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Einbrecher: so arbeiten sie!

Einbrecher
ihre Methoden

Einbrecher haben es leicht in unserem Land. Eine niedrige Aufklärungsquote und mangelnde Maßnahmen zum Einbruchschutz erleichtern den Tätern ihr Werk. Vier von fünf Einbrecher sind Gelegenheitstäter. Sie brauchen Geld für ihre Sucht: Drogen oder Glücksspiel. Ihre Methoden sind einfache, und wer sie kennt, kann sich besser schützen. Zur Tat reicht oft ein Schraubenzieher – leicht in jeder Jacke zu verstecken. Hauptsächlich erfolgt der Einbruch über Fenster oder Balkontüren, doch es gibt auch andere Wege:

Aufhebeln

So werden die meisten Einbrüche begangen: der Einbrecher hebelt in Sekundenschnelle ein Fenster oder auch eine Balkontür auf. Danach ein schneller Gang durch die Wohnung.

Durchstechen

Der Täter sticht mit eben jenem Schraubenzieher durch die Dichtung des Fensters oder der Tür. Dann versuchen sie schlicht, an den Griff zu gelangen und so zu öffnen.

Profilzylinder

Ungesicherte Profilzylinder lassen sich leicht entfernen. Danach ist die Tür offen. Diese Variante erfordert allerdings schon ein wenig „handwerkliches“ Wissen.

Glasdurchgriff

Das kennen wir vom klassischen „Kletter-Maxe“: ran an die Scheibe und – zumindest im Film – mit dem Diamantring und Saugnapf ein kreisrundes Stück Scheibe ausschneiden. Anschließender „Durchgriff“ zum Fenstergriff. In unserer Wirklichkeit sieht das anders aus. Der Täter schlägt die Scheibe

  • teileweise ein, um an den Griff zu gelangen (10% der Einbrüche)
  • vollständig ein und entfernt so viel Glas, dass er problemlos einsteigen kann („Glasdurchstieg“, 1% der Einbrüche)

Beide Methoden sind unbeliebt: man kann sich leicht am Glas verletzen. Das hinterlässt Bluttropfen! Außerdem macht es Lärm – das erhöht die Gefahr, erwischt zu werden.

Flippermethode

So machen das die Privatdetektive in amerikanischen Fernsehserien: sie nehmen eine Kreditkarte, und schwupp die Tür ist auf. Funktioniert aber nicht, wenn die Tür richtig abgeschlossen ist.

Picking

Das zum „Picken“ eines Schlosses benötigte Besteck ist kostspielig. Wieder eher eine Sache für die Herren Detektive. Tatsächlich verwendet wird es von Polizei, Feuerwehr und Schlüsseldiensten in Notfällen.

Fazit

Die große Mehrzahl der Einbrecher kommt über Fenster oder Balkontüren. Gekippte Fenster sind besonders anziehend. Entsprechend ist das simple Aushebeln mit einem ebenso simplen Schraubenzieher die bevorzugte Einbruchsmethode. Die Gegenmaßnahmen reichen von Nachbarschaftshilfe bis zu Alarmanlage.

Quelle: http://www.zuhause-sicher.de

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