Einbrecher, Weihnachten, Sylvester und das Internet

Einbrecher
nutzen das Internet

Es ist wohl wahr eine feierliche Zeit – das Jahresende mit Weihnachten und Sylvester: wir finden uns zusammen und teilen unsere Freude mit Familie, Freunden und Bekannten. Als moderne Bürger verfügen wir über Konten bei den sog. „Social Media“ und sind stolz darauf, unserem geneigten Publikum oft im Detail alle unsere Pläne darzulegen. Ein jeder möge wissen, wo wir sind und was wir tun – es weihnachtet sehr!

„Social Media“ „Blogosphäre“ und Homepages

Im 21. Jahrhundert gehört der eigene „Account“ – das Benutzerkonto – in einem oder mehreren „Social-Media“ Diensten  zum guten Ton – wie einst die Visitenkarte. Hier teilen wir mit unseren „Freunden“, was uns in unserem Leben erwähnenswert erscheint:

  • wer wir sind
  • wo wir sind
  • was wir tun
  • wer wo was wann tut

Mit Begeisterung und solider Naivität protokollieren wir – manche im Minutentakt – Ereignisse und Aktivitäten für unsere „Zielgruppe“: Familie, Freunde und „Freunde“ in Social Media.

Nicht wenige von uns verfügen gar über ein Blog oder gar eine eigene Homepage und hier muss in Deutschland ein Impressum mit genauen Kontaktinformationen vorhanden sein; Freiberufler und Selbständige müssen hier neben der e-Mail-Adresse auch die genaue Postanschrift veröffentlichen. Wer nun im „Home-Office“ arbeitet, verbreitet damit zugleich seine Privatanschrift.

Und wir vergessen: alle diese Informationen stehen nunmehr für alle lesbar im Netz – im Netz, das nie vergisst.

Datenschutz

Besonders hierzulande legen wir großen Wert auf Datenschutz und neigen zu heller Empörung, wenn wir erfahren, dass unsere Daten zu Werbezwecken schamlos verwendet werden – insbesondere dann, wenn diese Daten auf außereuropäischen Servern liegen und die Schlapphüte (d.h. Geheimdienste aller Nationen) sich diese Informationen zu Nutze machen.

Und dennoch stellen wir detaillierte Informationen über uns und unser Tun öffentlich ins Internet!

Einbrecher nutzen das Internet

Werbeindustrie und Schlapphüte sind für die allermeisten von uns lediglich lästige Datensammler. Die schwerwiegenden Folgen dieser Datensammelwut erschließen sich nur Lesern von George Orwells Roman „1984“.

Allerdings nutzen auch Einbrecher das Internet! Hier finden sie alles, was die schräge Zunft zur erfolgreichen Verrichtung ihrer „Arbeit“ benötigt:

  • Wer zu Weihnachten und Silvester nicht zu Hause ist.
  • Und natürlich auch, wo dieses Zuhause ist. Mit allen Kontaktinformationen. So lässt sich mit einem Telefonanruf leicht überprüfen, ob die Wohnung oder das Haus auch tatsächlich leer steht.

Wenn wir diese Informationen nun ins Netz stellen, sprechen wir eine klare Einladung an Einbrecher aus: hier kannst Du leicht und ungestört einbrechen.
Wollen Sie das wirklich?

Datensparsamkeit

  • Schützen Sie sich und Ihre Familie!
  • Verzichten Sie auf übergenaue Detailinformationen!
  • Teilen Sie nicht mit, wann Ihre Wohnung leersteht!
  • Verschicken Sie lieber Einladungen per e-Mail!
  • die altmodische Weihnachtskarte ist sowieso schöner und dem Fest angemessen!
  • Feiern Sie ein Fest der Freude und machen Sie nicht den Einbrechern das Fest zur Freude!

Sorglosigkeit erleichtert die Arbeit der Einbrecher

Einbruch
viel zu leicht!

Eine Online-Befragung von 1.000 Bürgern über 18 Jahre – durchgeführt von einem bekannten Versicherungsunternehmen im Sommer 2013 – legt nahe: die meisten unserer Mitbürger machen es Einbrechern zu leicht. Selbst einfachste Sicherheitsmaßnahmen wie z.B. einen Türspion erachtet nur jeder Dritte als notwendig.

Hochsaison für Einbrecher

Wir alle wissen und die Kriminalstatistik der Polizei bestätigt es: wenn die Tage kürzer werden und somit die Dunkelheit zunimmt, haben Einbrecher Hochsaison. Die dunkle Jahreszeit, insbesondere die Weihnachtszeit begünstigt diese Kriminelle. Viele Menschen kehren erst nach Dunkelheit nach Hause zurück; gerade in der Weihnachtszeit stehen Wohnungen besonders lange leer: wir alle sind unterwegs und beschäftigt mit Weihnachtseinkäufen und Weihnachtsfeiern. Die lange Dunkelheit und die lange Abwesenheit bilden ideale Arbeitsbedingungen für Langfinger.

So wählen Diebe aus

Der Sicherheitsexperte Jens Christian Bergreen: „Diebe wählen ihre Objekte nach bestimmten Kriterien aus.“

  • Wert der Beute
  • Schwierigkeit der Tat
  • Entdeckungsgefahr

„Vor allem bei den letzten beiden Aspekten kann jeder Bürger den Einbrechern einen Strich durch die Rechnung machen – und sollte das auch tun“, so der Jens Christian Berggreen.

Empfehlungen der Polizei

Das Versicherungsunternehmen kommt aus eigener Erfahrung zu den gleichen Empfehlungen wie die Polizei: den sinnfälligen Einsatz von einbruchshemmenden Maßnahmen in Verbindung mit einer Alarmanlage.

Wir machen es den Einbrechern zu leicht

Tatsache aber ist: wir machen es den Einbrechern zu leicht! Selbst grundlegende Maßnahmen zum Einbruchschutz vernachlässigen wir sträflich:

  • 52% verfügen immerhin über Jalousien und Rollläden (Sichtschutz). Sind diese aber nicht durch technische Maßnahmen (Fenstergitter, einbruchhemmende Fensterbeschläge, Alarmanlage) gesichert, bilden sie auch für Gelegenheitseinbrecher kein ernstzunehmendes Hindernis
  • 15% verstärken den Einbruchschutz durch Türbeschläge
  • 13% setzen Sicherheitsglas ein
  • 11% verzichten gänzlich auf einbruchhemmende Maßnahmen

Besonders der komplette Verzicht auf Maßnahmen zum Einbruchschutz scheint unverständlich. Zeitgleich mit dem Anstieg der Einbrüche ist nämlich auch die Zahl der versuchten Einbrüche gestiegen. Hier zeigt sich nachdrücklich, wie wirksam Einbruchschutz zum einen die Schwierigkeit der Tat und die Entdeckungsgefahr erhöhen kann – vor allem die Installation einer Alarmanlage. Auch die Kriminalstatistik bestätigt: selbst wenn alle mechanischen Sicherungen überwunden sind, so verbleibt als letzte zuverlässige Bastion, die Einbrecher auch jetzt noch in die Flucht schlagen kann, die moderne Alarmanlage.

