel ein und verließ den Tatort in weiteren gestohlenen Fahrzeugen. Nun scheint die Bande gefasst.

Blitz-Einbruch

Das Muster ist immer dasselbe. Mehrere wohlorganisierte, gut vorbereitete und gewaltbereite Täter stehlen mehrere Autos. Mit einem der Wagen dringen sie brachial durch die Schaufenster großer Berliner Geschäfte (Elektronikmärkte, Einkaufszentren) ein. Dann sammeln sie blitzschnell Handys, Tablets, Notebooks und andere hochwertige Elektronikgeräte ein und verlassen den Tatort in Fluchtfahrzeugen, die vorher gestohlen wurden.

  • Im Januar rasen sie in einen IKEA-Markt in Tempelhof und räumen einen Automaten aus.
  • Im August dringen sie auf gleiche Art in ein Pfandleihhaus in Charlottenburg.
  • Im Oktober ist ein Juweliergeschäft nebst Pfandleihe in Wilmersdorf das Ziel. Die Täter erbeuten Schmuck.
  • Anfang Dezember stehlen sie Handys im Wert von €100.000 im „Alexa“ am Alexanderplatz
  • Mitte Dezember ist ein Elektronik-Markt in Zehlendorf das Ziel.

Dabei laufen sie kaum Gefahr, erwischt zu werden. Die Bande ist maskiert, die Tat selbst in Sekundenschnelle durchgeführt und so gewaltsam durchgeführt, dass Widerstand gegen ein rasend schnelles Auto nicht zu erwarten ist.

Bande gefasst?

In der Nacht zum Mittwoch, den 29.01.2014 nahm die Bande nach demselben bisher erfolgreichen Muster ein Dresdner Großgeschäft aufs Korn. Was die Täter nicht wussten: seit Wochen schon standen sie unter genauer Beobachtung des Berliner Mobilen Einsastzkommandos (MEK). Diese Beamten sind für riskante Einsätze und spezielle Observationen bestens ausgebildet und zuständig. So gelang es, die Bande schon in den zur Tatvorbereitung gestohlenen Fahrzeugen zu beschatten und anschließend vier der Täter vor Ort in Dresden zu fassen. Drei entkamen zunächst durch die Polizeisperre, wurden wenig später allerdings auch verhaftet. Einer der Täter war schwer bewaffnet: die Polizei stellte eine Feuerwaffe mit scharfer Munition sowie eine Schutzweste sicher. Alle Täter stammen aus Berlin.

Einschlägig vorbestraft

Die Bande sitzt zurzeit in Untersuchungshaft. Alle sind einschlägig vorbestraft und bereits als Jugendliche straffällig geworden: Diebstahl, Einbruch, Drogenhandel, Raub und gefährliche Körperverletzung. Milde Urteile und Bewährungsstrafen haben leider nicht zu einer Verhaltenskorrektur geführt.

„Das ist eine Bande von Gewohnheitsverbrechern, deren kriminelle Karrieren der Staat durch schlechte Organisation und lächerliche Strafen mit ermöglicht hat“, sagt Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft. „Solchen Typen bekommt man mit kleineren Geldstrafen nicht zum Abbruch ihrer kriminellen Karriere.“

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/milde-urteile-die-kriminellen-karrieren-der-blitzeinbrecher,10809148,26055144.html
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/festnahme-in-dresden-berliner-einsatzkommando-ueberwaeltigt-blitz-einbrecherbande/9401932.html
Quelle: http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2014/01/haftbefehl-blitzeinbruch-apple-alexa.html

Einbruchzahlen rückläufig – in Berlin

Einbruchzahlen
sinken in Berlin

Die Zahl der Einbrüche ist in Berlin gesunken. Während die Zahl der Einbrüche von 2010 auf 2011 um gute 26% stieg, meldet der Berliner Polizeipräsident für den Zeitraum 2012 bis 2013 einen bemerkenswerten Rückgang um gute 12%.

Zahlen für Einbruch sinken

Berlins Innensenator Henkel und der Berliner Polizeipräsident Klaus Kandt haben Anlass zur Zufriedenheit: die Einbruchszahlen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sind im Rückgang! Die Einbruchzahlen für Einfamilienhäuser sind leider im gleichen Zeitraum um 2.8% gestiegen – hier besteht offensichtlich noch Handlungsbedarf.

