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Einbruch – Kriminalstatistik 2014: Leicht steigende Anzahl an Wohnungseinbrüche in Hessen

Wohnungseinbruchsdiebstahl

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik 2014 des Landes Hessen

Der hessische Innenminister Peter Beuth hat die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2014 vorgestellt. Entgegen dem bundesweiten Trend mit teilweise stark steigenden Einbruchszahlen kann sich Hessen über eine nur gering angestiegene Zahl an Wohnungseinbrüchen freuen. Insgesamt waren es 10.978 Fälle. Ebenfalls nur leicht angestiegen ist die Zahl der Einbruchsversuche – sie ist damit aber trotzdem so hoch, wie schon seit 1971 nicht mehr.
 

Fast jeder zweite Einbruch scheitert

Das ist sicherlich darauf zurückzuführen, dass die Menschen ihre Häuser und Wohnungen besser sichern, als früher. Schon kleine Vorsichtsmaßnahmen, wie die Fenster immer zu schließen, wenn man das Haus verlässt und keine Einbruchshilfen wie Leitern draußen stehen zu lassen, verringern das Risiko. Aber auch die Installation von Bewegungsmeldern, die im Dunkeln Licht auslösen oder einer Alarmanlage schreckt die Einbrecher ab.

Grenzen vor Einbruchsbanden sichern

Wohnungseinbrüche werden immer häufiger von international vernetzten und mobilen Tätern begangen. Deswegen müsse der Bund seiner Aufgabe nachkommen und die Grenzen so sichern, dass bandesmäßig organisierte Einbrecher es schwer haben, so Innenminister Beuth. Dies würde auch zu weniger Einbrüchen und Diebstählen in anderen Ländern führen. Um die länder- und staatenübergreifenden Ermittlungen und Bekämpfungsmöglichkeiten zu intensivieren, hat sich auf Bundesebene eine Projektgruppe gebildet. Auch hessenweit gibt es Neuigkeiten.

Feldversuche mit eigenen Softwaremodulen

In Dezember und Januar hat die hessische Polizei unter Federführung des LKA Wiesbaden bereits erste Feldversuche mit Softwaremodulen durchgeführt, die Wohnungseinbrüche prognostizieren sollen. In der dunklen Jahreszeit sollen weitere Versuchen realisiert werden, um die vielversprechende Methode zeitnah einsetzbar zu machen.

In Kassel und Nordhessen Einbruchszahlen erstmals gestiegen

Einen Dämpfer hat in diesem Jahr Nordhessen bekommen. In Stadt und Landkreis sind die Einbruchszahlen im Gegensatz zum vergangenen Jahr gestiegen – in der Stadt auf 524 (2013:422) und im Landkreis auf 419 (203:285). Insbesondere die Zahl der Kellereinbrüche hat im Landkreis und vor allem in der Stadt zugenommen.

Hessische Sicherheitspolitik erfolgreich

Insgesamt ist die hessische Polizei jedoch zufrieden und zieht eine positive Bilanz, die sie auf erfolgreiche langfristige Sicherheitspolitik und nachhaltige Kriminalitätsbekämpfung zurückführt. Dazu gehören auch die polizeiliche Beratung zur Sicherung von Haus und Wohnung sowie gezielte Kontrollmaßnahmen und Präsenz von Polizeibeamten auf der Straße. Das schreckt mögliche Täter ab. Die Polizei ruft alle Bürger dazu auf, die polizeilichen Beratungsangebote wahrzunehmen. Neben den Polizeidienststellen steht die Polizei auch für Expertenchats bei Twitter oder Facebook zur Verfügung.

Wache Bürger sind gefragt!

Die Mitwirkung wachsamer Bürger hilft der Polizei. Wenn Sie etwas Verdächtiges bemerken, scheuen Sie sich nicht, die Polizei zu rufen. Die in diesem Jahr höhere Aufklärungsquote von 20,6 Prozent führt die Polizei nicht zuletzt auf die sensibilisierte Bevölkerung zurück.wohnzimmer-beleuchtet

Doch die Polizei kann nicht überall sein. Deswegen: Sichern Sie Ihr Heim verlässlich, haben Sie ein Auge auf das Haus Ihrer Nachbarn. Lassen Sie Ihr Zuhause belebt aussehen, auch wenn Sie nicht zu Hause sind. Denken Sie über die Installation einer Alarmanlage nach. Sicherheit muss nicht teuer sein – sprechen Sie uns an!

Über Corinna Klee

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