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Pilotprojekt in Duisburg: Software soll Einbrüche vorhersagen

IBM SPSS Predictive Analytics
Einbrüche vorhersagen, bevor es zur Tat kommt - die Duisburger Polizei startet noch im September mit einer modernen neuen Software, die genau das verspricht. Bis zum Ende des Jahres 2016 soll die Testphase laufen!
Brand: IBM Analytics for Government
Manufacturer: IBM Analytics
Model: IBM SPSS Predictive Analytics
Product ID: SPSS Statistics Professional
$37513.20 New
Es dauert nur wenige Sekunden, dann ist es passiert: Der Einbrecher hat das Fenster aufgehebelt und ist im Haus. Wenn die Bewohner heimkommen, ist der Schrecken groß: Wertgegenstände wie Schmuck und natürlich Geld zählen zum häufigsten Diebesgut. Noch schlimmer ist oft das Gefühl, sich im eigenen Haus nicht mehr sicher zu fühlen. Die Zahl der Einbrüche in Deutschland steigt seit Jahren – und die Aufklärungsquote bleibt gering. Die Polizei in Duisburg testet nun bis Ende des Jahres 2016 eine neue Software, die vorhersagen soll, wo Einbrecher das nächste Mal zuschlagen.

Einbruchschutz 3.0 – Nutzung neuester Möglichkeiten der Datenverarbeitung

Jede Polizeidienststelle verfügt über große Datenbestände, in denen die Einbrüche aufgelistet sind. Früher hingen in den Dienststellen Karten, auf denen Straßen und Stadtteile markiert wurden, in denen Einbrüche stattgefunden haben. So konnten die Beamten auf einen Blick sehen, in welchen Stadtteilen vermehrt eingebrochen wird. Gerade Serieneinbrecher kundschaften ihre Tatorte aus, suchen nach lohnenden Einbruchszielen und vor allem nach guten Fluchtwegen. War der Diebstahl erfolgreich, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Täter in diese Straße oder in dieses Viertel zurückkehren. Diese Auswertung übernehmen nun Softwareprogramme. Um Logik und Muster in den Einbrüchen erkennen zu können, werden Informationen über Vorgehen und Verhalten der Täter beim Einbruch gesammelt und ausgewertet.

Aus der Vergangenheit in die Zukunft schauen

Die Computer-Software wird als eine so genannte „vorausberechnende Verbrechensbekämpfung“ („Predicting Policing“) eingesetzt. Ein Algorithmus sucht nach bestimmten Vorgehensweisen der Täter, die in einem bestimmten Zeitraum mit einer bestimmten Beute auftreten. Die Software erfasst also Ort, Zeitpunkt, Vorgehensweise und Beute. Entsteht eine bestimmte Konstellation dieser Faktoren an einem Ort, meldet sie das. Dadurch lassen sich statistische Regelmäßigkeiten ableiten. Die Polizei weiß dann: In diesem Stadtteil oder in dieser Straße ist möglicherweise mit Folgedelikten zu rechnen. Sie kann dort vermehrt Präsenz zeigen. Mit Hilfe dieser Software möchte man vor allem professionell agierenden Einbrecherbanden auf die Schliche kommen.

Jeder Bürger kann sich selber schützen

Die Polizei kann nicht überall sein – auch nicht mit der neuesten Technik. Deswegen sollte jeder sein Eigenheim oder seine Wohnung schützen – durch Nachrüstung von Sicherheitseinrichtungen oder Alarmanlagen. Denn eine gute Sicherung bedeutet Verzögerung und ein schnelleres Aufgeben der Täter. Einbrecher haben es oft eilig und nutzen jede günstige Gelegenheit – zum Beispiel, wenn die Bewohner nur ganz kurz weg sind. Deswegen gilt es, Türen und Fenster immer geschlossen zu halten bzw. abzuschließen, auch wenn man nur kurz zum Nachbarn geht. Jeder kann aktiv einen Beitrag zum Einbruchschutz leisten, indem er aufmerksam durch seine Umgebung geht. Wer etwas Verdächtiges wahrnimmt, sollte sofort die Polizei verständigen. So kann man Einbrechern den Riegel vorschieben.

Möchten Sie sich über sichere und zertifizierte Alarmanlagen informieren? Dann kontaktieren Sie uns verbindlich. Wir erstellen Ihnen gerne ein individuelles und auf Sie zugeschnittenes Angebot. Um Einbrüche zukünftig zu vermeiden.

Über Corinna Klee

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