Logo FacebookLogo TwitterLogo XingLogo YouTubeLogo VdSLogo RSS

Steigende Einbruchszahlen: Polizei-Software soll Taten vorhersagen, privater Einbruchutz ist wichtiger denn je

Einbrüche vorhersehen und verhindern – per Knopfdruck: in naher Zukunft könnte das dank moderner Software möglich sein. Mehrere Bundesländer haben in den vergangenen Monaten entsprechende Programme getestet. Als erstes Land setzt Bayern nun in einer sechsmonatigen Testphase so eine Software ein. Wird das die zunehmenden Fälle von Einbrüchen senken? (mehr …)

Fragen rund um Einbruchschutz (Teil 1): Welche Alarmanlage ist die richtige? Wie gehen Einbrecher vor?

Als Experten für Einbruchschutz beantworten wir Ihnen in dieser Serie die häufigsten Fragen rund um Einbruchschutz. Wichtig ist, dass Sie sich diese Fragen stellen, bevor es zu einem möglichen Einbruch kommt. Dieser Artikel informiert über die wichtigsten Merkmale eines guten Alarmsystems, beantwortet finanzielle Fragen und zeigt Ihnen anschaulich an einem Beispiel, wie Täter vorgehen. (mehr …)

Einbruchsrisiko steigt bei Stürmen, Unwettern und Lautstärke

Einbrecher schlagen dann zu, wenn Bewohner es am wenigsten erwarten. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn draußen ein Unwetter tobt. Generell spielt Lärm und reges Treiben Tätern in die Hände: Auch Silvester ist ein willkommener Anlass für Einbrecher, um sich unbemerkt Zutritt zu Wohnungen, Büros und Geschäften zu verschaffen. (mehr …)

Schlaue Systeme zum Einbruchschutz erhöhen Ihren Komfort

Bei einer Umfrage der EARSandEYES-Marktforschung kam heraus, dass sich jeder Dritte Sorgen um einen Einbruch macht, wenn er allein zu Hause ist. Komfort ist das nicht – umgekehrt wollen sich Mieter und Eigentümer aber auch nicht wie in einer Festung fühlen, in der bei scharfem Alarmsystem jeder Schritt wohl überlegt sein will, um keinen Fehlalarm auszulösen. Einbuchschutz darf den Komfort nicht einschränken, um nicht zur Belastung für Bewohner zu werden. (mehr …)

Einbruchschutz für den Wohnraum

Einbruchschutz
Wohnraum

Der dritte Bereich, den uns das VdS interaktive Haus „Das sichere Haus“ bietet, befasst sich Tipps zum Einbruchschutz für den Wohnraum. Hier verdienen Balkon- und Terrassentür, Fenster und natürlich gekippte Fenster besondere Aufmerksamkeit. Sie stellen nach wie vor die beliebtesten Einfallswege der Einbrecher dar. Häufig sind sie genauso leicht zu erreichen wie zu überwinden. Auch an den Brandschutz muss gedacht werden!

Einbruchschutz für Balkon- oder Terrassen­tür

Balkon- und Terrassentür haben neben der leichten Überwindbarkeit – ein geübter Einbrecher schafft das in weniger als einer Minute – und der leichten Erreichbarkeit noch weitere „Vorteile“ für die „stehlende Zunft“:

  • Sie befinden sich häufig an der Hinterseite des Hauses
  • Sie sind gut vor neugierigen Blicken geschützt
  • Sie sind groß genug für den Abtransport auch größerer Beutestücke

Hier ist auf ausreichend VdS geprüfte mechanische Sicherheit zu achten.

Einbruchschutz für Fenster

Was für die sog. Fenstertüren (Balkontür, Terrassentür) gilt, das gilt natürlich auch für Fenster. Denken Sie an ausreichende Sicherung durch Was ist ein Pilzkopfzapfen.

Einbruchschutz für gekippte Fenster

Ein guter Rat: lassen Sie während Ihrer Abwesenheit weder Fenster noch Fenstertüren (Balkontür, Terrassentür) in gekippter Stellung. Das ist eine eindeutige Einladung an Einbrecher. Nun stehen Sie folgenden Situationen gegenüber:

  • Sind wirklich alle Fenster geschlossen?
    Wenn Sie das Haus verlassen, müssen Sie sicher sein, dass alle Ihre Fenster und Fenstertüren wirklich geschlossen sind. Lesen Sie hier, wie Sie den Fensterzustand überwachen. Die EiMSIG® Alarmanlage zeigt Ihnen in den bekannten Ampelfarben den Zustand an (grün: geschlossen, gelb: gekippt, rot: offen)
  • Sie möchten nachts bei gekipptem Fenster schlafen?
    Mit der EiMSIG® Funk Alarmanlage können Sie auch gekippte Fenster überwachen. Ein von außen unsichtbar im Fensterrahmen integrierter Funksensor überwacht auch Fenster und Fenstertüren in Kippstellung. So können Sie die Alarmanlage scharf schalten und trotzdem bei gekipptem Fenster und guter frischer Luft schlafen.