Quelle: http://www.prestigecars.de/automobile-magazin/2013/einbruchschutz-mehrheit-der-deutschen-macht-es-dieben-leicht/141010

Alarmanlage schützt

Alarmanlage
wirkt!

Die Alarmanlage ist der Abschluss der Maßnahmen zum Einbruchschutz. Sie ist dies, obwohl sie einen Einbruch weder verzögern noch verhindern kann. Tatsächlich tritt die Alarmanlage erst dann auf den Plan, wenn der Einbrecher durch Bewegungsmelder registriert wird oder er im Begriff ist, einbruchshemmende Maßnahmen zu überwinden. Wenn alle anderen Maßnahmen versagt haben, dann ist die Alarmanlage buchstäblich Ihre letzte Vereidigungslinie. Sie signalisiert dem Einbrecher: hohe Entdeckungsgefahr – hohes Risiko!

Natürlich kann eine Alarmanlage auch einen Einbruch „verhindern“, in dem Sinne nämlich, dass sie abschreckend wirkt, wenn sie vom Einbrecher vor der Tat entdeckt wird. Dass diese Wirkung real ist, zeigen folgende Beispiele:

Einbrecher hinterlassen Dachschaden

Am 10.12.2013 versuchten Einbrecher in einen Elsterberger Unterhaltungsbetrieb einzudringen. Die Einbrecher kamen übers Dach. Dort deckten sie etwa einen Quadratmeter ab – die Alarmanlage tat ihre Wirkung: die Täter gaben Fersengeld

Obwohl die Einbrecher ohne Beute entkamen, verursachten sie einen Sachschaden. Der automatisch herbeigerufene Wachschutz registriere leider den Zugang durch die Decke. Der nächtliche Regen fügte nun noch einen Wasserschaden hinzu – in Summe beträgt der Schaden nun € 2.000.

Das ist eine klares Beispiel für die Wirkung der Alarmanlage: obwohl die Täter bereits die Spielothek unter erheblichen Mühen betreten hatten, schien ihnen die Entdeckungsgefahr zu hoch!

Quelle: http://www.freiepresse.de/LOKALES/VOGTLAND/PLAUEN/Einbrecher-hinterlassen-Dachschaden-artikel8635786.php

Einbruch in Postfiliale gescheitert

Einen ähnlichen Verlauf nahm ein Einbruchsversuch am Vortag (9.12.2013) in Korbach. Dort gelangten die Täter in eine Bäckerei mit Postfiliale. Sie hatten den Eingang aufgehebelt – den Einbruchschutz also überwunden. Nun kam wieder die Alarmanlage ins Spiel: ihre laute Sirene vertrieb die bereits „erfolgreichen“ Einbrecher.

Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/44150/2617255/pol-kb-bad-arolsen-landau-einbruch-in-postfiliale-gescheitert

Alarmanlage vertreibt Einbrecher

Ähnliche Fälle gab es in Willich und Berghausen. Hier griffen die Täter die Rollläden und Fensterscheiben an und lösten dadurch den Alarm aus. In beiden Fällen gaben sie Fersengeld.

Quelle: http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=70&tx_ttnews[tt_news]=152500&cHash=6d87712309

Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65857/2616729/pol-vie-alarmanlage-vertreibt-tankstelleneinbrecher

Alarmanlage schützt

Die Alarmanlage schützt vor Einbruch. Das belegen eindeutig solche Fälle. Glücklicherweise hat sich die Anzahl der versuchten Einbrüche von 2011 auf 2012 um ca. 42% erhöht – in vielen Fällen war daran eine Alarmanlage beteiligt. Alle Fälle belegen: Einbrecher können einbruchshemmende Maßnahmen durchaus überwinden;sind sie aber bereits eingedrungen, so hilft hier nur noch die Alarmanlage.

Tag des Einbruchschutzes

k-einbruch
Tag des Einbruchschutzes

Im Herbst 2012 startete die Polizei die Öffentlichkeitskampagne K-EINBRUCH in Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Sicherheitsbranche. Das Ziel: weitgehende und umfassende Aufklärung zum Thema Einbruchschutz. Die Internetseite www.k-einbruch.de bietet umfassende Information zum Thema Einbruchschutz.

Einbruch: 144.000 Fälle

Die Anzahl der Einbrüche ist wieder im Steigen. Die polizeiliche Kriminalstatistik weist einen Zuwachs auf 144.000 Fälle (8,7%) für 2012 auf. Der Einstieg erfolgte in der Mehrzahl über die bekannten Wege:

  • Fenster
  • Balkon/Terrassentüren
  • Wohnungs/Haustüren

Die entstandenen Schäden belaufen sich auf mehr als €400 Millionen.

Einbruchschutz wirkt!

Die gute Nachricht: der Einbruchschutz wirkt. Nicht nur die Zahlen der Einbrüche stiegen, sondern auch die Zahl der abgebrochenen Einbrüche – also der Einbruchsversuche. Die gescheiterten Einbrüche werden auf zunehmendes Problembewusstsein und den Einsatz von Sicherheitstechnik zurückgeführt – ein deutlicher Beleg für die Wirksamkeit einbruchshemmender Maßnahmen.

Somit ist das Ziel der Kampagne: alle zu erreichen, die dem Thema Einbruchschutz bisher nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt haben.

Tag des Einbruchschutzes

„Eine Stunde mehr für die Sicherheit“ – so lautet die Devise für den „Tag des Einbruchschutzes“. Dieser wird jährlich zum Datum der Zeitumstellung auf die Winterzeit abgehalten. Die „gewonnene Extra-Stunde“ möge man zur Vertiefung der eigenen Kenntnisse zum Einbruchschutz und den Sicherheitsempfehlungen der Polizei verwenden.

Die Polizei bietet an diesem Tag:

  • Beratungen vor Ort
  • Infoveranstaltungen
  • Messestände
  • weitere mediale Präsenz

Ergänzt werden diese Aktivitäten durch einen Tag der offenen Tür, den viele polizeiliche Beratungsstellen und Sicherheitsfirmen veranstalten. Das große Interesse der Öffentlichkeit zeigt sich an der Nachfrage nach Informationen zum Thema und deren weitere Verbreitung durch „Mundpropaganda“.

gekippte Fenster – gekippte Türen

Am Beispiel einer gekippten Tür – das gilt natürlich auch für das gekippte Fenster – demonstriert die Kampagne den naiven Umgang mancher Mitmenschen mit Einbruchschutz und Sicherheitsmaßnahmen. Dabei können schon einfachste Maßnahmen und die Befolgung der Sicherheitstipps der Polizei einen Einbruch zumindest unwahrscheinlich machen.

