Logo Facebook Logo Twitter Logo Xing Logo YouTube Logo VdS Logo RSS

Rollläden als Einbruchschutz?

Die Rollläden sind unten, und schon fühlt man sich sicher im Haus. Das Gefühl sagt einem: Um mich herum ist das Haus verschlossen und geschützt. Man fühlt sich geborgen.

Doch das ist trügerisch. Ein Sichtschutz ja – kein zuverlässiger Einbruchschutz

Denn Standardrollläden sorgen nicht für unsere Sicherheit. Sie haben vielmehr die Aufgabe, vor Licht und Sonneneinstrahlung zu schützen und als Sichtschutz zu fungieren. Vor einem Einbruch schützen sie aber überhaupt nicht. Der Einbrecher kann den Rollladen einfach hochschieben, und wenn dann nicht das Fenster gesichert ist, ist er im Nu im Haus.

Mechanische Zusatzsicherungen erschweren Einbruch

Durch mechanische Zusatzsicherungen können Rollläden sicherer gemacht werden. Der Einbrecher kann die zwar knacken, aber es erschwert ihm den Einbruch. Und je länger es dauert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er aufgibt oder sogar entdeckt wird. Deswegen bietet sich eine Hochschiebesicherung an, bei der man Rollläden und Fensterrahmen miteinander verbinden kann. Der Rollladen kann so nicht mehr einfach hochgezogen werden. Alternativ können auch geprüfte Rollläden, die einer bestimmten Norm und Widerstandsklasse entsprechen, eingebaut werden. Wichtig ist, dass die Vorrichtungen zertifiziert sind, denn viele ungeprüfte Varianten sind schlichtweg unwirksam.

Einbrüche meistens tagsüber

Das Hauptproblem bleibt jedoch: Meistens wird dann eingebrochen, wenn die Rollläden noch nicht oder nicht mehr unten sind, wie in der Morgen- und Abenddämmerung. In der dunklen Jahreszeit erhöht sich die Zahl der Einbrüche deutlich, weil es früher dämmert. Bevorzugt steigen die Diebe ein, wenn die Bewohner unterwegs und die Rollläden oben sind. Infolgedessen helfen Rollladensicherungen nur in Maßen.

70 Prozent aller Einbrecher kommen ins Haus, indem sie Fenster- oder Türrahmen aufhebeln.

Funktionierender Einbruchschutz am Fenster ist unverzichtbar

Deswegen ist es wichtig, Fenster und Türen zu schützen! Bei der Sicherung des Eigenheims wird viel versucht, was gut gemeint, aber nicht gut gemacht ist. So werden gerne herkömmliche Fenster eingebaut, die mit einer Griffolive versehen sind. Ob mit oder ohne Griffolive – klassische Fenster lassen sich selbst vom Laien in nur wenigen Sekunden aufbrechen.

Wenn Sie nicht zuhause sind, lassen Sie Ihre Rollläden mit Hilfe von Zeitschaltuhren zu verschiedenen Zeiten öffnen und schließen, insbesondere dann, wenn Sie längere Zeit verreist sein sollten. Denn wenn die Rollläden immer unten sind, bedeutet das: Die Bewohner sind scheinbar weg. Für den Einbrecher eine wunderbare Gelegenheit.

Intelligente Kopplung von Fenstern und Rollläden

Die EiMSIG Alarmanlagen verbinden die beiden Elemente Fenster und Rollläden miteinander. Fenster und Türen werden mit Sensoren gesichert, die einen Einbruchsversuch umgehend melden und den Alarm auslösen. Im selben Augenblick fahren die Rollläden herunter, machen das Haus dicht und sperren den potentiellen Eindringling aus. Dadurch, dass die Anlage an einen Rauchmelder gekoppelt ist, reagieren die Rollläden im Falle eines Feuers ebenfalls: Sie fahren dann hoch und machen den Fluchtweg für die Bewohner frei. Erfahren Sie mehr über unsere intelligenten Lösungen.

Über Corinna Klee

Neueste Nachrichten

  • Polizei geht stärker gegen Drogenszene im Bahnhofsviertel vor
    Veröffentlicht am 8. Dezember 2016 um 15:45

    Mehr Beamte, mehr Kontrollen, verdeckte Ermittlungen: Die Polizei hat eine neue Einsatzgruppe gegen die Dealer-Szene im Frankfurter Bahnhofsviertel gegründet. Seitdem hagelt es Anzeigen. […]

  • Kovac hat von der Eintracht noch lange nicht genug
    Veröffentlicht am 8. Dezember 2016 um 14:11

    Niko Kovac bleibt bis 2019 bei Eintracht Frankfurt. Dass sein Vertrag vorzeitig verlängert wurde, ist nicht überraschend, aber ein Glücksfall für die Hessen. Warum das so ist, bewies der Coach einmal mehr am Donnerstag. […]

EiMSIG MENÜ