Brandschutz

Im Wohnbereich darf auch der Brandschutz nicht fehlen. VdS geprüfte Rauchwarnmelder überwachen den Wohnraum. Die EiMSIG® Alarmanlage führt bei Alarm folgende Aktionen aus:

  • Lauter schriller Alarmton: das weckt Schlafende
  • Anschalten der Beleuchtung: das zeigt die Fluchtwege
  • Öffnen der Rollos: das macht Fluchtwege Freitag

Übrigens: ein funktionsfähiger und gewarteter (!) Feuerlöscher gehört in jeden Haushalt!

EiMSIG® smarthome

EiMSIG® smarthome stellt Ihnen alle Funktionen der EiMSIG® Alarmanlage zur Verfügung an jedem Ort der Welt zur Verfügung – direkt auf Ihrem Smartphone.

Einbruchschutz – nicht bei mir.de

Einbruchschutz
Nicht bei mir

Im abschließenden Teil unserer Reihe über die Initiative zum aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir“ geben wir einige wichtige Hinweise weiter. So können Sie Ihr spielerisches Wissen vertiefen. Bei der Umsetzung Ihrer Sicherheitsmaßnahmen beraten wir Sie gerne – fordern Sie unverbindlich und kostenlos ein Angebot an!

Anwesenheitsschutz

Der Anwesenheitsschutz ist nicht minder notwendig als der Einbruchschutz. Türspion, Sperrbügel und Gegensprechanlage ermöglichen eine effektive Zutrittskontrolle. Damit halten Sie nicht nur Kriminelle fern, sondern natürlich auch Klinkenputzer und Handelsvertreter.

Bedenken Sie: Einbrecher überprüfen zunächst, ob Sie zuhause sind. Also antworten Sie auf jedes Klingeln, aber öffnen Sie die Tür nicht unkontrolliert.

Vorbeugende Maßnahmen

Entfernen Sie die Steighilfen (Balkon- oder Gartenmöbel, Leitern, Fahrräder etc.) und verwahren Sie diese in einem gesicherten Raum (Keller, Garage, Gartenhaus).

Mechanischer Einbruchschutz

Im „Interaktiven Haus“ und im „Sicherheitsspiel“ haben Sie bereits einiges darüber erfahren. Schon grundlegende Maßnahmen „motivieren“ den Einbrecher aufzugeben. Sichern Sie alle Gefahrenquellen (Haustür, Fenster, Balkon- und Terrassentür) gleich – der Einbrecher findet sicher das schwächste Glied in Ihrer Kette.  Vergessen Sie nicht, die Nebeneingänge (Kellertür, Kellerfenster, Lichtschächte, Garagentür) in Ihre Sicherheitsmaßnahmen einzubeziehen!

Alarmanlage

Die Alarmanlage bildet das Herzstück. Sie schließt Ihre Sicherheitsmaßnahmen ab. Sie ist die Maßnahme, die selbst dann noch greift, wenn alle anderen Sicherheitsmaßnahmen überwunden sind. Eine laut und weit vernehmbare Sirene erhöht die Entdeckungsgefahr erheblich – der Einbrecher wird nun eher die Flucht ergreifen als fortzufahren.  

Die EiMSIG® Funk Alarmanlage

Eine moderne Alarmanlage wie die EiMSIG® Funk Alarmanlage bietet entscheidende Vorteile:

  • Kabellose Installation mit leichtem Werkzeug – leicht nachrüstbar
  • Kinderleichte Einrichtung („Programmierung“). Das EiMSIG® TouchDisplay führt Sie intuitiv und benuzterfreundlich
  • Überwachung von Haustür, Garagentür, Balkon- und Terrassentür, Fenstern uvm.
  •  sichert auch gekippte Fenster

Außerdem unterstützt die EiMSIG® Funk Alarmanlage Maßnahmen zum Anwesenheitsschutz und kontrolliert die Innen- wie Außenbeleuchtung und ggf. die Rollos. Grundsätzlich können alle über die EiMSIG® Funk Steckdose angeschlossenen Endgeräte einbezogen werden. Als Gefahrenmeldeanlage überwacht sie auch alle angeschlossenen Rauchmelder. Die Bedienung der Alarmanlage können Sie auch per Smartphone erledigen – das funktioniert von allen Orten der Welt mit EiMSIG® smarthome.

