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Einbruchschutz – Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

EinbrecherEinbrüche nehmen immer weiter zu. In mehr als der Hälfte aller Taten werden Türen und Fenster still und heimlich mit einem einfachen Schraubenzieher aufgehebelt. Die meisten Einbrüche finden tagsüber oder am Wochenende statt, wenn niemand zuhause ist. Einbrecher suchen sich gezielt die Häuser aus, in die sie schnell und ohne viel Aufsehen einsteigen können. Mit der steigenden Zahl der Einbrüche steigt auch der Wunsch, sich und sein Zuhause besser zu schützen. Dem Einbrecher kann man die Arbeit bereits erschweren, indem man Haus oder Wohnung mit geprüften und anerkannten mechanischen Sicherungsprodukten schützt und Beleuchtungsanlagen im Außenbereich installiert, die über Bewegungsmelder funktionieren. Es gibt dabei einige Möglichkeiten, sich beim Einbau von Einbruchsschutzmaßnahmen finanziell unterstützen zu lassen.

Bundesweite Förderprodukte der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die KfW fördert mit Krediten und Investitionszuschüssen einbruchhemmende Produkte, wenn sie im Zusammenhang mit energetischer Sanierung oder barrierereduzierenden Maßnahmen in bestehenden Wohngebäuden stehen. Insbesondere für die Besitzer älterer Immobilien bieten sich die beiden Programme „Energieeffizient Sanieren“ und „Altersgerecht Umbauen“ an. Letzteres ist kein Programm für Rentner, sondern soll unabhängig von Alter und Lebenssituation den Wohnkomfort verbessern und den Immobilienbestand auf den demographischen Wandel vorbereiten. Zu den Maßnahmen für den Einbruchschutz, die im Rahmen der Programme verwirklicht werden können, gehören:

  • Ein- und Austausch von Fenstern, Türen und Schlössern
  • Einbau elektrischer Antriebssysteme bei Rollläden
  • Installation einer Alarm- oder Gegensprechanlage
  • Einbau von Bewegungsmeldern und Beleuchtung des Eingangsbereichs
  • Systeme zur Einbruchs- und Überfallmeldung

Den Antrag stellen können private Eigentümer von Häusern und Eigentumswohnungen sowie Mieter, Eigentümergemeinschaften und Wohnungsgenossenschaften. Vor dem Beginn einer Sanierung oder eines Umbaus empfiehlt die KfW eine Energieberatung durch Sachverständige. Auch die Verbraucherzentralen bieten Energieberatungen an.

Zinsgünstige Darlehen des Landes NRW

Nordrhein-Westfalen fördert mit zinsgünstigen Darlehen im Rahmen der Bestandsförderung auch bauliche Maßnahmen zum Einbruchschutz. Dazu gehören

  • Nachrüsten mit elektrischen Türöffnern, Bewegungsmeldern und Beleuchtungssystemen für die Außenbeleuchtung
  • Einbau einbruchhemmender Türen mit Türspionen

Gefördert werden Eigentümer und Vermieter, die ihre Immobilien modernisieren und nachbessern möchten. Die Förderung umfasst 50 Prozent der Kosten, maximal gibt es jedoch 15.000 Euro Darlehen pro Wohnung.

Sachsen: Energetische Sanierung und besserer Einbruchschutz

Der Freistaat Sachsen fördert Sanierungsmaßnahmen an bereits bestehenden innerstädtischen Wohngebäuden im Rahmen einer energetischen Sanierung mit zinsgünstigen Darlehen. In Verbindung mit diesen Maßnahmen (z.B. Verbesserung der Wärmedämmung, Nutzung erneuerbaren Energien, Verbesserung der Energieeffizienz) werden auch Einbruchschutzmaßnahmen gefördert.

Steuerbonus für Handwerksleistung

Wer in seinem Haus oder in seiner Wohnung Erhaltungs-, Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen durch einen Handwerker durchführen lässt, kann das von der Steuer absetzen. Absetzbar sind die Arbeitskosten, nicht aber die Kosten für Material. Wichtig: Die Rechnung darf nicht bar bezahlt sein.

Bei Alarmanlagen auf VdS-Zertifizierung achten

Wenn Sie sich für den Kauf einer Alarmanlage entscheiden, achten sie darauf, dass Geräte eingesetzt werden, die von einer akkreditierten Prüf- und Zertifizierungsstelle wie der VdS Schadensverhütung geprüft sind.Eimsig Produkte mit VdS Siegel

Unsere EiMSIG Alarmanlagen sind VdS-zertifiziert. Einbruchschutz mit Steuervorteilen. Wenn Sie mehr erfahren möchten, kontaktieren Sie uns.

Über Corinna Klee

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