Bekämpfung der Einbruchskriminalität

Für die Berliner Polizei ist die Bekämpfung der Einbruchskriminalität zum Brennpunktthema geworden. Sowohl der Innensenator als auch der Polizeipräsident führen ihre ersten Erfolge auf das neue Sicherheitskonzept der Berliner Polizei zurück. Dazu zählen

  • Neu gegründete Fahndungseinheiten zur Bekämpfung von Einbrüchen.
  • Zeugen unterstützen die Aufklärung und verständigen bei Verdacht den polizeilichen Notruf. „110“ – drei von vier Einbrechern werden durch Mitwirkung aufmerksamer Nachbarn gefasst.
  • Polizeiliche Einbruchsberatung wird verstärkt in Anspruch genommen. Dies führt zu besseren Maßnahmen zum Einbruchschutz, deren Wirkung sich klar feststellen lässt: die Quote der versuchten Einbrüche sei gestiegen. „Das ist gut, weil das gescheiterte Einbrüche sind.“ – so Kandt.

Berlins Innensenator Frank Henkel:

„Wir haben einen klaren Schwerpunkt auf die Bekämpfung von Einbrüchen gelegt und den Fahndungsdruck deutlich erhöht. Das zahlt sich allmählich aus. Gerade nach Einbrüchen fühlen sich Menschen besonders schutzlos, weil ihr intimster Rückzugsraum verletzt wurde. Deshalb sind die gesunkene Fallzahl und die gestiegene Aufklärungsquote eine gute Nachricht. Die Polizei hat sehr viel Kraft investiert. Ich gehe davon aus, dass einige Maßnahmen, etwa die neuen Fahndungseinheiten, ihre volle Wirkung erst noch entfalten. Selbstverständlich sind auch die verbesserten Zahlen kein Grund zum Jubeln. Es zeigt sich aber, dass wir dort, wo wir Schwerpunkte setzen, auch erfolgreich sind. Ich hoffe, dass in Zukunft noch mehr Menschen die Einbruchsberatung der Polizei nutzen, die wir wieder kostenlos gemacht haben.“

Berlins Polizeipräsident Klaus Kandt:

“Die neuen Maßnahmen zum Schutz vor Einbruch greifen, wir werden das Sicherheitskonzept konsequent fortsetzen. Wohnungseinbrüche treffen die Berlinerinnen und Berliner besonders hart. Deswegen hat der Schutz vor Einbruch für mich hohe Priorität! Mich freut, dass viele Ermittlungserfolge durch aufmerksame Nachbarn möglich waren. Der Anteil der Festnahmen nach Bürgerhinweisen konnte in den letzten zwei Jahren erheblich gesteigert werden. Daher bitte ich die Bevölkerung: Rufen Sie den Notruf ‚110’ wenn Sie etwas Verdächtiges beobachten!“

Aufklärungsquote gestiegen

Die Aufklärungsquote für Wohnungseinbrüche hat sich mehr als verdoppelt. Das sieht aus wie eine gute Nachricht, birgt in sich allerdings eher das Potential für einen Skandal – die Aufklärungsquote selbst beträgt karge 6,1%! Während bundesweit etwa jeder 6. Einbruch aufgeklärt wird, ist es in der Hauptstadt nur jeder 16. Einbruch. Mit anderen Worten: 93,9% aller Einbrüche werden nicht geahndet …

Quelle:http://www.berliner-zeitung.de/berlin/einbruchstatistik-in-berlin-zahl-der-einbrueche-gesunken,10809148,25628702.html
Quelle: http://www.berlin.de/sen/inneres/presse/pressemitteilungen/2013/pressemitteilung.35259.php
Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/vorlaeufiger-trend-zahl-der-wohnungseinbrueche-sinkt-in-berlin/8979556.html

 

Guten Rutsch und ein gesegnetes Neues Jahr 2014

Guten Rutsch!

Alle Jahre wieder – nicht jeder ist für jeden Beruf gleich geeignet! Das gilt offensichtlich auch für Gesetzesbrecher oder wie wir aus einem Polizeipräsidium vernehmen: „Da korrespondiert der Intelligenzquotient nicht mit der gestellten Aufgabe.“ Einige „Glanzleistungen“ hier nun dem geneigten Leser zur Erbauung.
Guten Rutsch!

