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Einbruchschutz

Einbruchschutz
Winterzeit ­ist­ Einbruchzeit

Die Weihnachtszeit ist Einbruchzeit – das zeigt jedenfalls die Erfahrung der Polizei. Die meisten Einbrüche werden in der dunklen Jahreszeit von November bis Februar verübt. Solide Maßnahmen zum Einbruchschutz sind jetzt wichtiger denn je. Diese Zeit ist deshalb für Einbrecher so günstig, weil zwei Faktoren ihre üblen Vorhaben erleichtern: Abwesenheit und Dunkelheit.

Wenn im November die frühen Abende auf die mit Weihnachtsvorbereitungen und Weihnachtsfeiern beschäftigten Menschen treffen, feiert ein übles Gewerbe Hochsaison. Die Einbruchzeit hat begonnen.

Gefahrenquelle Abwesenheit

Einbrecher begehen ihre Taten, weil sie wissen: nur jeder sechste wird gefasst – Anzeigen sind so gut wie wirkungslos. Die Polizei spricht in diesen Fällen von „Beileidsbesuchen“.

Wenn die Bewohner nun nicht zu Hause sind, sinkt die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden, erheblich. Die Abwesenheit ist eines der wichtigsten Kriterien, nach dem die Übelwichte ihre Ziele „ausbaldowern“.

Diese Abwesenheit ist nun typisch sowohl für die Weihnachtszeit als auch für die anschließende Winterurlaubszeit. In der Weihnachtszeit ist Himmel und Erde unterwegs, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Das geschieht in aller Regel zum Feierabend hin und kann sich durch die verlängerten Ladenschlusszeiten leicht bis nach 21:00 hinausziehen.

Die Weihnachtsfeiern fallen in die gleiche Zeit, hier aber kehren die Bewohner oft erst spät in der Nacht zurück.

Das wissen auch die Langfinger.

Gefahrenquelle Dunkelheit

Die Dunkelheit verschafft den Tätern einen weiteren wichtigen Vorteil: man kann sie bei ihrem Tun schlechter beobachten. Die Tat selbst erfolgt in Dunkelheit, aber die Dunkelheit erschwert auch die Wiedererkennung des Täters. Gelangt der Täter im Dunkeln auf einen Balkon, kann er ganz unbeobachtet „arbeiten“ und unbeobachtet fliehen.

In den Monaten November bis Februar werden in Deutschland die meisten Einbrüche verübt.

Gefahrenquelle fehlende Sicherheitsvorbereitungen

Es gibt eine positive Nachricht: vier von zehn Einbrechern geben auf, wenn der Einbruch nicht innerhalb von fünf Minuten gelingt. Zu hoch ist das Risiko, entdeckt zu werden. Es gibt lohnendere „Projekte“.

Die negative Nachricht: leider fehlen einfach zu häufig auch nur die einfachsten Sicherheitsvorkehrungen.

Tipps zum Einbruchschutz

Die dunkle Jahreszeit ist also eine gute Gelegenheit, einige Tipps zum Einbruchschutz vorzustellen. Vier Gegenstrategien empfehlen sich:

  • Nachbarn & Nachbarschaftshilfe
  • Anwesenheit simulieren und schützen
  • mechanische Vorkehrungen
  • elektronische Vorkehrungen

Dieser Artikel gibt Ihnen praktische Tipps zum Einbruchschutz und zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Maßnahmen zum Einbruchschutz mit einer Alarmanlage verbessern können.

Nachbarschaftshilfe

Einbruchschutz fängt mit den einfachsten Mitteln an. Wir erinnern uns: Ziel unserer Gegenstrategie ist es, dem Einbrecher die ersten fünf Minuten so schwer wie möglich zu machen. Denn die Kriminalstatistik der Polizei zeigt, Einbrecher geben auf, wenn es schwierig wird; Nachbarn, Licht, Lärm und Zeitverlust bedeuten für den Einbrecher nichts als Schwierigkeiten. Also signalisieren wir: Einbruch? Bei mir nicht!

