Logo Facebook Logo Twitter Logo Xing Logo YouTube Logo VdS Logo RSS

Schlüssel gehören nicht in den Blumentopf! – So schützen Sie sich vor Einbrechern

Heinz merkt sofort, dass etwas nicht stimmt bei seinen Nachbarn. Er schaut regelmäßig nach dem Rechten, weil die Familie in diesem Winter für einige Wochen im Süden weilt. An einem späten Nachmittag, es hat bereits gedämmert, sieht er ein offenes Fenster im Souterrain. Das war gestern noch zu, und zurück kommen seine Nachbarn erst in der nächsten Woche. Unauffällig bricht Heinz seinen Rundgang ab und zieht sich ins Gebüsch zurück. Von dort aus behält er das Haus im Blick und verständigt die Polizei. Nach wenigen Minuten ist die Streife da und kann die Einbrecher plus Beute gerade noch so im Gebäude dingfest machen – perfekt. Viel Lob für Heinz und seine gute Reaktion! Das zeigt auch wieder: Der beste Schutz vor Einbrechern bleibt eine gute und verlässliche Nachbarschaft.



Doch nicht jeder hat einen Heinz, der immer schön nach dem Rechten sehen kann. Und hätte Heinz seinen Rundgang eine Stunde später absolviert, wären die Einbrecher schon über alle Berge gewesen – mit der Beute natürlich. Viele Einbrüche passieren auch einfach in anonymen Wohngegenden, wo Nachbarn einander entweder nicht kennen oder den ganzen Tag berufstätig und damit unterwegs sind. Da bleibt Zeit, die Gegend auszukundschaften und in das ein oder andere Haus einzusteigen. Dabei tarnen sich Einbrecher oftmals, kommen als Mitarbeiter der Hausverwaltung, als Handwerker, Lieferanten oder Postboten, schieben – weil Dreistigkeit siegt – ganz unauffällig Kinderwagen durch die Neubausiedlung und schauen, was sich lohnen könnte. Doch die wenigstens Taten sind tatsächlich von langer Hand geplant. Eher die Gelegenheit macht Diebe: Ein gekipptes Fenster zum Beispiel.


Gekippte Fenster sind offene Fenster


Fenster Wird GeschlossenAber auch am geschlossenen Fenster scheitern die Diebe nicht so schnell. Gerade alte Fenster und Türen, die noch keine Widerstandsklasse kennen, sind im Nu aufgebrochen. Dabei reisen die Diebe mit kleinem Gepäck: Einem kleinen Schraubenzieher oder Keil. Und wenn der Einbrecher dann noch gut geschützt ist durch Hecken & Co., kann er seiner Arbeit in aller Ruhe nachgehen. Im Haus hat er es dann auf „Kleinkram“ abgesehen: Schmuck, Geld, kleine Elektronikartikel, alles, was sich schnell und unauffällig einstecken lässt. Der 77-Zoll-Plasmabildschirm bleibt dann doch eher mal stehen. Und wenn sich nun ein Leser denkt: „Bei mir gibt’s gar nichts zu holen“, dann ist das leider falsch, denn irgendetwas gibt es immer zu holen, und wenn es ein vielleicht wertloses, dafür aber liebgewonnenes Erinnerungsringlein an die Großmutter ist.


Nach Einbruch Auszug?


Spätestens, wenn man zum ersten Mal zum Einbruchsopfer geworden ist, beginnt man bekanntermaßen, sich mit dem Thema Sicherheitstechnik und Einbruchschutz auseinanderzusetzen. Brauche ich jetzt eine teure Alarmanlage? Sollte ich meine Fenster bis unter das Dach vergittern? Ziehe ich hier einfach wieder aus? Denn Fakt ist: So richtig wohl fühlt sich nach einem Einbruch niemand mehr. Nicht wenige greifen jetzt sogar zu einem Hund. Was sich in jedem Fall empfiehlt: Ein Blick auf das eigene Wohnumfeld und die Beherzigung einiger Ratschläge. Klettermöglichkeiten, die vielleicht im Garten herumstehen – Leitern sind da besonders beliebt – gehören in einen abgeschlossenen Raum. CCTV video camera security system Einige Lichter, die angehen, sobald jemand den Bewegungsmelder passiert hat, schrecken Einbrecher ebenso ab wie eine Kamera (Attrappen werden meistens entlarvt!). Fenster und Türen nachträglich zu sichern – mit Querbalken oder abschließbaren Fenstergriffen - sorgt auf jeden Fall dafür, dass der Täter nicht so schnell hineinkommt. Und wenn man Glück hat, gibt er einfach auf. Generell gilt: Ist er nach drei Minuten nicht erfolgreich, zieht er weiter. Es sei denn, er findet den Haustürschlüssel unter der Fußmatte. Oder im Blumentopf. Oder dort, wo man ihn sonst so „sicher“ versteckt. Will man es nun richtig sicher haben zuhause, dann greift man zur Alarmanlage. Egal, ob elektronisch oder mechanisch – wichtig ist, dass die Produkte zertifiziert sind – beispielsweise durch die Institution Vertrauen durch Sicherheit (VdS).


Sollten Sie bei sich Beratungsbedarf zum Thema Alarmanlagen und Hausabsicherung sehen, zögern Sie nicht, unseren freundlichen Kundenservice zu kontaktieren. Natürlich ganz unverbindlich. Wir würden uns außerdem freuen, wenn Sie an unserer kleinen Umfrage teilnehmen würden. Uns interessiert, wie sich das Sicherheitsempfinden der Bürger gewandelt hat. Die Umfrage ist selbstverständlich auch anonymisiert möglich.

Über Corinna Klee

Neueste Nachrichten

  • Angriff auf Flüchtlingsprojekt in Frankfurt
    Veröffentlicht am 10. Dezember 2016 um 14:51

    Das Café einer Frankfurter Flüchtlings-Unterstützergruppe ist verwüstet worden. Die Täter hinterließen offenbar ein Schreiben mit Drohungen gegen das Projekt. […]

  • Aktuelles von Eintracht Frankfurt & Darmstadt 98
    Veröffentlicht am 10. Dezember 2016 um 13:44

    +++ Berndroth stellt um: Niemeyer als Innenverteidiger +++ Lob für Rebic +++ Kovac: Klare rote Karte für Abraham +++ Angeberwissen zu #SCFD98 +++ Oczipka: "Finde die rote Karte überzogen" +++ Eintracht-Remis gegen Hoffenheim +++ Eintracht mit Seferovic +++ […]

EiMSIG MENÜ