Die Putzfrau

In einer Frankfurter Gaststätte fiel ein Räuber einer pfiffigen Putzfrau „zum Opfer“. Der Bösewicht verlangte nach dem Baren in der Kasse. Die gute „Perle“ allerdings erklärte dem unter Drogen stehenden Manne, sie verfüge nicht über den Schlüssel zur Kasse. Man müsse nun auf den Inhaber warten: gesagt – getan. Der Wirt erschien tatsächlich mit der Polizei im Schlepptau. Der Täter wurde verhaftet.

Der Ausweis

Immer wieder gern gegebene Variante: Täter hinterlässt am Tatort nicht nur eindeutige Spuren, sondern zur erheblichen Vereinfachung der Arbeit der Polizei gleich den Ausweis. „Das ist wie ein Elfmeter“ – erneut aus dem Polizeipräsidium – „da muss man nur noch verwandeln!“. So geschehen im schönen Zwickau. Dort versuchte ein Mann zunächst sein Glück am Spielautomaten. Als der erhoffte Gewinn ausblieb, begab der Täter sich an die Kasse und gab vor, Geld wechseln zu wollen. Die Kassiererin öffnete die Kasse, der Täter stieß sie zur Seite und entkam mit mehreren hundert Euro. Allerdings hatte er im Eifer des Gefechtes seine Brieftasche auf dem Automaten hinterlassen – Ausweis und Adresse eingeschlossen. Nun meidet er seine Wohnung …

Schnell mal noch zu Facebook

Social Media gehören heute fast schon zum guten Ton. Nicht nur für uns Normalbürger sondern auch für manche auf der anderen Seite der Gesetze. So geschehen nach vollzogenem Einbruch: der Langfinger nutzte den Rechner des Bewohners, rief Facebook auf und meldete sich bei seinem eigenen Benutzerkonto an. Und erst danach machte er sich aus dem Staub.

Papagei als Alarmanlage

Eine besondere Art der Anwesenheitssimulation gelang einem Papagei. Ein Trickbetrüger hatte sich Zugang zu der Wohnung einer alten Dame verschafft. Als aus den Tiefen der Wohnung „Hallo“-Rufe erschallten, gab der Ganove Fersengeld. Papagei „Bibo“ erwies sich als beeindruckende Abschreckungsmaßnahme.

Der Klassiker aus Saarmund

Ziel der Aktion: gewaltfreie Entwendung eines Geldautomaten. Das dachten sich in den Neunzigern fünf Herren der besonders schlauen Art. Nach sorgfältiger Vorbereitung erschienen sie mit einem gestohlenen LKW vor einer Bank und rissen mittels Stahlseilen und roher Gewalt einen Automaten aus der Verankerung. Allerdings handelte es sich um den Kontoauszugsdrucker …

Einbruchschutz bei Unternehmen

Einbruchsgefahr
bei Unternehmen

Die Studie einer österreichischen Sicherheitsfirma bestätigt: 50% der Unternehmen hatten bereits mindestens einen Einbruch zu verzeichnen – ein Drittel der Unternehmen rechnet mit der Möglichkeit. Angesichts der Sachlage ist erstaunlich, dass satte 40% das Thema Einbruchschutz auf die leichte Schulter nehmen. Die Ursachen sieht die Sicherheitsfirma in mangelndem Problembewusstsein und fehlender Information zum Einbruchschutz.

Einbruchszahlen unklar

Die tatsächlichen Einbruchszahlen sind ebenso unklar wie die tatsächliche Anzahl gefährdeter Unternehmen. Dies beruhe vor allem darauf, dass betroffene Unternehmen dazu neigen, einen Einbruch zu verheimlichen. Mangelndes Vertrauen in die polizeilichen Ermittlungsarbeiten – nur etwa 16% der Einbrüche werden aufgeklärt – und ein möglicherweise skandalöser Image-Verlust, der entstandenen materiellen Schaden weiter vergrößern würde, sind Gründe für diese Entscheidung.