Einbruchschutz durch Nachbarn

Diese Gegenmaßnahme ist ganz kostenlos. Stellen Sie sich bei Ihren Nachbarn vor und mit denselben gut. Bitten Sie Ihre Nachbarn um Hilfe und bieten Sie selbst auch Ihre Hilfe an:

  • Werfen Sie immer mal einen Blick auf Nachbars Wohnung!
  • Sehen Sie unbekannte Personen vor der Haustür oder im Flur, fragen Sie, wie Sie helfen können! Übelwichte werden dann das Weite suchen …
  • Wenn Sie ungewöhnliche Geräusche wahrnehmen, schauen Sie nach!
  • Sehen Sie verdächtige Personen bei verdächtigem Tun – verständigen Sie die Polizei. Konfrontieren Sie auf keinen Fall potentielle Täter. Einbrecher setzen zwar in aller Regel keine Gewalt ein, aber wenn es um die Flucht geht, machen die Kameraden schon mal eine Ausnahme.
  • Wenn Sie ein einem Mehrfamilienhaus leben, lassen Sie niemals Unbekannte ins Haus. Neben unerwünschten Klingelputzern mit dem neuesten Kabelangebot kommen so auch Einbrecher ins Haus.
    • Ein in die Sprechanlage genuscheltes „Paket“ heißt gar nichts
    • Ausweise können gefälscht sein – rufen Sie doch einfach beim Aussteller des Ausweises an und fragen Sie nach, nicht wahr.
    • Arbeitskleider ebenso. Im berühmten Berliner Hotel Kempinski wurde in den 80er Jahren der Limousinen-teure Perser im Empfangsbereich vor aller Augen entwendet. Die Täter gingen wie folgt vor:
      • Sie betraten die Lobby in „Blaumänner“ gekleidet
      • Sie legten am Empfang eine gefälschte „Quittung für Reinigung“ vor
      • Dann rollten sie den Teppich ein und verließen das Hotel
  • Misstrauen Sie grundsätzlich allen „Ohnmachts- und Schwächeanfällen“ fremder Personen vor Ihrer Wohnungstür – Sie wissen doch: keine gute Tat bleibt ungesühnt.
  • Machen Sie Fremden nicht die Tür auf. Und wenn, dann nur so weit, wie es der Sperrbügel an Ihrer Tür erlaubt.
  • Passen Sie auf, wem Sie Schlüssel zu Ihrer Wohnung übergeben.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen jemand anbietet, alle Fenster Ihres Hauses für €20,- zu putzen. Hier geht es darum herauszufinden, ob sich der Einbruch lohnt.
  • Achten Sie auf sog. „Gaunerzinken“. Diese befinden sich oft in der Nähe von möglichen Zugängen. Diese sollten umgehend entfernt werden.

Nachbarn sind die erste „Verteidigungslinie“

Ihre Nachbarn bilden Ihre erste „Verteidigungslinie“. Aufmerksame Nachbarn erhöhen die Gefahr, entdeckt zu werden. Und der Knüller: Nachbarschaftshilfe ist völlig umsonst! Und wer weiß, vielleicht lernen Sie ja ein paar nette Leute kennen.

Einbruchschutz durch Anwesenheitssimulation

Anwesenheitssimulation (und später der Anwesenheitsschutz) bilden Ihre zweite Verteidigungslinie gegen Einbrecher und stärken Ihre Maßnahmen zum Einbruchschutz. Die Anwesenheitssimulation ist ohne großen finanziellen Aufwand zu bewerkstelligen, während der Anwesenheitsschutz eine Investition in die eigene Sicherheit darstellt.

Anwesenheitssimulation: eine preiswerte Maßnahme zum Einbruchschutz

Wir erinnern uns: Einbrecher geben auf, wenn sie nicht in kürzester Zeit eindringen, stehlen und fliehen können. Muss ein Einbrecher davon ausgehen, dass die Bewohner zu Hause sind, dann sucht er wahrscheinlich ein leeres Ziel – aber davon gibt es Ausnahmen. Schon mit ein paar Euro können Sie eine wirkungsvolle Anwesenheitssimulation erreichen.

Licht

Lassen Sie das Licht an! Beleuchten Sie Ihre Wohnung so, als ob Sie zu Hause sind. Vermeiden Sie eine gleichmäßige Beleuchtung. Besser ist es in manchen Zimmern die volle Deckenbeleuchtung anzuschalten, in anderen nur eine kleine Lampe – und natürlich darf es auch dunkle Zimmer geben. Schutz vor Einblick

Ziehen Sie die Vorhänge zu. Ein hell erleuchtetes Zimmer ist leicht von außen einzusehen – sind aber Rollläden und Vorhänge zugezogen, so ist das erheblich schwieriger.

