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Einschneidendes Erlebnis – jeder dritte Deutsche von Einbruch betroffen

Einbrüche – für die Betroffenen eine extrem belastende Situation. Einer Online-Studie im Auftrag der Immowelt aus dem letzten Herbst zufolge hat schon jeder dritte Deutsche Erfahrungen mit Einbrüchen in der eigenen Wohnung oder der eines Bekannten gemacht. Ein schreckliches Erlebnis für die Betroffenen – Fremde haben die eigenen Sachen durchwühlt, vielleicht Teures oder Liebgewonnenes mitgenommen. Nach dem ersten Schock ziehen viele Menschen Konsequenzen. Dazu gehören in den meisten Fällen die Anschaffung sicherer Schutzvorrichtungen und eine polizeiliche Beratung. Während Eigentümer eher aufrüsten, ziehen etwa ein Drittel aller Mieter lieber aus. Jedes fünfte Einbruchsopfer schafft sich einen Hund an.

Bayerische Regierung fordert härtere Strafen

Die bayerische Regierung hat nun im Kampf um steigende Wohnungseinbrüche reagiert und das Thema in den Bundesrat eingebracht. Sie fordert härtere Strafen sowie bessere Verfolgungsmöglichkeiten für Polizei und Staatsanwaltschaft, wie beispielsweise Telefonüberwachung. Das Argument: Ein Einbruch stelle einen massiven Eingriff in die Privatsphäre dar und erschüttere das Sicherheitsgefühl der Bewohner erheblich – mit langwierigen und schlimmen Folgen.

Einbruchszahlen rückläufig in NRW

Erfolge kann die Polizei in NRW für das vergangene Jahr vermelden: Die Einbrüche und Einbruchsversuche sind um 3,9 Prozent zurückgegangen – zum ersten Mal seit 2007. Nicht zuletzt liege das an einer Doppelstrategie aus Prävention und konsequenter Strafverfolgung, ist sich Innenminister Ralf Jäger sicher. Tatsächlich fährt NRW gut mit der Kampagne: „Riegel vor!“, mit der Tageswohnungseinbrüche bekämpft werden sowie Mieter und Eigentümer intensiv beraten werden, wie sie sich sicher schützen.

Wie kann ich mich selbst vor Einbrechern schützen?

Die Polizei bietet ihren Bürgern eine ganze Reihe kostenlose Beratungen zum Thema Sicherheit und Einbruchschutz an. Es empfiehlt sich außerdem, das eigene Haus begutachten und mögliche Schwachstellen aufzeigen zu lassen. Mit einfachen Maßnahmen kann man sich bereits verlässlich schützen. Dazu gehören neben einer Hausabsicherung durch eine Alarmanlage einfache Vorkehrungen, die jeder selbst treffen kann.

Fenster schließengekipptesfenster_einbrecher_sensor

Die Fenster sollten immer geschlossen werden – auch wenn man das Haus nur kurzzeitig zum Einkaufen oder auf einen Plausch mit dem Nachbarn verlässt. Denn Gelegenheit macht Diebe – und für die ist nichts einladender, als ein gekipptes Fenster oder eine Terrassentür. Auch nachts empfiehlt es sich, die Fenster nicht gekippt zu lassen, auch wenn die Einbrecher eher in der Dämmerung kommen und wenn niemand zu Hause ist. Über eine Außenhautabsicherung des Hauses mit Hilfe von Sensoren, wie es beim EiMSIG|HausDisplay® und EiMSIG® smarthome der Fall ist, ist es möglich, die Alarmanlage auch dann scharf zu stellen, wenn die Fenster gekippt sind und man selbst im Haus ist. Auch die Haustür sollte nicht einfach zugezogen, sondern abgesperrt werden.

Aufmerksam bleiben

Die Polizei kann nicht immer und überall an Ort und Stelle sein. Umso wichtiger ist es, auch die Grundstücke seiner Nachbarn im Blick zu behalten. Dabei geht es nicht um Bespitzeln oder Spionieren, sondern um eine generelle Aufmerksamkeit. Menschen, die sich auf dem Grundstück der Nachbarn herumtreiben, die dort einfach nicht hingehören oder Autos, die mit ausländischen Kennzeichen durch die Straße fahren, fallen Nachbarn auf. Dennoch ist die Hemmschwelle, die Polizei wegen solcher „Nichtigkeiten“ anzurufen, groß. Deswegen rät die Polizei: Lieber einmal zu viel als zu wenig anrufen und Wahrnehmungen wie Kennzeichen oder Personenbeschreibungen mitteilen.

Anwesenheit vortäuschen

Wenn Sie oder ihre Nachbarn im Urlaub sind, leeren Sie gegenseitig Ihre Briefkästen. Oft sind auch nicht eingeholte Mülltonnen ein Indiz für den Einbrecher, dass keiner da ist! Lassen Sie mit Hilfe von Zeitschaltuhren Rollläden und Licht regulieren und das Haus belebt erscheinen.

Gartenwerkzeug und Leitern wegräumen

Begehen Sie Ihr Grundstück doch mal aus Sicht der Einbrecher und schauen Sie, was man sich für einen Einbruch alles zunutze machen kann und wo Ihre Schwachstellen sind. Da werden Sie sicherlich schnell fündig. Leitern und Gartenwerkzeug gehört ins Haus oder in einen abgeschlossenen Schuppen! Und Ihre vermeintlich guten Schlüsselverstecke findet ein erfahrener Einbrecher vermutlich recht schnell.

Sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen, Ihr Haus verlässlich zu schützen.

Über Corinna Klee

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