Vier von Zehn machen es den Einbrechern leicht

Etwa vier von Zehn Firmen verfügen nicht über einen ausreichenden Einbruchschutz. Das macht sie zum offenen Ziel für einen Einbruch. Die Folgen: direkter Sachschaden, Verlust durch Diebstahl, Betriebsunterbrechung, Vandalismus.

Versicherungsschutz ist kein Einbruchschutz

Ironischerweise halten viele Unternehmen bereits den Abschluss einer entsprechenden Versicherung für einen ausreichenden „Einbruchschutz“. Außerdem unterschätzen sie die konkreten Probleme bei der Schadensregulierung: Wartezeiten, ungenügende Schadenssumme sowie mögliche Mehrkosten nach einem Versicherungsfall. Eine Versicherung ist keineswegs eine Maßnahme zum Einbruchschutz: sie kann die Tat nicht verhindern, sondern nur ihre Folgen mildern.

Unzureichende Information und mangelndes Problembewusstsein

Dennoch ist die Versicherung für viele die einzige Maßnahme. Sie verzichten auf effektive und wirksame Maßnahmen zum Einbruchschutz, da deren konkrete Kosten abschreckend wirken. Die Kosten, die bei einem Einbruch entstehen können und die solche Maßnahmen verhindern helfen, werden hierbei leider nicht gewürdigt – entsprechende Informationen zum Kosten-Nutzen-Verhältnis werden nicht zusammengestellt.

Alarmanlage wichtigste Maßnahme zum Einbruchschutz

Die Alarmanlage ist für mehr als 80% der befragten Unternehmen die wichtigste Maßnahme zum Einbruchschutz. Sie kann einen Einbruch selbst dann noch verhindern, wenn die anderen Sicherheitsmaßnahmen überwunden sind. Außerdem holt sie Hilfe herbei – wenn sie mit einem Wachschutz oder der Polizei verbunden ist.

Quelle: http://www.pressetext.com/news/20131217016?likes=like

Einbrecher, Weihnachten, Sylvester und das Internet

Einbrecher
nutzen das Internet

Es ist wohl wahr eine feierliche Zeit – das Jahresende mit Weihnachten und Sylvester: wir finden uns zusammen und teilen unsere Freude mit Familie, Freunden und Bekannten. Als moderne Bürger verfügen wir über Konten bei den sog. „Social Media“ und sind stolz darauf, unserem geneigten Publikum oft im Detail alle unsere Pläne darzulegen. Ein jeder möge wissen, wo wir sind und was wir tun – es weihnachtet sehr!

„Social Media“ „Blogosphäre“ und Homepages

Im 21. Jahrhundert gehört der eigene „Account“ – das Benutzerkonto – in einem oder mehreren „Social-Media“ Diensten  zum guten Ton – wie einst die Visitenkarte. Hier teilen wir mit unseren „Freunden“, was uns in unserem Leben erwähnenswert erscheint:

  • wer wir sind
  • wo wir sind
  • was wir tun
  • wer wo was wann tut

Mit Begeisterung und solider Naivität protokollieren wir – manche im Minutentakt – Ereignisse und Aktivitäten für unsere „Zielgruppe“: Familie, Freunde und „Freunde“ in Social Media.

Nicht wenige von uns verfügen gar über ein Blog oder gar eine eigene Homepage und hier muss in Deutschland ein Impressum mit genauen Kontaktinformationen vorhanden sein; Freiberufler und Selbständige müssen hier neben der e-Mail-Adresse auch die genaue Postanschrift veröffentlichen. Wer nun im „Home-Office“ arbeitet, verbreitet damit zugleich seine Privatanschrift.

Und wir vergessen: alle diese Informationen stehen nunmehr für alle lesbar im Netz – im Netz, das nie vergisst.

Datenschutz

Besonders hierzulande legen wir großen Wert auf Datenschutz und neigen zu heller Empörung, wenn wir erfahren, dass unsere Daten zu Werbezwecken schamlos verwendet werden – insbesondere dann, wenn diese Daten auf außereuropäischen Servern liegen und die Schlapphüte (d.h. Geheimdienste aller Nationen) sich diese Informationen zu Nutze machen.

Und dennoch stellen wir detaillierte Informationen über uns und unser Tun öffentlich ins Internet!

Einbrecher nutzen das Internet

Werbeindustrie und Schlapphüte sind für die allermeisten von uns lediglich lästige Datensammler. Die schwerwiegenden Folgen dieser Datensammelwut erschließen sich nur Lesern von George Orwells Roman „1984“.