Radio und Fernseher

Lassen Sie Radio und Fernseher bei normaler Lautstärke laufen, wenn Sie ausgehen (auch tagsüber!)

Zeitschaltuhren

Zeitschaltuhren verbessern Ihre Anwesenheitssimulation erheblich. Sie sind in diesen Tipps zum Einbruchschutz auch die erste Maßnahme, die eine kleine Investition verlangt. Mit Zeitschaltuhren können Sie in Ihrer Abwesenheit ein lebendiges Wohnen vortäuschen: die Beleuchtung geht nach einem festgelegten Schema an oder aus – ebenso Ihr Radio und Ihr Fernseher. Zeitschaltuhren gibt es bereits für ein paar Euro.

Einbruch bei Anwesenheit

Nicht nur die wirklich dreisten Einbrecher, sondern auch Gelegenheitsdiebe, steigen schon mal ein, wenn Sie tatsächlich zu Hause sind. Das machen die Kameraden dann, wenn leichter Einstieg und leichte Beute möglich sind. Kann der Einbrecher durch ein Fenster einsehen und entdeckt er dabei offenliegende Wertgegenstände, wächst die Versuchung: ein ungesichertes Fenster lässt sich in Sekundenschnelle aushebeln. Anschließend huscht der Übelwicht durch die leeren Zimmer, greift, was er zuvor gesehen hat und ist eine Minute später wieder weg, wenn Sie aus dem Bad zurückkommen.

Oberstes Gebot: alle Wertgegenstände sicher verwahren – nichts offen herumliegen lassen! Schon konsequente Verhaltensregeln erhöhen den Einbruchschutz wesentlich.

Fazit

Die Anwesenheitssimulation ist eine wirkungsvolle Maßnahme zum Einbruchschutz und verringert erheblich Ihr Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden. Schon die einfachsten kostenfreien Maßnahmen der Anwesenheitssimulation vergällen einem Einbrecher die Aussicht auf „sicheres“ und entdeckungsfreies Stehlen. Steuern Sie Ihre Beleuchtung, Radio und Fernseher durch Zeitschaltuhren und verbessern Sie so Ihre persönliche Anwesenheitssimulation.

Anwesenheitsschutz

Der Anwesenheitsschutz dient der Abwehr von Eindringlingen, wenn Sie zu Hause sind. Er bewahrt Sie vor Überfällen (sog. „Home Invasions“), die leider vorkommen. Und natürlich vor Einbruch in Ihrer Anwesenheit. Im Gegensatz zur Anwesenheitssimulation ist der Anwesenheitsschutz nicht ohne teilweise erhebliche Investitionen zu realisieren. Allerdings ist er eine wichtige Maßnahme zum Einbruchschutz: hier geht es ganz konkret um Ihre persönliche Sicherheit im Ernstfall!

Verhaltenshinweise zum Anwesenheitsschutz

Vorsicht ist die „halbe Miete“. Insbesondere Vorsicht gegenüber Menschen, die Sie nicht persönlich kennen.

  • Überprüfen Sie, wer zu Ihnen will!
  • Lassen Sie nicht einfach jeden herein!
  • Misstrauen Sie „Paket“ und fragen Sie nach, wer liefert und wer empfängt!
  • Misstrauen Sie „Will zu Meier – können Sie mir mal aufmachen.“ Na, dann soll er doch bei Meier klingeln oder warten.
  • Überprüfen Sie auch vorgezeigte Ausweise! Jeder halbwegs computerbegabte kann in wenigen Minuten einen Ausweis zumindest nachahmen. Lassen Sie sich den Ausweis durch die spaltbreit geöffnete Tür geben und rufen Sie einfach beim Aussteller des Ausweises an und erkundigen sich nach dem Mitarbeiter.

Achtung

Übelwichte testen gerne Ihre Anwesenheit. Durch Klingeln oder Anrufen. Wenn Sie also zu Hause sind: ignorieren Sie nach Möglichkeit weder Telefon noch Tür – es könnte ein Test sein.

Wenn Sie einen Anrufbeantworter benutzen – niemals Ihre Abwesenheitszeiten verkündigen. Auch Einbrecher rufen an.

Na ja, es ist natürlich auch keine gute Idee über Twitter, Facebook oder persönliches Blog zu verbreiten, dass nun drei wunderbare Wochen auf Mallorca anstehen. Auch Einbrecher nutzen diese Dienste.

Sie verbessern Ihren persönlichen Einbruchschutz merklich, wenn Sie sorgfältig mit Ihren persönlichen Daten umgehen.