Wichtige Sicherheitstipps der Polizei

  • Türen abschließen
  • Fenster schließen
  • gekippte Fenster sind offene Fenster
  • Keinen Schlüssel z.B. „im Blumentopf“ verwahren
  • Verlieren Sie einen Schlüssel, ersetzen Sie ihn durch einen neuen
  • Nachbarschaftshilfe
  • Anwesenheitsschutz

Schirmherrschaft

Die Kampagne steht unter der Schirmherrschaft des Bundesinnenministers Dr. Hans-Peter Friedrich. Außerdem übernimmt die Olympiasiegerin und Polizistin Kristina Vogel die Funktion einer K-EINBRUCH-Botschafterin.

Quelle: Kampagneninfo der Veranstalter

Abwrackprämie für alte Fenster und Türen

Abwrackprämie
für alte Fenster und Türen

Die Einbrüche häufen sich: alle zwei Minuten dringen Einbrecher in fremde Wohnungen ein und schädigen Mieter und Hausbesitzer. Nur etwa jeder sechste wird gefasst; die Polizei leistet sog. „Beileidsbesuche“. Eine Anzeige ist dennoch wegen der Schadensersatzansprüche an die Versicherung notwendig. Nun kommt Bewegung in die Sache. Die Innenministerkonferenz berät Maßnahmen zum besseren Schutz der Bürger. Der Clou: ähnlich wie bei alten Autos soll es künftig für alte Fenster und Türen eine „Abwrackprämie“ geben. Pro Fenster € 100,- und pro Tür € 400.-

Fenster und Türen: Haupteinfallswege bei Einbruch

Fenster und Türen sind die Haupteinfallswege der Einbrecher. D.h. hier mit moderner Sicherheitstechnik vorzubeugen, macht den Einbrechern das Leben schwer. Die „Abwrackprämie für Fenster und Türen“ kann hier helfen, notwendige moderne Sicherheitstechnik zu installieren. Der Ansatz ist richtig, denn vier von zehn Einbrüchen scheitern an vorhandener Sicherheitstechnik – so die Kriminalstatistik der Polizei.

„Was für die Ankurbelung unserer Autoindustrie gut war, muss doch erst recht für die Sicherheit der Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld gelten.“ (Rainer Wendt, seit 2007 Bundesvorsitzender der deutschen Polizeigewerkschaft)

€200 Millionen für die „Abwrackprämie“

Die geschätzten Kosten des Projektes belaufen sich auf jährlich € 200 Millionen und bilden ein ordentliches „Hilfspaket“ für die Sicherheitsindustrie. Und so machen sich Gegenstimmen laut. Der Freistaat Bayern lässt durch seinen Innenminister verkünden: neben den hohen Kosten entsteht eine aufwendige Bürokratie, die selbst zusätzliche Kosten verursacht. Bayern werde „sich an so einer Abwrackprämie nicht beteiligen.“

Schützenhilfe leistet Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler. Er sagt in BILD: „„Die Politik spielt derzeit sehr häufig mit dem Gedanken von Mehrausgaben. Hinter vielen Subventionen steht sicherlich ein einfaches Argument, aber letztlich müssen all diese Wohltaten die Steuerzahler berappen.“ Auch hätten Hausbesitzer ein erhebliches Interesse am Schutz ihres Eigentumes. Außerdem hält er die Höhe der „Abwrackprämie“ für zu gering. Sie böten zu wenig Anreiz.

Vorbild Niederlande

Die Niederlande gehen einen anderen Weg. Hier gelten Mindeststandards für Neubauten und so sanken die Einbrüche in Neubauten verglichen mit Altbauten um 26 Prozent. Die Innenminister diskutieren auch eine weitere Alternative: die steuerliche Absetzbarkeit der Materialkosten und eine Einbindung der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Sie soll Kredite und Zuschüsse bereitstellen.

Einbruch: Folgen für die Opfer

Einbruch
die Folgen für die Opfer

Opfer eines Einbruchs beklagen im Schnitt einen Schaden von etwa €2.000. Allerdings wiegt die derbe Verletzung der intimsten Privatsphäre schwer: die psychische Belastung durch den Einbruch führt zu

  • bleibende Fassungslosigkeit über den Einbruch
  • Trauer um verlorengegangene Wertgegenstände
  • Trauer um verlorengegangen Erinnerungsstücke

Die größte Sorge aber ist, dass sich ein solcher Einbruch wiederholen könnte.

Einbruchsfolgen

Als im Wesentlichen besitzfreie Studentin hat sie nicht viel zu bieten. Glück im Unglück: die Wohnung ist nicht verwüstet. nur eine olle Stereoanlage fehlt. Allerdings steigt die psychische Belastung durch den Einbruch: „Ich bin dann immer mit Angst nach Hause gegangen, weil ich befürchtet hab, dass meine Wohnungstür wieder eingetreten ist. Man weißt ja nicht mehr, was einen erwartet. Ich hab dann immer zuerst vorsichtig gelauscht.“

Laute Geräusche und Mitmieter im Treppenhaus versetzen Sabine M. in Angst: „Davon bin ich sogar aufgewacht.“ Sie wechselt die Wohnung.

erneuter Einbruch

Drei Jahre später überrascht sie einen Einbrecher in ihrem Badezimmer: sie schreit laut vor Schreck und mit demselben kommen beide davon – sie und der Einbrecher. Hier ist der Vermieter einsichtig und stimmt grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen für die Erdgeschoßwohnung zu.

Nicht für alle geht es so glimpflich ab. Dieser gewalttätige Bruch der Intimsphäre, der Einbruch in die Privatsphäre führt viele Opfer in schwere Störungen:

  • Angst- und Panikattacken
  • Schlafstörungen
  • Schreckhaftigkeit
  • Ohnmacht, Scham und Wut

Manche Opfer erleben die Situation so realistisch wieder und immer wieder, dass eine psychotherapeutische Behandlung notwendig wird.

Polizeiliche Untersuchung

Eine polizeiliche Untersuchung stellt klar:

nach einem Einbruch fühlen sich nur noch zwei Drittel der Bewohner sicher in ihren Wohnungen

  • 9 von 10 Opfern fürchten einen erneuten Einbruch
  • jedes zweiter Opfer fühlt sich nach einem Einbruch nicht mehr sicher in der eigenen Wohnung

Der Einbruch gehört zur der Art von Schäden, die wir nicht vollständig verhindern können. Aber wir können den Einbrechern das Leben schwer machen und die Folgen des Schadens so klein wie möglich halten.

