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Fragen rund um Einbruchschutz (Teil 3):

Ein Einbruch ist ein belastendes Ereignis für die Geschädigten. Man kommt nach Hause und findet eine durchwühlte Wohnung vor. Und es ist nicht nur die Tatsache, dass vielleicht Wertsachen verschwunden sind, sondern man fühlt sich in seinen eigenen vier Wänden nicht mehr wohl und hat Angst, dass es nochmal passiert. Eine gute Nachricht: Viele Einbrüche scheitern von vornherein – an wachsamer Nachbarschaft oder einem gut abgesicherten Haus. Ist der Einbrecher nicht innerhalb von fünf Minuten unerkannt drin, gibt er in der Regel auf. Zu welcher Zeit Einbrecher gerne kommen, woran sie scheitern und wie man sich verhalten soll, wenn einem etwas verdächtig vorkommt, beantworten wir heute.

Wann brechen Einbrecher ein?

EiMSIG: In den letzten Jahren ist die Anzahl der Einbrüche insgesamt gestiegen, sowohl im Sommer, als auch im Winter. Auch wenn es immer heißt:„Urlaubszeit ist Einbruchszeit“, sind die Einbruchszahlen in den dunklen Monaten November bis März nach wie vor höher, als im Sommer. Die Haupteinbruchszeit ist zwischen 12 und 22 Uhr, gerne aber auch in der Dämmerung und vor allem, wenn niemand zu Hause ist. Am Liebsten kommen die Diebe deswegen am Wochenende. Ab Freitagnachmittag sind die Häuser und Wohnungen oft leer, weil die Familien zu Ausflügen, Kino- oder Theaterbesuchen unterwegs sind. An allen anderen Tagen unter der Woche wird etwa gleich viel eingebrochen, es scheint da keinen bevorzugten Tag zu geben.

Warum scheitern Einbrecher schon beim Versuch?

EiMSIG: Wenn die Einbrecher beim Einbruchsversuch gescheitert sind, dann sind dafür zwei Gründe maßgeblich: Rund 40 Prozent aller Einbrüche scheitern an vorhandenen Sicherungen oder Alarmanlagen. Deswegen ist es wichtig, sein Haus ausreichend zu sichern. Ein knappes Drittel wurde gestört – mutmaßlich durch Nachbarn oder Passanten. Achten Sie deswegen auf Ihre Umgebung – nicht nur auf das eigene Grundstück, sondern auch auf das der Nachbarn. Pflegen Sie eine gute Nachbarschaft, verhalten Sie sich sicherheitsbewusst und verantwortungsvoll. Die Polizei kann nicht überall sein, aber Ihr Nachbar ist immer da! Wichtige Tipps rund um die Nachbarschaftshilfe gibt Ihnen Ihre Polizeidienststelle.

Wie soll ich mich verhalten, wenn mir etwas komisch vorkommt?

EiMSIG: Wenn Ihnen etwas komisch vorkommt, sollten Sie auf Ihr Bauchgefühl hören und die Polizei benachrichtigen. Das können beispielsweise verdächtige Personen auf Ihrem Grundstück, dem Ihrer Nachbarn oder im Treppenhaus sein oder vielleicht Unbekannte, die scheinbar grundlos auf der Straße stehen und warten oder langsam durch ein Wohngebiet fahren. Merken Sie sich, wo die Personen stehen oder wohin sie fahren. Prägen Sie sich Gesichter, Kleidung und Kennzeichen ein!

Über Corinna Klee

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