Maßnahmen zum Anwesenheitsschutz

Achten Sie hier vor allem auf Qualitätsware und fachmännischen Einbau. Und verwenden Sie wann immer möglich Produkte, die über ein gültiges VdS-Zertifikat verfügen. Es geht hier um Ihre eigene persönliche Sicherheit.

  • Türspion: so können Sie sehen, wer zu Ihnen will
  • Gegensprechanlage: so können Sie prüfen, wer zu Ihnen will. Öffnen Sie niemals blauäugig bei unerwarteten Paketen oder allgemeinen Aussagen wie „Telefon“, „Elektriker“ usw.
  • Sperrbügel: lassen Sie einen VdS geprüften Sperrbügel fachmännisch montieren. Dieser muss einem Bolzenschneider widerstehen können. Öffnen Sie niemals unbekannten Personen oder unerwartetem Besuch von Dienstleistern. Lassen Sie sich Ausweise durch die spaltbreitgeöffnete (und mit sperrbügelgesicherte) Tür geben und überprüfen Sie die Identität (s.o.).
  • Querriegelschloss: eine der teuersten, aber auch lohnenswerten Investition in die persönliche Sicherheit in Ihrem Heim. Dieses Querriegelschloss wird mit Schwerlastdübeln in der Wand rechts und links der Tür verankert und bietet einen erheblichen Schutz. Auch hier achten Sie unbedingt auf VdS-Zertifikat und fachmännischen Einbau.

Fazit

Diese Maßnahmen zum Anwesenheitsschutz gehen schnell ins Geld – leider. Sie sind aber ein wesentlicher Teil Ihrer Maßnahmen zum Einbruchschutz und dürfen nicht leichtfertig vernachlässigt werden. Türspion und Gegensprechanlage sind für Mieter allerdings eingebaut. Nur Eigenheimbesitzer müssen diese selber anschaffen. VdS-zertifizierte Sperrbügel und Querriegelschlösser hingegen sind kostspielige Anschaffungen. Der Anwesenheitsschutz ist ein wichtiger Bestandteil Ihrer Maßnahmen zum Einbruchschutz. Einfache Verhaltensregeln verringern das Risiko, der Einbau von VdS-geprüfter Sicherheitstechnik verstärkt Ihren persönlichen Anwesenheitsschutz.

Mechanische Sicherung

Die mechanische Sicherung des Wohnraumes gehört zum Kernbereich der Maßnahmen zum Einbruchschutz und beginnt bereits mit dem Anwesenheitsschutz. Auch hier ist das Ziel: vermiesen wir dem Einbrecher die ersten Minuten. Machen wir es ihm so schwer wie möglich, in die Wohnung einzudringen, so dass er lieber weiterzieht.

Einbruchschutz: mechanische Sicherung

Der Maßnahmenkatalog ist für Bewohner von Mehrfamilien- oder Mietshäusern anders als der für Hausbewohner. Die oberen Stockwerke von Mehrfamilien- oder Mietshäusern sind in aller Regel nur über den Treppenflur erreichbar. Eine mechanische Sicherung von Fenstern und Balkontüren ist nur dann notwendig, wenn ein potentieller Einbrecher über nahestehende Bäume, Garagendächer oder ähnliches den Balkon tatsächlich erreichen kann. Das gilt also sicherlich für das Parterre und vielleicht noch den ersten Stock – darüber nur, wenn diese Höhe von außen erstiegen werden kann.

Einbruchschutz: sichere Türen

Sichern Sie alle Türen zu Ihrem Wohnbereich. Dazu zählen:

  • Haus- und Wohnungstüren
  • Kellertüren
  • Balkon- und Terrassentüren
  • Garagentor und die entsprechende Tür in der Garage zum Wohnraum

Sichern Sie alles, was das Außen gegen das Innen abgrenzt mit Sperrbügel und Balkenschloss. Das erschwert das Eindringen erheblich und schützt außerdem noch gegen sog. „Home Invasions“ – Überfälle in Ihrer Anwesenheit. Die Schlösser müssen Angriffen von außen standhalten und dürfen auch nicht mechanisch aus der Tür gerissen werden können. Glastüren benötigen für einen guten Einbruchschutz einbruchshemmendes Glas oder müssen extra durch Gitter geschützt werden.

Verwenden Sie nur VdS geprüfte Sicherheitstechnik und überlassen Sie den Einbau einem Fachmann.