Zu diesem Zweck hat das Deutsche Forum für Kriminalprävention eine wissenschaftliche Studie erstellen lassen. Diese liefert Empfehlungen, wie mit vorbeugenden technischen Maßnahmen, Wohnungen, Häuser und Geschäftsräume einbruchsicher werden.

Der Clou: hier äußern sich 27 „staatlich geprüfte Experten“: Einbrecher nämlich, die allesamt zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt waren.

Die Studie empfiehlt zur Vorbeugung:

  • Sicherheitstechnik
  • Eigenverantwortliches Verhalten
  • Beachtung des sozialen Umfeldes

Diese Maßnahmen zeigen Wirkung. 40 von 100 Einbrüchen scheitern. Zwar kann Sicherheitstechnik den Einbruch nicht verhindern, aber sie verhindert „störungsfreies“ Arbeiten. Die Einbrecher, die nicht nach wenigen (3-5) Minuten in der Wohnung sind, geben meistens auf.

EiMSIG im MDR – TV Sendung

EiMSIG im TV

Alarmanlage EiMSIG im TV

Nachdem bereits vor fünf Jahren, am 07.10.2008, ein Beitrag über unsere Firma in der MDR-Sendung „einfach GENIAL“ gesendet wurde, war es vor einigen Tagen, am 02.10.2013, wieder so weit: Ein Kamera-Team des MDR besuchte uns an unserem Firmenstandort in Gudensberg

Alarmanlage EiMSIG im TV

Das dreiköpfige Kamerateam besichtigte zuerst unsere Ausstellungsräume, während Geschäftsführer Florian Schmidt das System unserer EiMSIG Alarmanlage vorstellte und erklärte.

Alarmanlage EiMSIG im TV

Einen Einblick in die einzelnen Abteilungen unserer Firma gewährten wir dem Kamerateam ebenfalls.

Alarmanlage EiMSIG im TV

Anschließend besuchte das Kamerateam zusammen mit Florian Schmidt die Familie Santos, die seit vielen Jahren zur Kundschaft unserer Firma gehört.

Alarmanlage EiMSIG im TV

Bereits in unserem ersten Fernsehbericht vom Oktober 2008 durften wir Familie Santos in ihrem Privathaus filmen und uns von der tadellosen Funktionalität der EiMSIG Alarmanlage überzeugen.

Alarmanlage EiMSIG im TV

Familie Santos, die mit unserer EiMSIG Alarmanlage sehr zufrieden ist, hat diese über die vergangenen Jahre hinweg immer wieder erweitert und nachgerüstet, um ihr Haus noch sicherer zu gestalten.

Alarmanlage EiMSIG im TV

Nachdem der Dreh bei Familie Santos abgeschlossen war, wurden in unseren Geschäftsräumen Interviews mit Geschäftsführer Florian Schmidt und Vertriebsleiter Arnd Schmidt geführt.

Alarmanlage EiMSIG im TV

Beide erzählten, dass sich die Firma in der Vergangenheit ins Positive entwickelt und man mehr Mitarbeiter eingestellt habe. Des Weiteren habe man das System der EiMSIG Alarmanlage dahingehend entwickelt und erweitert, als dass man über diese auch die Rollladensteuerung, das Licht- sowie das Rauchmeldersystem regulieren kann. EiMSIG Alarmanlagen, die beispielsweise noch über keine derartige Rollladensteuerung verfügen, könne man sehr einfach problemlos nachrüsten. .

Gern können Sie uns per Mail unter [email protected] sowie per Telefon unter 05603-9199250 kontaktieren oder unsere Firma mit Ausstellungsräumen in Gudensberg besuchen und sich beraten lassen. Wir freuen uns auf Sie!

Einbruchschutz

Einbruchschutz
Winterzeit ­ist­ Einbruchzeit

Die Weihnachtszeit ist Einbruchzeit – das zeigt jedenfalls die Erfahrung der Polizei. Die meisten Einbrüche werden in der dunklen Jahreszeit von November bis Februar verübt. Solide Maßnahmen zum Einbruchschutz sind jetzt wichtiger denn je. Diese Zeit ist deshalb für Einbrecher so günstig, weil zwei Faktoren ihre üblen Vorhaben erleichtern: Abwesenheit und Dunkelheit.

Wenn im November die frühen Abende auf die mit Weihnachtsvorbereitungen und Weihnachtsfeiern beschäftigten Menschen treffen, feiert ein übles Gewerbe Hochsaison. Die Einbruchzeit hat begonnen.

Gefahrenquelle Abwesenheit

Einbrecher begehen ihre Taten, weil sie wissen: nur jeder sechste wird gefasst – Anzeigen sind so gut wie wirkungslos. Die Polizei spricht in diesen Fällen von „Beileidsbesuchen“.

Wenn die Bewohner nun nicht zu Hause sind, sinkt die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden, erheblich. Die Abwesenheit ist eines der wichtigsten Kriterien, nach dem die Übelwichte ihre Ziele „ausbaldowern“.

Diese Abwesenheit ist nun typisch sowohl für die Weihnachtszeit als auch für die anschließende Winterurlaubszeit. In der Weihnachtszeit ist Himmel und Erde unterwegs, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Das geschieht in aller Regel zum Feierabend hin und kann sich durch die verlängerten Ladenschlusszeiten leicht bis nach 21:00 hinausziehen.

Die Weihnachtsfeiern fallen in die gleiche Zeit, hier aber kehren die Bewohner oft erst spät in der Nacht zurück.

Das wissen auch die Langfinger.

Gefahrenquelle Dunkelheit

Die Dunkelheit verschafft den Tätern einen weiteren wichtigen Vorteil: man kann sie bei ihrem Tun schlechter beobachten. Die Tat selbst erfolgt in Dunkelheit, aber die Dunkelheit erschwert auch die Wiedererkennung des Täters. Gelangt der Täter im Dunkeln auf einen Balkon, kann er ganz unbeobachtet „arbeiten“ und unbeobachtet fliehen.

In den Monaten November bis Februar werden in Deutschland die meisten Einbrüche verübt.

Gefahrenquelle fehlende Sicherheitsvorbereitungen

Es gibt eine positive Nachricht: vier von zehn Einbrechern geben auf, wenn der Einbruch nicht innerhalb von fünf Minuten gelingt. Zu hoch ist das Risiko, entdeckt zu werden. Es gibt lohnendere „Projekte“.

