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Mit „Nicht bei mir!“ gegen Einbrecher

Nicht bei mir!
Tipps und Infos

nicht-bei-mir.de ist eine weitere ausgezeichnete Initiative der Polizei zum aktiven Einbruchschutz. Die Initiative unternimmt eine herstellerneutrale Aufklärungskampagne und fasst die Kompetenz einschlägiger Organisationen, Verbände und der Polizei zusammen. Das Ziel: die Entwicklung neuer „Lösungen zur Verbesserung des Einbruchschutzes“. Lesen Sie dort über …

Einbrecher: Vorurteile und Mythen

Manche von uns vernachlässigen den Einbruchschutz aus Unwissenheit. Oder weil wir unsere „Fachinformationen“ aus Fernsehserien beziehen:

  • Willige Einbrecher überwinden jede Technik!
    Falsch. Was im Fernsehen leicht aussieht – wie z.B. das „Lock-Picking“ (Öffnen eines Schlosses mit Spezialbesteck) – muss in unserer Wirklichkeit hart erlernt werden. Der durchschnittliche Einbrecher jedoch ist Gelegenheitstäter und in aller Regel nur mit einem Schraubendreher bewaffnet. Häufig handelt es sich um Beschaffungstäter (Drogenabhängige) mit einem Ziel: schnell hinein, schnelle Beute, schnell weg. Diesen Tätertyp – und nicht den Spezialisten – gilt es abzuwehren. Wenn Sie ihm die ersten fünf Minuten vermiesen, zieht er erfahrungsgemäß weiter. Nutzen Sie dazu VdS geprüfte Sicherheitstechnik.
  • Einbrecher kommen nur nachts!
    Falsch. Viele Einbrecher kommen zwischen 6 und 21 Uhr. Da sind Sie nicht zuhause und die Entdeckungsgefahr ist wesentlich geringer. Durch Anrufe oder Klingeln stellen die Täter sicher, dass Sie nicht zuhause sind.
  • Bei mir ist nichts zu holen!
    Falsch. Erstens weiß dieser Typ Bösewicht häufig vorher nicht, was in Ihrer Wohnung ist. Und Zweitens will er mit seiner Beute nicht auf Weltreise gehen, sondern sich seinen nächsten Fix kaufen. Dazu reichen Fernseher,  PC oder Musikanlage.

Statistische Informationen

Die PKS (Polizeiliche Kriminalstatistik) gibt für 2012 die Zahl der Einbrüche mit knapp 145.000 an. Das läuft auf einen Einbruch in zwei Minuten hinaus. Eingebrochen wird tatsächlich überall: Mietwohnungen, Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser, Einfamilienhäuser. Entscheidend ist auch hier wieder, dem Einbrecher die ersten fünf Minuten so schwer wie möglich zu machen. Zwei von fünf Einbrüchen scheitern an Sicherheitstechnik.

Psychische Folgen

Materielle Schäden sind ersetzbar. Was bleibt sind die psychischen Folgen: die Verletzung der Privatsphäre und das verloren gegangene Sicherheitsgefühl. So klagen die Betroffenen über Angstzustände, Schlafstörungen (Alpträume), Magen- u. Darmbeschwerden und Trauer über den erlittenen Verlust.

Kooperation Haus und Grund

Die Initiative „Nicht bei mir“ arbeitet aktiv mit der Eigentümerschutzgemeinschaft Haus und Grund zusammen. Hier kann kostenlos ein Sicherheitsexperte zu einem Vortragsabend eingeladen werden. Die Veranstaltung findet vor Ort statt – das Informationsmaterial wird gleich mitgeliefert.

Quelle:

http://www.nicht-bei-mir.de

Über Zeljko Crepulja

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