Einbruchschutz: sichere Fenster

Fenster so wie Balkon- und Terrassentüren sind für einen Einbrecher kein Hindernis. In einem Augenblick sind sie ausgehebelt, aufgebrochen oder eingeschlagen. Sie sind ein Haupteinbruchsweg für die Täter und müssen gut gesichert sein. Auch hier achten Sie bitte immer auf VdS geprüfte Sicherheit und fachmännischen Einbau.

  • einbruchhemmende Sicherheitsbeschläge
  • Sicherheitsfolien für Glastüren und Fenster zum nachträglichen Einbau
  • Einbruchhemmendes Sicherheitsglas bei neuen Fenstern
  • Schlösser für Fenster und Rollläden. Rollläden dürfen nicht von außen aufschiebbar sein.

Achten Sie auch ggf. auf Kellerfenster und Lichtschächte – hier helfen weit unten im Schacht angebrachte Gitter.

Einbruchschutz: sicheres Garagentor

Vergessen Sie nicht Ihr Garagentor. Prüfen Sie, ob das Garagentor selbst einem Angriff standhalten kann oder ob es leicht durchstoßen werden kann. Auch hier sind sichere Schlösser Bedingung. Erkundigen sie sich nach selbstverschließenden Garagentoren. Und bitte setzen Sie auch hier nur auf bewährte und VdS zertifizierte Sicherheitstechnik.

Fazit

Eine durch fachmännische Beratung gut durchdachte mechanische Sicherung des Wohnbereiches erhöht Ihren Einbruchschutz erheblich. Wenn Fenster, Haus-, Balkon- und Terrassentüren – kurz: alle Zugänge durch VdS zertifizierte Sicherheitstechnik geschützt sind, so haben Sie erfolgreich eine weitere Verteidigungslinie aufgebaut. Was aber, wenn diese dennoch z.B. durch ein vergessenes gekipptes Fenster durchbrochen wird?

Die Alarmanlage

Die Alarmanlage ist der krönende Abschluss Ihrer Maßnahmen zum Einbruchschutz. Eine Alarmanlage springt dann ein, wenn alles andere versagt, nein – bevor alles andere versagt. Sie ist ein erheblicher Vorteil, wenn wir unsere allgemeine Strategie betrachten: dem Einbrecher die ersten Minuten so schwer wie möglich zu machen, so dass die Entdeckungsgefahr wächst und der Kriminelle das Weite sucht. Nun ja – was ist da besser als eine laute, weit vernehmbare Sirene?

Alarmanlage wirkt abschreckend

Eine Alarmanlage kann schon abschreckend wirken, bevor sie installiert ist. Besorgen Sie sich einfach ein Plakette „Dieses Haus wird überwacht von …“. Sie finden so was bei Schlüsseldiensten. Bringen Sie dieselbe gut sichtbar aber dezent an und verbergen Sie Ihre Kostbarkeiten vor Einblick durch Fenster. Ergänzen Sie die Optik noch mit der Attrappe einer Sirene – und schon erscheint Ihr Wohnbereich als schwere Aufgabe.

Beachten Sie hierbei bitte zweierlei:

  • eine Attrappe funktioniert nicht wirklich – sie sieht nur so aus „als ob“
  • eine tatsächlich installierte Alarmanlage sieht nicht nur abschreckend aus, sie kann tatsächlich Einbrecher in die Flucht jagen

Aufgabe der Alarmanlage

Eine Alarmanlage kann keinen Einbruch verhindern. Aber sie kann Täter verjagen und/oder die Polizei bzw. einen Wachschutz verständigen. Ist die Alarmanlage auch als Gefahrenmeldeanlage geeignet, dann verständigt sie z.B. im Brandfall die Feuerwehr – und weckt die schlafenden Bewohner.

Funktionen der Alarmanlage

Installation

Je einfacher die Installation, desto weniger Fehlerquellen. Gehen wir von normalen Sicherungsanforderungen für Haus und Wohnung aus, so sollte die Installation im Idealfall

  • nachträglich möglich sein
  • ohne großen Aufwand
  • wenn möglich auch von einem Laien machbar
  • nach Bedarf erweiterbar

Hier empfiehlt sich klar die Funkalarmanlage. Eine kabellose Installation der Komponenten ist in aller Regel auch von Laien zu bewerkstelligen. Allerdings weist eine Funkalarmanlage noch einen weiteren erheblichen Vorteil auf: sie kann von außen nicht unterbrochen werden, da es keine Kabel zu kappen gibt. Die Hauszentrale selbst befindet sich aber sicher im überwachten Innenraum.