Die negative Nachricht: leider fehlen einfach zu häufig auch nur die einfachsten Sicherheitsvorkehrungen.

Tipps zum Einbruchschutz

Die dunkle Jahreszeit ist also eine gute Gelegenheit, einige Tipps zum Einbruchschutz vorzustellen. Vier Gegenstrategien empfehlen sich:

  • Nachbarn & Nachbarschaftshilfe
  • Anwesenheit simulieren und schützen
  • mechanische Vorkehrungen
  • elektronische Vorkehrungen

Dieser Artikel gibt Ihnen praktische Tipps zum Einbruchschutz und zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Maßnahmen zum Einbruchschutz mit einer Alarmanlage verbessern können.

Nachbarschaftshilfe

Einbruchschutz fängt mit den einfachsten Mitteln an. Wir erinnern uns: Ziel unserer Gegenstrategie ist es, dem Einbrecher die ersten fünf Minuten so schwer wie möglich zu machen. Denn die Kriminalstatistik der Polizei zeigt, Einbrecher geben auf, wenn es schwierig wird; Nachbarn, Licht, Lärm und Zeitverlust bedeuten für den Einbrecher nichts als Schwierigkeiten. Also signalisieren wir: Einbruch? Bei mir nicht!

Einbruchschutz durch Nachbarn

Diese Gegenmaßnahme ist ganz kostenlos. Stellen Sie sich bei Ihren Nachbarn vor und mit denselben gut. Bitten Sie Ihre Nachbarn um Hilfe und bieten Sie selbst auch Ihre Hilfe an:

  • Werfen Sie immer mal einen Blick auf Nachbars Wohnung!
  • Sehen Sie unbekannte Personen vor der Haustür oder im Flur, fragen Sie, wie Sie helfen können! Übelwichte werden dann das Weite suchen …
  • Wenn Sie ungewöhnliche Geräusche wahrnehmen, schauen Sie nach!
  • Sehen Sie verdächtige Personen bei verdächtigem Tun – verständigen Sie die Polizei. Konfrontieren Sie auf keinen Fall potentielle Täter. Einbrecher setzen zwar in aller Regel keine Gewalt ein, aber wenn es um die Flucht geht, machen die Kameraden schon mal eine Ausnahme.
  • Wenn Sie ein einem Mehrfamilienhaus leben, lassen Sie niemals Unbekannte ins Haus. Neben unerwünschten Klingelputzern mit dem neuesten Kabelangebot kommen so auch Einbrecher ins Haus.
    • Ein in die Sprechanlage genuscheltes „Paket“ heißt gar nichts
    • Ausweise können gefälscht sein – rufen Sie doch einfach beim Aussteller des Ausweises an und fragen Sie nach, nicht wahr.
    • Arbeitskleider ebenso. Im berühmten Berliner Hotel Kempinski wurde in den 80er Jahren der Limousinen-teure Perser im Empfangsbereich vor aller Augen entwendet. Die Täter gingen wie folgt vor:
      • Sie betraten die Lobby in „Blaumänner“ gekleidet
      • Sie legten am Empfang eine gefälschte „Quittung für Reinigung“ vor
      • Dann rollten sie den Teppich ein und verließen das Hotel
  • Misstrauen Sie grundsätzlich allen „Ohnmachts- und Schwächeanfällen“ fremder Personen vor Ihrer Wohnungstür – Sie wissen doch: keine gute Tat bleibt ungesühnt.
  • Machen Sie Fremden nicht die Tür auf. Und wenn, dann nur so weit, wie es der Sperrbügel an Ihrer Tür erlaubt.
  • Passen Sie auf, wem Sie Schlüssel zu Ihrer Wohnung übergeben.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen jemand anbietet, alle Fenster Ihres Hauses für €20,- zu putzen. Hier geht es darum herauszufinden, ob sich der Einbruch lohnt.
  • Achten Sie auf sog. „Gaunerzinken“. Diese befinden sich oft in der Nähe von möglichen Zugängen. Diese sollten umgehend entfernt werden.

Nachbarn sind die erste „Verteidigungslinie“

Ihre Nachbarn bilden Ihre erste „Verteidigungslinie“. Aufmerksame Nachbarn erhöhen die Gefahr, entdeckt zu werden. Und der Knüller: Nachbarschaftshilfe ist völlig umsonst! Und wer weiß, vielleicht lernen Sie ja ein paar nette Leute kennen.

Einbruchschutz durch Anwesenheitssimulation

Anwesenheitssimulation (und später der Anwesenheitsschutz) bilden Ihre zweite Verteidigungslinie gegen Einbrecher und stärken Ihre Maßnahmen zum Einbruchschutz. Die Anwesenheitssimulation ist ohne großen finanziellen Aufwand zu bewerkstelligen, während der Anwesenheitsschutz eine Investition in die eigene Sicherheit darstellt.

Anwesenheitssimulation: eine preiswerte Maßnahme zum Einbruchschutz

Wir erinnern uns: Einbrecher geben auf, wenn sie nicht in kürzester Zeit eindringen, stehlen und fliehen können. Muss ein Einbrecher davon ausgehen, dass die Bewohner zu Hause sind, dann sucht er wahrscheinlich ein leeres Ziel – aber davon gibt es Ausnahmen. Schon mit ein paar Euro können Sie eine wirkungsvolle Anwesenheitssimulation erreichen.

Licht

Lassen Sie das Licht an! Beleuchten Sie Ihre Wohnung so, als ob Sie zu Hause sind. Vermeiden Sie eine gleichmäßige Beleuchtung. Besser ist es in manchen Zimmern die volle Deckenbeleuchtung anzuschalten, in anderen nur eine kleine Lampe – und natürlich darf es auch dunkle Zimmer geben. Schutz vor Einblick

Ziehen Sie die Vorhänge zu. Ein hell erleuchtetes Zimmer ist leicht von außen einzusehen – sind aber Rollläden und Vorhänge zugezogen, so ist das erheblich schwieriger.

Radio und Fernseher

Lassen Sie Radio und Fernseher bei normaler Lautstärke laufen, wenn Sie ausgehen (auch tagsüber!)

Zeitschaltuhren

Zeitschaltuhren verbessern Ihre Anwesenheitssimulation erheblich. Sie sind in diesen Tipps zum Einbruchschutz auch die erste Maßnahme, die eine kleine Investition verlangt. Mit Zeitschaltuhren können Sie in Ihrer Abwesenheit ein lebendiges Wohnen vortäuschen: die Beleuchtung geht nach einem festgelegten Schema an oder aus – ebenso Ihr Radio und Ihr Fernseher. Zeitschaltuhren gibt es bereits für ein paar Euro.

