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Kriminalstatistik 2015: erschreckende Ergebnisse

Grafik_Wohnungseinbruchsdiebstahl nach Bundesländernsource: Polizeiliche Kriminalstatistik 2015.

Nun ist sie amtlich: Die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2015 wurde offiziell durch Innenminister Lothar de Maizière vorgestellt – mit teilweise beunruhigenden Ergebnissen. So hat die Zahl politisch motivierter Straftaten stark zugenommen – sowohl durch die Linke, als auch insbesondere durch die Rechte. Vor allem Flüchtlingsunterkünfte waren die Zielscheibe, insgesamt gab es über 1000 Übergriffe. Aber auch im Netz wurden vermehrt rechte Hasskommentare verbreitet. „Es gibt Bereiche wie Terror, Wohnungseinbruch und politisch motivierte Gewalt, da bereitet die Entwicklung im Jahre 2015 Anlass zur Sorge“, kommentiert der Innenminister auf der Pressekonferenz die erschreckenden Ergebnisse.




Wohnungseinbrüche um 9,9 Prozent gestiegen – geringe Aufklärungsquote


Die Wohnungseinbrüche sind um 9,9 Prozent gestiegen - auf 167.136 Fälle insgesamt. Demgegenüber steht eine traditionell geringe Aufklärungsquote von 15,2 Prozent – etwa 25.376 Fälle wurden aufgeklärt. Die Tatverdächtigen sind in erster Linie männlich (85,5 Prozent) und zu 59,8 Prozent deutscher Herkunft. Spitzenreiter in Sachen Einbrüchen sind wieder die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin, dicht gefolgt von den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Die wenigsten Einbrüche verzeichnen Bayern, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. Für die Einbrüche verantwortlich macht Innenminister de Maizière vor allem organisierte Gruppen aus Süd- und Südosteuropa, weswegen verstärkt mit den dortigen Behörden zusammengearbeitet werde. Schuld an dieser Zahl sei jedoch nicht der Wegfall der Grenzkontrollen. Vielmehr seien in den neunziger Jahren, noch vor Inkrafttreten des Schengen-Abkommens, diese Zahlen deutlich höher gewesen.


Weniger vollende Einbrüche, gute Präventionsarbeit der Polizei


Grafik_Entwicklung Wohnungseinbruchsource: Polizeiliche Kriminalstatistik 2015.

Eine positive Tendenz: Der Anteil an vollendeten Einbrüchen ist gesunken. Das bedeutet, dass mehr Einbrecher ihren Diebstahl nicht beenden konnten - möglicherweise, weil die Bürger ihre privaten Sicherheitsmaßnahmen gegen Diebstahl verbessert haben. Dies wiederum ist auf die verstärkte Präventionsarbeit der Polizei zurückzuführen. Die Beamten informieren vermehrt über verschiedene Einbruchschutzmaßnahmen, wie beispielsweise am Tag des Einbruchschutzes, und sensibilisiert die Bevölkerung für dieses Thema. Neben Informationen zu mechanischen oder elektronischen Sicherungen klären die Beamten die Bürger auch darüber auf, was sie für den eigenen Einbruchschutz leisten können. Dazu gehört es beispielsweise, das Haus in Abwesenheit belebt aussehen zu lassen und eine gute Nachbarschaft zu pflegen – denn hier haben Diebe weniger gute Chancen, als in anonymen Wohngegenden. Die Polizei informiert regelmäßig über die bundesweite Einbruchschutzkampagne K-Einbruch. Damit mehr Menschen ihr Eigenheim schützen, bietet der Staat zudem verschiedene Förderprogramme, die über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) laufen.


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Über Corinna Klee

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