Hier empfiehlt sich klar die Funkalarmanlage. Eine kabellose Installation der Komponenten ist in aller Regel auch von Laien zu bewerkstelligen. Allerdings weist eine Funkalarmanlage noch einen weiteren erheblichen Vorteil auf: sie kann von außen nicht unterbrochen werden, da es keine Kabel zu kappen gibt. Die Hauszentrale selbst befindet sich aber sicher im überwachten Innenraum.

Bedienung der Alarmanlage

Hier gilt das gleiche wie für die Installation. Sie muss „kinderleicht“ sein. Komplizierte Vorgänge erfordern eine hohe Konzentration. Das macht die Bedienung lästig und fehleranfällig, und führt im schlimmsten Fall dazu, dass die Alarmanlage nicht scharf geschaltet wird.

Alle Komponenten sowie die überwachten Elemente des Wohn-und Außenbereichs müssen mit einem Blick erfassbar sein. Ebenso der Zustand der überwachten Elemente, so dass ein etwaig noch geöffnetes oder gekipptes Fenster sofort entdeckt wird.

Überwachung durch die Alarmanlage

  • von außen steuerbar durch Handy oder Smartphone
  • Überwachung der Außenhaut
    • Türen (Kellertüren!)
    • Balkon- und Terrassentüren
    • Garage
    • Außenbeleuchtung
    • Rollläden und Rollladensteuerung
    • Fenster
    • gekippte Fenster
  • Überwachung des Innenraumes
    • Brandschutz mit Sicherung und Öffnung der Fluchtwege
    • mögliche Gefahrenherde: versehentlich nicht ausgeschaltete Elektrogeräte wie z.B. den Herd (Brandgefahr!)
  • Unterstützung der Anwesenheitssimulation
  • Unterstützung des Anwesenheitsschutzes

Fazit

Mit einer Alarmanlage haben Sie wirkungsvoll Ihre letzte Verteidigungslinie aufgebaut. Die Alarmanlage erfüllt ihre Aufgabe selbst dann, wenn die mechanische Sicherung angegriffen oder gar überwunden wird. Eine Funkalarmanlage lässt sich zudem nicht von außen manipulieren. Wenn Sie die Alarmanalage selbst als Laie einbauen können, kennt niemand außer Ihnen Ihr Sicherheitskonzept. Wählen Sie ausschließlich eine VdS-zertifizierte Alarmanlage.

Zusammenfassung

Diese Tipps zum Einbruchschutz umfassen sechs Bereiche:

  1. Gefahrenquellen
  2. Nachbarschaftshilfe
  3. Anwesenheitssimulation
  4. Anwesenheitsschutz
  5. Mechanische Sicherung
  6. Alarmanlage

Wenn Sie diese Maßnahmen ergreifen, dann wird Ihr Wohnbereich für Einbrecher uninteressant – zu groß ist die Gefahr einer möglichen Entdeckung

Identifizieren Sie zunächst die Gefahrenquellen! Dann sprechen Sie mit Ihren Nachbarn und bieten Ihre Hilfe an. Schon die einfachen Maßnahmen zur Anwesenheitssimulation erhöhen den Einbruchschutz. Ergänzen Sie diese um Anwesenheitsschutz und mechanische Sicherung.

Der letzte wichtige Schritt ist nun die Installation einer Alarmanlage. Sie ist Ihre letzte Verteidigunslinie beim Einbruchschutz:

Selbst wenn Ihre einbruchhemmenden Maßnahmen versagen, sorgt die Alarmanlage dafür, dass Ihr Einbruchschutz noch funktionieren kann. Durch lauten und stillen Alarm signalisiert sie dem Täter: „Du bist entdeckt“.

Gleichzeitig informiert die Alarmanlage die Polizei oder einen Wachschutz – das sichert schnelle Hilfe.

Gute Alarmanlagen überwachen auch den Inneraum auf Gefahren (Brand!) und steuern selbst heikle Gefahrenquellen (Herd!, gekippte Fenster .

Achten Sie grundsätzlich auf fachmännische Beratung und wählen Sie ausschließlich VdS-zertifizierte Sicherheitskomponenten. Dies gilt ganz besonders für Ihre Alarmanlage.

Über Zeljko Crepulja

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