Einbruch bei Anwesenheit

Nicht nur die wirklich dreisten Einbrecher, sondern auch Gelegenheitsdiebe, steigen schon mal ein, wenn Sie tatsächlich zu Hause sind. Das machen die Kameraden dann, wenn leichter Einstieg und leichte Beute möglich sind. Kann der Einbrecher durch ein Fenster einsehen und entdeckt er dabei offenliegende Wertgegenstände, wächst die Versuchung: ein ungesichertes Fenster lässt sich in Sekundenschnelle aushebeln. Anschließend huscht der Übelwicht durch die leeren Zimmer, greift, was er zuvor gesehen hat und ist eine Minute später wieder weg, wenn Sie aus dem Bad zurückkommen.

Oberstes Gebot: alle Wertgegenstände sicher verwahren – nichts offen herumliegen lassen! Schon konsequente Verhaltensregeln erhöhen den Einbruchschutz wesentlich.

Fazit

Die Anwesenheitssimulation ist eine wirkungsvolle Maßnahme zum Einbruchschutz und verringert erheblich Ihr Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden. Schon die einfachsten kostenfreien Maßnahmen der Anwesenheitssimulation vergällen einem Einbrecher die Aussicht auf „sicheres“ und entdeckungsfreies Stehlen. Steuern Sie Ihre Beleuchtung, Radio und Fernseher durch Zeitschaltuhren und verbessern Sie so Ihre persönliche Anwesenheitssimulation.

Anwesenheitsschutz

Der Anwesenheitsschutz dient der Abwehr von Eindringlingen, wenn Sie zu Hause sind. Er bewahrt Sie vor Überfällen (sog. „Home Invasions“), die leider vorkommen. Und natürlich vor Einbruch in Ihrer Anwesenheit. Im Gegensatz zur Anwesenheitssimulation ist der Anwesenheitsschutz nicht ohne teilweise erhebliche Investitionen zu realisieren. Allerdings ist er eine wichtige Maßnahme zum Einbruchschutz: hier geht es ganz konkret um Ihre persönliche Sicherheit im Ernstfall!

Verhaltenshinweise zum Anwesenheitsschutz

Vorsicht ist die „halbe Miete“. Insbesondere Vorsicht gegenüber Menschen, die Sie nicht persönlich kennen.

  • Überprüfen Sie, wer zu Ihnen will!
  • Lassen Sie nicht einfach jeden herein!
  • Misstrauen Sie „Paket“ und fragen Sie nach, wer liefert und wer empfängt!
  • Misstrauen Sie „Will zu Meier – können Sie mir mal aufmachen.“ Na, dann soll er doch bei Meier klingeln oder warten.
  • Überprüfen Sie auch vorgezeigte Ausweise! Jeder halbwegs computerbegabte kann in wenigen Minuten einen Ausweis zumindest nachahmen. Lassen Sie sich den Ausweis durch die spaltbreit geöffnete Tür geben und rufen Sie einfach beim Aussteller des Ausweises an und erkundigen sich nach dem Mitarbeiter.

Achtung

Übelwichte testen gerne Ihre Anwesenheit. Durch Klingeln oder Anrufen. Wenn Sie also zu Hause sind: ignorieren Sie nach Möglichkeit weder Telefon noch Tür – es könnte ein Test sein.

Wenn Sie einen Anrufbeantworter benutzen – niemals Ihre Abwesenheitszeiten verkündigen. Auch Einbrecher rufen an.

Na ja, es ist natürlich auch keine gute Idee über Twitter, Facebook oder persönliches Blog zu verbreiten, dass nun drei wunderbare Wochen auf Mallorca anstehen. Auch Einbrecher nutzen diese Dienste.

Sie verbessern Ihren persönlichen Einbruchschutz merklich, wenn Sie sorgfältig mit Ihren persönlichen Daten umgehen.

Maßnahmen zum Anwesenheitsschutz

Achten Sie hier vor allem auf Qualitätsware und fachmännischen Einbau. Und verwenden Sie wann immer möglich Produkte, die über ein gültiges VdS-Zertifikat verfügen. Es geht hier um Ihre eigene persönliche Sicherheit.

  • Türspion: so können Sie sehen, wer zu Ihnen will
  • Gegensprechanlage: so können Sie prüfen, wer zu Ihnen will. Öffnen Sie niemals blauäugig bei unerwarteten Paketen oder allgemeinen Aussagen wie „Telefon“, „Elektriker“ usw.
  • Sperrbügel: lassen Sie einen VdS geprüften Sperrbügel fachmännisch montieren. Dieser muss einem Bolzenschneider widerstehen können. Öffnen Sie niemals unbekannten Personen oder unerwartetem Besuch von Dienstleistern. Lassen Sie sich Ausweise durch die spaltbreitgeöffnete (und mit sperrbügelgesicherte) Tür geben und überprüfen Sie die Identität (s.o.).
  • Querriegelschloss: eine der teuersten, aber auch lohnenswerten Investition in die persönliche Sicherheit in Ihrem Heim. Dieses Querriegelschloss wird mit Schwerlastdübeln in der Wand rechts und links der Tür verankert und bietet einen erheblichen Schutz. Auch hier achten Sie unbedingt auf VdS-Zertifikat und fachmännischen Einbau.

Fazit

Diese Maßnahmen zum Anwesenheitsschutz gehen schnell ins Geld – leider. Sie sind aber ein wesentlicher Teil Ihrer Maßnahmen zum Einbruchschutz und dürfen nicht leichtfertig vernachlässigt werden. Türspion und Gegensprechanlage sind für Mieter allerdings eingebaut. Nur Eigenheimbesitzer müssen diese selber anschaffen. VdS-zertifizierte Sperrbügel und Querriegelschlösser hingegen sind kostspielige Anschaffungen. Der Anwesenheitsschutz ist ein wichtiger Bestandteil Ihrer Maßnahmen zum Einbruchschutz. Einfache Verhaltensregeln verringern das Risiko, der Einbau von VdS-geprüfter Sicherheitstechnik verstärkt Ihren persönlichen Anwesenheitsschutz.

Mechanische Sicherung

Die mechanische Sicherung des Wohnraumes gehört zum Kernbereich der Maßnahmen zum Einbruchschutz und beginnt bereits mit dem Anwesenheitsschutz. Auch hier ist das Ziel: vermiesen wir dem Einbrecher die ersten Minuten. Machen wir es ihm so schwer wie möglich, in die Wohnung einzudringen, so dass er lieber weiterzieht.