Quelle:

http://www.nicht-bei-mir.de/einbruchschutz.0.html
http://www.nicht-bei-mir.de/anwesenheitsschutz.0.html
http://www.nicht-bei-mir.de/mecha_einbruchschutz.0.html
http://www.nicht-bei-mir.de/alarmanlagen.0.html

Einbruchsgefahr in Berlin

Einbruchsgefahr
in Berlin rückläufig

Die Hauptstadt Berlin ist ein attraktives Ziel für Einbrecher: große Stadt mit multikultureller Bevölkerung, schwer überschaubare Stadtviertel, gute Infrastruktur und Nähe zur Staatsgrenze ohne Ausweiskontrolle – mit einem guten Auto hat man Deutschland binnen einer Stunde verlassen. Eine schriftliche Anfrage der SPD-Fraktion beantwortete Innensenator Frank Henkel (CDU): obwohl für die gesamte Stadt die Einbruchszahlen rückläufig sind, ist die Zahl der Einbrüche in den Bezirken Steglitz-Zehlendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau  gestiegen, während sie in Reinickendorf zwar in Summe gefallen ist, aber Einbrüche in Villen und Einfamilienhäuser haben hier zugenommen. In 2013 wurden mit 11.566 Einbrüchen 725 Einbrüche weniger registriert als 2012.

Einbruchsgefahr in Charlottenburg-Wilmersdorf am höchsten

Die höchste Einbruchsgefahr ergibt sich im gut-bürgerlichen Charlottenburg-Wilmersdorf mit einem hohen Anteil an Mietshäusern. Dann folgt Berlin-Mitte, obwohl die Zahl der Einbrüche von 1.695 auf 1.497 gefallen ist. Den stärksten Zuwachs an Einbrüchen verzeichnet Steglitz-Zehlendorf: mit 1.256 Einbrüchen waren das 295 mehr als im Vorjahr.

Gründe für den Rückgang

Als Gründe für den Rückgang führt Innensenator Frank Henkel (CDU) zusätzliche Ermittlergruppen sowie die kostenlose Beratung der Polizei zum Thema Einbruchschutz an. Auch Kerstin Philipp, Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Berlin anerkennt grundsätzlich den Rückgang der Einbruchszahlen als Erfolg, befürchtet allerdings, dieser könne nur von kurzer Dauer sein: "Polizeikräfte werden gebündelt aus einem Bereich abgezogen, dann konzentriert für die Vermeidung und Aufklärung von Einbrüchen eingesetzt und so kann schließlich ein kurzer Erfolg aufgezeigt werden." Darin sieht sie eine „typische Handlungsweise“ des Berliner Senats und zieht einen treffenden Vergleich zu einer zu kleinen Decke: "Wohin ich die Decke auch ziehe, irgendwo fehlt immer ein Stück."

Maßnahmen gegen Einbruchgefahr

Zur dauerhaften Besserung will Kerstin Philipp mehr Polizistinnen und Polizisten auf den Straßen sehen, „um den Kontroll- und Überwachungsdruck deutlich zu erhöhen.“ Diese müsse auch in den Randgebieten der Stadt erfolgen, denn „jede Bürgerin und jeder Bürger dieser Stadt [hat] ein Recht auf Sicherheit und Schutz vor Kriminalität.“ Joschka Langenbrink (SPD) weist auf die Einbruchsgefahr durch organisierte Banden hin, „die eine Einbruchsschneise durch die Stadt schlagen.“

Quelle:

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article128019455/Der-Atlas-der-Einbrueche.html

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kriminalitaet-in-berlin-wo-berlin-am-gefaehrlichsten-ist,10809148,16985306.html

http://www.welt.de/regionales/berlin/article108808425/In-diesen-Berliner-Bezirken-ist-es-gefaehrlich.html

Einbruchschutz – interaktives Haus

Einbruchschutz
interaktives Haus

Im dritten Teil über die Initiative zum aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir“ zeigen wir Ihnen, wie Sie sich leicht einen ersten Überblick über mögliche Risiken und Einbruchsgefahr verschaffen können. Das Interaktive Haus zeigt Ihnen, was die Einbrecher wissen: 80% der Einbrüche in Einfamilienhäuser erfolgen über ungenügend gesicherte Fenster, Balkon- und Terrassentüren – bei Mehrfamilienhäusern ist die Haustür die Schwachstelle. Öffnen Sie die Grafik per Mausklick und erforschen Sie das interaktive Haus! Dabei lernen Sie, wie Einbrecher „arbeiten“.

