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Kriminalstatistik für 2015: 9,9 Prozent mehr Einbrüche

Eigentlich veröffentlicht Innenminister de Maizière die Polizeiliche Kriminalstatistik erst im Mai, doch der Zeitung Die Welt liegt sie bereits seit der vergangenen Woche vor. Und sie vermeldet nichts Gutes: 167.000 Einbruchsfälle für das Jahr 2015 – 9,9 Prozent mehr als 2014. Damals hatte man bereits vom höchsten Stand seit 15 Jahren gesprochen – und über verschiedene Konsequenzen nachgedacht, wie beispielsweise den Einsatz einer Software wie Precops, die Einbrüche vorhersagt. De Maizière hatte zudem das Bundeskriminalamt mit der Ausarbeitung eines Konzepts zur besseren Bekämpfung der Kriminalität beauftragt. Das scheint noch im Entstehen begriffen zu sein, betrachtet man die neuen Zahlen.

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Zahl der Einbrüche steigt – Täter gehen immer organisierter vor

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist in den letzten fünf Jahren immens gestiegen. Zehntausende Bürger sind Opfer eines Wohnungseinbruchs geworden. Rund 490 Millionen Euro haben deutsche Versicherungsunternehmer laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft alleine im vergangenen Jahr gezahlt, um die materiellen Schäden der Einbrüche zu begleichen. Doch die seelischen Folgen eines Einbruchs wiegen viel schwerer. Der geschützte, eigene Lebensraum wurde angegriffen und für viele sogar zerstört. Viele Einbruchsopfer leiden noch Jahre an den Folgen. (mehr …)

Studie: Was zieht Einbrecher an?

Nach dem Einbruch bleibt ein großer Schaden und oft auch ein unangenehmes Gefühl von Angst und Panik. So geht es auch den Bewohnern eines Einfamilienhauses in Osnabrück. Bei ihnen wurde bereits drei Mal hintereinander eingebrochen. Grund für die Bewohner, sich zu fragen, warum ausgerechnet ihr Haus zum wiederholten Male zum Einbruchsziel geworden ist. Ungewöhnlich ist das nicht. Einbrecher suchen häufig immer wieder bestimmte Häuser auf. Warum das so ist, ist bislang nicht empirisch erforscht. Diese Wissenslücke möchte nun die Polizei in Osnabrück schließen. (mehr …)

Einbrecher machen keinen Urlaub – Tipps für Ihre Sicherheit

Die Ferienzeit steht bevor und mit ihr auch die Hauptreisezeit. Das ist leider gleichzeitig auch die Zeit, zu der Einbrecher keinen Urlaub machen. Denn die Chance, in Ruhe in Häuser und Wohnungen einzudringen, während sich die Bewohner am Strand entspannen, ist groß. Unbewohnt wirkende Häuser und Wohnungen locken Einbrecher an. Wir möchten Ihnen heute einige Tipps geben, wie Sie vorsorgen – damit Sie zu Hause kein Unglück erwartet. Denn Einbrüche haben nicht nur materielle Schäden als Folge. Die psychischen Folgen sind oft schwerwiegend – Einbruchsopfer fühlen sich in ihrem Heim nicht mehr wohl, klagen über Panik und Schlafstörungen. Viele wollen danach nicht mehr dort wohnen bleiben. (mehr …)

Künstliche DNA soll Einbrecher abschrecken

Potentielle Straftäter von Einbrüchen abschrecken und verloren geglaubtes Diebesgut wieder dem Eigentümer zuordnen – das ermöglicht der Einsatz künstlicher DNA (kDNA). Künstliche DNA ist eine Flüssigkeit, die unsichtbar ist und erst unter ultraviolettem Licht sichtbar wird. Bereits seit 2009 setzt der Stadtstaat Bremen – eine Hochburg der Einbrüche – kDNA ein, um Täter und Diebesgut aufzuspüren. Rund 7300 Haushalte benutzen die kDNA bereits zum Zwecke des Einbruchschutzes und zur Abschreckung der Täter. (mehr …)

Höchster Wert seit 15 Jahren: 152.000 Einbrüche im Jahr 2014

 

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Quelle: Kriminalstatistik 2014, Bundeskriminalamt

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland hat einen neuen Rekordwert erreicht. Rund 152.000 Einbrüche sind im vergangenen Jahr bundesweit begangen worden – das sind 1,8 Prozent mehr als im vergangenen Jahr und die höchste Rate seit 15 Jahren. Das geht aus der neu veröffentlichten Kriminalstatistik des Bundeskriminalamtes hervor. Im Vergleich zum Jahr 2013, in dem die Anzahl der Wohnungseinbrüche gegenüber 2012 um 3,7 Prozent angestiegen sind, ist die aktuelle Zunahme der Einbrüche allerdings geringer. Die Aufklärungsrate liegt bei 15,9 Prozent (2013:15,5 Prozent). (mehr …)

Smart Home: Schere zwischen Kundenwunsch und Angebot

Die Angebote von Smart Home-Herstellern und die reellen Kundenwünsche liegen relativ weit auseinander, so das Ergebnis einer Studie. Das könnte der Grund dafür sein, dass sich solche Systeme noch nicht flächendeckend etabliert haben. Die Anbieter würden sich in erster Linie auf Energieeffizienz und Komfort spezialisieren, so die Studie. Für die Nutzer sei aber Sicherheit mit der wichtigste Faktor. Außerdem bevorzugten sie Geräte, die durch eine vernetzte Technik mehr als eine Funktion haben, wie beispielsweise Sensoren am Fenster, die die Heizung ausschalten, wenn es zu warm wird und zugleich als Einbruchsalarm fungieren. Der Verbraucher ist eher bereit, Geld für solche smarten Systeme auszugeben. Viele Produkte erscheinen ihm jedoch als zu kompliziert. Was dem Markt fehlt, so ein Ergebnis der Studie, sind funktionsfähige und einfach zu bedienende Systeme. Fast alle befragten Mieter würden sich außerdem eine Smart Home – Lösung, die vom Vermieter angeboten wird, wünschen. (mehr …)