Einbruchschutz: mechanische Sicherung

Der Maßnahmenkatalog ist für Bewohner von Mehrfamilien- oder Mietshäusern anders als der für Hausbewohner. Die oberen Stockwerke von Mehrfamilien- oder Mietshäusern sind in aller Regel nur über den Treppenflur erreichbar. Eine mechanische Sicherung von Fenstern und Balkontüren ist nur dann notwendig, wenn ein potentieller Einbrecher über nahestehende Bäume, Garagendächer oder ähnliches den Balkon tatsächlich erreichen kann. Das gilt also sicherlich für das Parterre und vielleicht noch den ersten Stock – darüber nur, wenn diese Höhe von außen erstiegen werden kann.

Einbruchschutz: sichere Türen

Sichern Sie alle Türen zu Ihrem Wohnbereich. Dazu zählen:

  • Haus- und Wohnungstüren
  • Kellertüren
  • Balkon- und Terrassentüren
  • Garagentor und die entsprechende Tür in der Garage zum Wohnraum

Sichern Sie alles, was das Außen gegen das Innen abgrenzt mit Sperrbügel und Balkenschloss. Das erschwert das Eindringen erheblich und schützt außerdem noch gegen sog. „Home Invasions“ – Überfälle in Ihrer Anwesenheit. Die Schlösser müssen Angriffen von außen standhalten und dürfen auch nicht mechanisch aus der Tür gerissen werden können. Glastüren benötigen für einen guten Einbruchschutz einbruchshemmendes Glas oder müssen extra durch Gitter geschützt werden.

Verwenden Sie nur VdS geprüfte Sicherheitstechnik und überlassen Sie den Einbau einem Fachmann.

Einbruchschutz: sichere Fenster

Fenster so wie Balkon- und Terrassentüren sind für einen Einbrecher kein Hindernis. In einem Augenblick sind sie ausgehebelt, aufgebrochen oder eingeschlagen. Sie sind ein Haupteinbruchsweg für die Täter und müssen gut gesichert sein. Auch hier achten Sie bitte immer auf VdS geprüfte Sicherheit und fachmännischen Einbau.

  • einbruchhemmende Sicherheitsbeschläge
  • Sicherheitsfolien für Glastüren und Fenster zum nachträglichen Einbau
  • Einbruchhemmendes Sicherheitsglas bei neuen Fenstern
  • Schlösser für Fenster und Rollläden. Rollläden dürfen nicht von außen aufschiebbar sein.

Achten Sie auch ggf. auf Kellerfenster und Lichtschächte – hier helfen weit unten im Schacht angebrachte Gitter.

Einbruchschutz: sicheres Garagentor

Vergessen Sie nicht Ihr Garagentor. Prüfen Sie, ob das Garagentor selbst einem Angriff standhalten kann oder ob es leicht durchstoßen werden kann. Auch hier sind sichere Schlösser Bedingung. Erkundigen sie sich nach selbstverschließenden Garagentoren. Und bitte setzen Sie auch hier nur auf bewährte und VdS zertifizierte Sicherheitstechnik.

Fazit

Eine durch fachmännische Beratung gut durchdachte mechanische Sicherung des Wohnbereiches erhöht Ihren Einbruchschutz erheblich. Wenn Fenster, Haus-, Balkon- und Terrassentüren – kurz: alle Zugänge durch VdS zertifizierte Sicherheitstechnik geschützt sind, so haben Sie erfolgreich eine weitere Verteidigungslinie aufgebaut. Was aber, wenn diese dennoch z.B. durch ein vergessenes gekipptes Fenster durchbrochen wird?

Die Alarmanlage

Die Alarmanlage ist der krönende Abschluss Ihrer Maßnahmen zum Einbruchschutz. Eine Alarmanlage springt dann ein, wenn alles andere versagt, nein – bevor alles andere versagt. Sie ist ein erheblicher Vorteil, wenn wir unsere allgemeine Strategie betrachten: dem Einbrecher die ersten Minuten so schwer wie möglich zu machen, so dass die Entdeckungsgefahr wächst und der Kriminelle das Weite sucht. Nun ja – was ist da besser als eine laute, weit vernehmbare Sirene?

Alarmanlage wirkt abschreckend

Eine Alarmanlage kann schon abschreckend wirken, bevor sie installiert ist. Besorgen Sie sich einfach ein Plakette „Dieses Haus wird überwacht von …“. Sie finden so was bei Schlüsseldiensten. Bringen Sie dieselbe gut sichtbar aber dezent an und verbergen Sie Ihre Kostbarkeiten vor Einblick durch Fenster. Ergänzen Sie die Optik noch mit der Attrappe einer Sirene – und schon erscheint Ihr Wohnbereich als schwere Aufgabe.

Beachten Sie hierbei bitte zweierlei:

  • eine Attrappe funktioniert nicht wirklich – sie sieht nur so aus „als ob“
  • eine tatsächlich installierte Alarmanlage sieht nicht nur abschreckend aus, sie kann tatsächlich Einbrecher in die Flucht jagen

Aufgabe der Alarmanlage

Eine Alarmanlage kann keinen Einbruch verhindern. Aber sie kann Täter verjagen und/oder die Polizei bzw. einen Wachschutz verständigen. Ist die Alarmanlage auch als Gefahrenmeldeanlage geeignet, dann verständigt sie z.B. im Brandfall die Feuerwehr – und weckt die schlafenden Bewohner.

Funktionen der Alarmanlage

Installation

Je einfacher die Installation, desto weniger Fehlerquellen. Gehen wir von normalen Sicherungsanforderungen für Haus und Wohnung aus, so sollte die Installation im Idealfall

  • nachträglich möglich sein
  • ohne großen Aufwand
  • wenn möglich auch von einem Laien machbar
  • nach Bedarf erweiterbar

Hier empfiehlt sich klar die Funkalarmanlage. Eine kabellose Installation der Komponenten ist in aller Regel auch von Laien zu bewerkstelligen. Allerdings weist eine Funkalarmanlage noch einen weiteren erheblichen Vorteil auf: sie kann von außen nicht unterbrochen werden, da es keine Kabel zu kappen gibt. Die Hauszentrale selbst befindet sich aber sicher im überwachten Innenraum.

Hier empfiehlt sich klar die Funkalarmanlage. Eine kabellose Installation der Komponenten ist in aller Regel auch von Laien zu bewerkstelligen. Allerdings weist eine Funkalarmanlage noch einen weiteren erheblichen Vorteil auf: sie kann von außen nicht unterbrochen werden, da es keine Kabel zu kappen gibt. Die Hauszentrale selbst befindet sich aber sicher im überwachten Innenraum.

Bedienung der Alarmanlage

Hier gilt das gleiche wie für die Installation. Sie muss „kinderleicht“ sein. Komplizierte Vorgänge erfordern eine hohe Konzentration. Das macht die Bedienung lästig und fehleranfällig, und führt im schlimmsten Fall dazu, dass die Alarmanlage nicht scharf geschaltet wird.