Allerdings nutzen auch Einbrecher das Internet! Hier finden sie alles, was die schräge Zunft zur erfolgreichen Verrichtung ihrer „Arbeit“ benötigt:

  • Wer zu Weihnachten und Silvester nicht zu Hause ist.
  • Und natürlich auch, wo dieses Zuhause ist. Mit allen Kontaktinformationen. So lässt sich mit einem Telefonanruf leicht überprüfen, ob die Wohnung oder das Haus auch tatsächlich leer steht.

Wenn wir diese Informationen nun ins Netz stellen, sprechen wir eine klare Einladung an Einbrecher aus: hier kannst Du leicht und ungestört einbrechen.
Wollen Sie das wirklich?

Datensparsamkeit

  • Schützen Sie sich und Ihre Familie!
  • Verzichten Sie auf übergenaue Detailinformationen!
  • Teilen Sie nicht mit, wann Ihre Wohnung leersteht!
  • Verschicken Sie lieber Einladungen per e-Mail!
  • die altmodische Weihnachtskarte ist sowieso schöner und dem Fest angemessen!
  • Feiern Sie ein Fest der Freude und machen Sie nicht den Einbrechern das Fest zur Freude!

Sorglosigkeit erleichtert die Arbeit der Einbrecher

Einbruch
viel zu leicht!

Eine Online-Befragung von 1.000 Bürgern über 18 Jahre – durchgeführt von einem bekannten Versicherungsunternehmen im Sommer 2013 – legt nahe: die meisten unserer Mitbürger machen es Einbrechern zu leicht. Selbst einfachste Sicherheitsmaßnahmen wie z.B. einen Türspion erachtet nur jeder Dritte als notwendig.

Hochsaison für Einbrecher

Wir alle wissen und die Kriminalstatistik der Polizei bestätigt es: wenn die Tage kürzer werden und somit die Dunkelheit zunimmt, haben Einbrecher Hochsaison. Die dunkle Jahreszeit, insbesondere die Weihnachtszeit begünstigt diese Kriminelle. Viele Menschen kehren erst nach Dunkelheit nach Hause zurück; gerade in der Weihnachtszeit stehen Wohnungen besonders lange leer: wir alle sind unterwegs und beschäftigt mit Weihnachtseinkäufen und Weihnachtsfeiern. Die lange Dunkelheit und die lange Abwesenheit bilden ideale Arbeitsbedingungen für Langfinger.

So wählen Diebe aus

Der Sicherheitsexperte Jens Christian Bergreen: „Diebe wählen ihre Objekte nach bestimmten Kriterien aus.“

  • Wert der Beute
  • Schwierigkeit der Tat
  • Entdeckungsgefahr

„Vor allem bei den letzten beiden Aspekten kann jeder Bürger den Einbrechern einen Strich durch die Rechnung machen – und sollte das auch tun“, so der Jens Christian Berggreen.

Empfehlungen der Polizei

Das Versicherungsunternehmen kommt aus eigener Erfahrung zu den gleichen Empfehlungen wie die Polizei: den sinnfälligen Einsatz von einbruchshemmenden Maßnahmen in Verbindung mit einer Alarmanlage.

Wir machen es den Einbrechern zu leicht

Tatsache aber ist: wir machen es den Einbrechern zu leicht! Selbst grundlegende Maßnahmen zum Einbruchschutz vernachlässigen wir sträflich:

  • 52% verfügen immerhin über Jalousien und Rollläden (Sichtschutz). Sind diese aber nicht durch technische Maßnahmen (Fenstergitter, einbruchhemmende Fensterbeschläge, Alarmanlage) gesichert, bilden sie auch für Gelegenheitseinbrecher kein ernstzunehmendes Hindernis
  • 15% verstärken den Einbruchschutz durch Türbeschläge
  • 13% setzen Sicherheitsglas ein
  • 11% verzichten gänzlich auf einbruchhemmende Maßnahmen

Besonders der komplette Verzicht auf Maßnahmen zum Einbruchschutz scheint unverständlich. Zeitgleich mit dem Anstieg der Einbrüche ist nämlich auch die Zahl der versuchten Einbrüche gestiegen. Hier zeigt sich nachdrücklich, wie wirksam Einbruchschutz zum einen die Schwierigkeit der Tat und die Entdeckungsgefahr erhöhen kann – vor allem die Installation einer Alarmanlage. Auch die Kriminalstatistik bestätigt: selbst wenn alle mechanischen Sicherungen überwunden sind, so verbleibt als letzte zuverlässige Bastion, die Einbrecher auch jetzt noch in die Flucht schlagen kann, die moderne Alarmanlage.

