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Kriminalprävention – polizei-beratung.de

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„Die Kriminalpolizei rät“

Eine weitere ausgezeichnete Quelle für Informationen und Tipps zum Einbruchschutz (aber nicht nur) bildet das „Programm Polizeiliche Kriminalprävention des Bundes und der Länder(ProPK,  www.polizei-beratung.de). Die ProPK verfolgt seit vierzig Jahren das Ziel, „die Bevölkerung, Multiplikatoren, Medien und andere Präventionsträger über Erscheinungsformen der Kriminalität und Möglichkeiten zu deren Verhinderung aufzuklären.“ Die ersten Anfänge lagen aber in den 20er-Jahren in Berlin.

So fing es an

Zum Schutz gegen Einbruch und Diebstahl gab es bereits 1921 Beratungsstellen in Berlin. Zwar finden wir danach auch regionale bzw. kommunale Aktivitäten zur Verbrechensvorbeugung, doch griff die Idee einer „aufklärenden Vorbeugung“ tatsächlich erst 1964 im Bayrischen Landeskriminalamt. „Mit Plakaten, Faltblättern, Presseveröffentlichungen sowie Sendungen in Funk und Fernsehen wurden der Bevölkerung Tipps gegeben, wie sie sich vor Eigentumsdelikten und anderen Straftaten schützen kann.“ Die Idee war so erfolgreich, das Landeskriminalämter sowie das Bundeskriminalamt das sog. „Kriminalpolizeiliche Vorbeugungsprogramm (KPVP)“ ins Leben riefen (Vorgänger des ProKP), und bereits 1970 alle damaligen elf Bundesländer teilnahmen. Wie erfolgreich die Pressearbeit bei Funk und Fernsehen war, zeigt der bekannte Slogan: „Die Kriminalpolizei rät“.

Polizeiliche Kriminalprävention

Das ProKP zählt die Sicherheit zu den „essentiellen Grundbedürfnissen des Menschen“.  Die Kriminalprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und bedarf der Zusammenarbeit aller quer durch die Gesellschaft – nicht zuletzt der aktiven Teilnahme der Bevölkerung. Die Kriminalprävention trägt zur Verhütung von Kriminalität oder doch wenigstens zur Verminderung der Schäden und sonstiger Folgen bei, so dass „ein Klima von Selbstbewusstsein, Toleranz und Solidarität bei, aus dem heraus – auch im ökonomischen Sinne – Sicherheit erwachsen kann.“

Ziel der Kriminalprävention

Das Ziel der ProKP ist, die örtlichen Polizeistellen in deren Beratung zu unterstützen. Sie tut das, indem sie zielgruppenorientierte Medien zu einer effektiveren Beratung bereitstellt, die „Identifikation mit grundgesetzlich verankerten Werten“ fördert, und nicht zuletzt durch eine eigenständige bundesweite Medien- und Pressearbeit. „Diese bürger-, zielgruppen- und problemlösungsorientierte Kommunikation ist langfristig und dialogorientiert angelegt. Überdies birgt sie einen Dreifach-Vorteil in sich: mehr Effektivität, mehr Effizienz und höhere Chancen auf größere Akzeptanz innerhalb und außerhalb der Polizei.“

Über Zeljko Crepulja

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