Vorgehensweise des Einbrechers

Zunächst versucht der Einbrecher festzustellen, ob jemand zuhause ist – also ruft er an – Sie stehen ja schließlich mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse im Telefonbuch. Den Namen erhält er von Ihrem Klingelschild und die Adresse, nun ja: Er steht ja vor Ihrem Haus.

Wenn niemand den Anruf entgegennimmt, wird er als Nächstes klingeln. Im „Interaktiven Haus“ ist eine Video Gegensprechanlage installiert – die Dame des Hauses antwortet und der Spitzbube sucht das Weite. Natürlich schrecken ihn auch erkennbare Sicherheitsmaßnahmen ab – hier ist es die Anwesenheit einer Sicherheitsfirma.

Genauso kann auch ein deutlich sichtbare Sirene einer Alarmanlage wirken. Sie sollte möglichst hoch und nicht erreichbar angebracht sein.

Einbruchsgefahr – Risikofaktoren

Findet der Einbrecher keine Hinweise auf die Anwesenheit der Bewohner, wird er zunächst versuchen:

  • die Haustür mit einem sog. „Kuhfuß“ oder einem Schraubendreher zu öffnen.
  • Leichter geht das oft über die Balkon- oder Terrassentür.

Auch die Steighilfen machen ihm sein übles Werken einfach:

  • Die hochrankende Gartenpflanze nutz er, um auf den Balkon im ersten Stock zu gelangen. Dort befinden sich ja vielleicht völlig ungesicherte Fenster.
  • Auch die herumstehenden Balkonmöbel (Tisch, Stuhl) vereinfachen ihm sein Leben.

Einbruchsgefahr – oft vergessene Risikoquellen

Ist dem Einbrecher über diese Wege kein Einstieg möglich, dann erkundet er Möglichkeiten, die Sie vielleicht nicht bedacht haben:

  • Nebeneingänge wie zum Beispiel eine Hintertür oder eine Kellertür
  • Auch schlecht gesicherte Kellerfenster kann er leicht überwinden. Sie werden wie Lichtschächte häufig übersehen.

Sicherheitspiel

Das „Interaktive Haus“ ist eine gute Vorbereitung auf das „Sicherheitsspiel“. Dort erkunden Sie spielerisch Maßnahmen zum Einbruchschutz.

Mit “Nicht bei mir!” gegen Einbrecher

Nicht bei mir!
Tipps und Infos

nicht-bei-mir.de ist eine weitere ausgezeichnete Initiative der Polizei zum aktiven Einbruchschutz. Die Initiative unternimmt eine herstellerneutrale Aufklärungskampagne und fasst die Kompetenz einschlägiger Organisationen, Verbände und der Polizei zusammen. Das Ziel: die Entwicklung neuer „Lösungen zur Verbesserung des Einbruchschutzes“. Lesen Sie dort über …

Einbrecher: Vorurteile und Mythen

Manche von uns vernachlässigen den Einbruchschutz aus Unwissenheit. Oder weil wir unsere „Fachinformationen“ aus Fernsehserien beziehen:

  • Willige Einbrecher überwinden jede Technik!
    Falsch. Was im Fernsehen leicht aussieht – wie z.B. das „Lock-Picking“ (Öffnen eines Schlosses mit Spezialbesteck) – muss in unserer Wirklichkeit hart erlernt werden. Der durchschnittliche Einbrecher jedoch ist Gelegenheitstäter und in aller Regel nur mit einem Schraubendreher bewaffnet. Häufig handelt es sich um Beschaffungstäter (Drogenabhängige) mit einem Ziel: schnell hinein, schnelle Beute, schnell weg. Diesen Tätertyp – und nicht den Spezialisten – gilt es abzuwehren. Wenn Sie ihm die ersten fünf Minuten vermiesen, zieht er erfahrungsgemäß weiter. Nutzen Sie dazu VdS geprüfte Sicherheitstechnik.
  • Einbrecher kommen nur nachts!
    Falsch. Viele Einbrecher kommen zwischen 6 und 21 Uhr. Da sind Sie nicht zuhause und die Entdeckungsgefahr ist wesentlich geringer. Durch Anrufe oder Klingeln stellen die Täter sicher, dass Sie nicht zuhause sind.
  • Bei mir ist nichts zu holen!
    Falsch. Erstens weiß dieser Typ Bösewicht häufig vorher nicht, was in Ihrer Wohnung ist. Und Zweitens will er mit seiner Beute nicht auf Weltreise gehen, sondern sich seinen nächsten Fix kaufen. Dazu reichen Fernseher,  PC oder Musikanlage.