Quelle: http://www.prestigecars.de/automobile-magazin/2013/einbruchschutz-mehrheit-der-deutschen-macht-es-dieben-leicht/141010

Alarmanlage schützt

Alarmanlage
wirkt!

Die Alarmanlage ist der Abschluss der Maßnahmen zum Einbruchschutz. Sie ist dies, obwohl sie einen Einbruch weder verzögern noch verhindern kann. Tatsächlich tritt die Alarmanlage erst dann auf den Plan, wenn der Einbrecher durch Bewegungsmelder registriert wird oder er im Begriff ist, einbruchshemmende Maßnahmen zu überwinden. Wenn alle anderen Maßnahmen versagt haben, dann ist die Alarmanlage buchstäblich Ihre letzte Vereidigungslinie. Sie signalisiert dem Einbrecher: hohe Entdeckungsgefahr – hohes Risiko!

Natürlich kann eine Alarmanlage auch einen Einbruch „verhindern“, in dem Sinne nämlich, dass sie abschreckend wirkt, wenn sie vom Einbrecher vor der Tat entdeckt wird. Dass diese Wirkung real ist, zeigen folgende Beispiele:

Einbrecher hinterlassen Dachschaden

Am 10.12.2013 versuchten Einbrecher in einen Elsterberger Unterhaltungsbetrieb einzudringen. Die Einbrecher kamen übers Dach. Dort deckten sie etwa einen Quadratmeter ab – die Alarmanlage tat ihre Wirkung: die Täter gaben Fersengeld

Obwohl die Einbrecher ohne Beute entkamen, verursachten sie einen Sachschaden. Der automatisch herbeigerufene Wachschutz registriere leider den Zugang durch die Decke. Der nächtliche Regen fügte nun noch einen Wasserschaden hinzu – in Summe beträgt der Schaden nun € 2.000.

Das ist eine klares Beispiel für die Wirkung der Alarmanlage: obwohl die Täter bereits die Spielothek unter erheblichen Mühen betreten hatten, schien ihnen die Entdeckungsgefahr zu hoch!

Quelle: http://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/PLAUEN/Einbrecher-hinterlassen-Dachschaden-artikel8635786.php

Einbruch in Postfiliale gescheitert

Einen ähnlichen Verlauf nahm ein Einbruchsversuch am Vortag (9.12.2013) in Korbach. Dort gelangten die Täter in eine Bäckerei mit Postfiliale. Sie hatten den Eingang aufgehebelt – den Einbruchschutz also überwunden. Nun kam wieder die Alarmanlage ins Spiel: ihre laute Sirene vertrieb die bereits „erfolgreichen“ Einbrecher.

Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/44150/2617255/pol-kb-bad-arolsen-landau-einbruch-in-postfiliale-gescheitert

Alarmanlage vertreibt Einbrecher

Ähnliche Fälle gab es in Willich und Berghausen. Hier griffen die Täter die Rollläden und Fensterscheiben an und lösten dadurch den Alarm aus. In beiden Fällen gaben sie Fersengeld.

Quelle: http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=70&tx_ttnews[tt_news]=152500&cHash=6d87712309

Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65857/2616729/pol-vie-alarmanlage-vertreibt-tankstelleneinbrecher

Alarmanlage schützt

Die Alarmanlage schützt vor Einbruch. Das belegen eindeutig solche Fälle. Glücklicherweise hat sich die Anzahl der versuchten Einbrüche von 2011 auf 2012 um ca. 42% erhöht – in vielen Fällen war daran eine Alarmanlage beteiligt. Alle Fälle belegen: Einbrecher können einbruchshemmende Maßnahmen durchaus überwinden;sind sie aber bereits eingedrungen, so hilft hier nur noch die Alarmanlage.