Statistische Informationen

Die PKS (Polizeiliche Kriminalstatistik) gibt für 2012 die Zahl der Einbrüche mit knapp 145.000 an. Das läuft auf einen Einbruch in zwei Minuten hinaus. Eingebrochen wird tatsächlich überall: Mietwohnungen, Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser, Einfamilienhäuser. Entscheidend ist auch hier wieder, dem Einbrecher die ersten fünf Minuten so schwer wie möglich zu machen. Zwei von fünf Einbrüchen scheitern an Sicherheitstechnik.

Psychische Folgen

Materielle Schäden sind ersetzbar. Was bleibt sind die psychischen Folgen: die Verletzung der Privatsphäre und das verloren gegangene Sicherheitsgefühl. So klagen die Betroffenen über Angstzustände, Schlafstörungen (Alpträume), Magen- u. Darmbeschwerden und Trauer über den erlittenen Verlust.

Kooperation Haus und Grund

Die Initiative „Nicht bei mir“ arbeitet aktiv mit der Eigentümerschutzgemeinschaft Haus und Grund zusammen. Hier kann kostenlos ein Sicherheitsexperte zu einem Vortragsabend eingeladen werden. Die Veranstaltung findet vor Ort statt – das Informationsmaterial wird gleich mitgeliefert.

Quelle:

http://www.nicht-bei-mir.de

Stiftung Warentest interviewt Georg von Strünck

Verhaltenstipps
Georg von Strünck

Georg von Strünck, Hauptkommissar der Polizei Berlin, gibt in einem Interview mit der Stiftung Warentest Tipps zum Einbruchschutz. Sein Fachgebiet: technische Prävention. Er erklärt, dass die meisten Einbrüche tagsüber stattfinden, die dunkle Jahreszeit die gefährlichste ist, einbruchshemmende Maßnahmen Täter zum Aufgeben bewegen und gibt zahlreiche Verhaltensregeln.

Verhaltensregeln

Im Interview legt Hauptkommissar von Strünk großes Gewicht auf Verhaltensmaßregeln und Nachbarschaftshilfe. Was machen wir, wenn wir beim Nachbarn oder uns selbst Verdächtiges bemerken? Wie reagieren wir auf fremde Personen oder gar einen Einbrecher in der eigenen Wohnung? Sollen wir die Täter konfrontieren, ja vielleicht festhalten?

Verdächtige Geräusche

Hören wir verdächtige Geräusche beim Nachbarn – z.B. das Klirren von Glas -, so empfiehlt von Strünk nachzusehen, ob Fremde vielleicht „Schmiere“ stehen? Sein Rat: 110 anrufen und die Polizei verständigen.

Fremde Personen

Bemerken wir Fremde, so können wir diese ruhig höflich ansprechen („Kann ich Ihnen helfen?“) Jedoch sollte niemand „den Helden spielen und sich in Gefahr bringen.“ Im Verdachtsfall erneut sein Rat: 110 anrufen und die Polizei verständigen.

Einbrecher in der Wohnung

Ist der Einbrecher bereits in die Wohnung eingedrungen und wir hören ihn, so empfiehlt von Strünk: „Unbedingt Lärm machen!“ Da erfahrungsgemäß Einbrecher nicht erkannt werden wollen, ergreifen sie schnell die Flucht – geben Sie den Tätern Gelegenheit zur Flucht und vermeiden Sie jedwede Konfrontation. Einbrecher neigen zwar nicht zur Gewalt, wenn sie aber in die Enge gedrängt werden, kann das böse für Sie ausgehen. Verständigen Sie die Polizei!

Sicherungen nutzen!

Sicherungen können nur funktionieren, wenn diese auch tatsächlich genützt werden. Sie müssen auch und gerade beim kurzfristigen Verlassen die Haustür zweimal abschließen. „Nur dann greift der vorhandene Riegel tatsäch­lich sicher in das Schließ­blech. Auch Fenster im EG sollten immer auch bei kurzer Abwesenheit geschlossen werden.“ – so von Strünk. Bei abschließbaren Fenstergriffen weist er darauf hin, dass „die Bewohner die Schlüssel immer konsequent abziehen“ müssen.

Weitere Tipps und Infos

In dem Interview finden wir noch zahlreiche weitere Tipps zum Einbruchschutz – z.B. zum Sichern von Türen, Fenstern und Terrassentüren. Die Wohnungstür ist die „entscheidende Barriere“ gegen die Einbrecher und verdient besondere Aufmerksamkeit. Bei Ein- oder Zweifamilienhäuser müssen auch Balkon und Terrassentüren gesichert werden – gekippte Fenster sind eine besondere Herausforderung.