Alle Komponenten sowie die überwachten Elemente des Wohn-und Außenbereichs müssen mit einem Blick erfassbar sein. Ebenso der Zustand der überwachten Elemente, so dass ein etwaig noch geöffnetes oder gekipptes Fenster sofort entdeckt wird.

Überwachung durch die Alarmanlage

  • von außen steuerbar durch Handy oder Smartphone
  • Überwachung der Außenhaut
    • Türen (Kellertüren!)
    • Balkon- und Terrassentüren
    • Garage
    • Außenbeleuchtung
    • Rollläden und Rollladensteuerung
    • Fenster
    • gekippte Fenster
  • Überwachung des Innenraumes
    • Brandschutz mit Sicherung und Öffnung der Fluchtwege
    • mögliche Gefahrenherde: versehentlich nicht ausgeschaltete Elektrogeräte wie z.B. den Herd (Brandgefahr!)
  • Unterstützung der Anwesenheitssimulation
  • Unterstützung des Anwesenheitsschutzes

Fazit

Mit einer Alarmanlage haben Sie wirkungsvoll Ihre letzte Verteidigungslinie aufgebaut. Die Alarmanlage erfüllt ihre Aufgabe selbst dann, wenn die mechanische Sicherung angegriffen oder gar überwunden wird. Eine Funkalarmanlage lässt sich zudem nicht von außen manipulieren. Wenn Sie die Alarmanalage selbst als Laie einbauen können, kennt niemand außer Ihnen Ihr Sicherheitskonzept. Wählen Sie ausschließlich eine VdS-zertifizierte Alarmanlage.

Zusammenfassung

Diese Tipps zum Einbruchschutz umfassen sechs Bereiche:

  1. Gefahrenquellen
  2. Nachbarschaftshilfe
  3. Anwesenheitssimulation
  4. Anwesenheitsschutz
  5. Mechanische Sicherung
  6. Alarmanlage

Wenn Sie diese Maßnahmen ergreifen, dann wird Ihr Wohnbereich für Einbrecher uninteressant – zu groß ist die Gefahr einer möglichen Entdeckung

Identifizieren Sie zunächst die Gefahrenquellen! Dann sprechen Sie mit Ihren Nachbarn und bieten Ihre Hilfe an. Schon die einfachen Maßnahmen zur Anwesenheitssimulation erhöhen den Einbruchschutz. Ergänzen Sie diese um Anwesenheitsschutz und mechanische Sicherung.

Der letzte wichtige Schritt ist nun die Installation einer Alarmanlage. Sie ist Ihre letzte Verteidigunslinie beim Einbruchschutz:

Selbst wenn Ihre einbruchhemmenden Maßnahmen versagen, sorgt die Alarmanlage dafür, dass Ihr Einbruchschutz noch funktionieren kann. Durch lauten und stillen Alarm signalisiert sie dem Täter: „Du bist entdeckt“.

Gleichzeitig informiert die Alarmanlage die Polizei oder einen Wachschutz – das sichert schnelle Hilfe.

Gute Alarmanlagen überwachen auch den Inneraum auf Gefahren (Brand!) und steuern selbst heikle Gefahrenquellen (Herd!, gekippte Fenster .

Achten Sie grundsätzlich auf fachmännische Beratung und wählen Sie ausschließlich VdS-zertifizierte Sicherheitskomponenten. Dies gilt ganz besonders für Ihre Alarmanlage.

Alarmanlage EiMSIG – Folge 8: Rollladensteuerung

Rolladen bequem steuern – mit EiMSIG

Für unsere EiMSIG Rollladensteuerung beziehen wir ausschließlich hochwertige Produkte zweier renommierter Hersteller.

Unsere EiMSIG Alarmanlage bietet Komfort und Sicherheit. Die integrierte Rollladensteuerung ermöglicht es, die Rollläden bei Einbruchsalarm herunterfahren zu lassen und im Brandfall nach oben, um den Fluchtweg freizumachen.

Rollladen steuern

  • Die gesamte Bandbreite der Steuerung vom EiMSIG Funk-Rollladenmotoren bis hin zum Sonnen-/Lichtsensor kann mit unserem EiMSIG System abgedeckt werden
  • Falls Sie bereits über Rollladenmotore mit Wandschaltern verfügen, ist es möglich, universale EiMSIG Funkempfänger einzubauen, um anschließend die Vorteile der EiMSIG Rollladensteuerung nutzen zu können.
  • Bei längerer Abwesenheit können Sie Ihren Wohnraum mithilfe der integrierten Zeitschaltuhr bewohnt aussehen und Ihre Rollläden täglich hoch- und herunter fahren lassen.

So können Sie sich sicher sein, dass Ihr Wohnraum abgesichert ist, auch wenn Sie über einen längeren Zeitraum nicht zu Hause sind.

In Ihren Wohnräumen können Sie die Rollläden auch zusätzlich über eine Fernbedienung oder über Wandtaster steuern.

Gern beraten wir Sie per Telefon unter der Nummer 05603/9199250 oder vor Ort in Gudensberg-Maden, damit Sie sich ein Bild von dem gesamten System unserer EiMSIG Alarmanlage machen können.

Alarmanlage EiMSIG® Garagentorantriebe

EiMSIG Ansteuerung für Garagentorantriebe

Auch Ihre bestehenden Garagentorantriebe lassen sich auf das System der EiMSIG Alarmanlage umstellen.

EiMSIG Garagentorantriebe

  • Die EiMSIG Alarmanlage verwendet für die Ansteuerung handelsüblicher Garagentormotoren einen Universalempfänger, dieser passt an jeden Garagentorantrieb.

  • Gesteuert werden die Garagentormotoren über die Hauszentrale oder über die Fernbedienungen. Wussten Sie schon, dass man mit der Fernbedienung übrigens auch das Licht an- und ausschalten kann?
  • Für unsere Alarmanlage verwenden wir ausschließlich modernste Funktechnologie, die gleichzeitig höchste Sicherheit bietet. Alte Garagentormotoren mit unsicherem Funk sind eine willkommene Einladung für Einbrecher, der Sie entgegen wirken können, indem Sie Ihren Garagentormotor mit den neuen Universalempfängern für Garagentorantriebe nachrüsten bzw. erneuern.

Gesteuert werden die Garagentormotoren über die Hauszentrale oder über die Funkfernbedienungen. Wussten Sie schon, dass man mit der Fernbedienung übrigens auch das Licht an- und ausschalten kann?

Für unsere EiMSIG Alarmanlage verwenden wir ausschließlich modernste Funktechnologie, die gleichzeitig höchste Sicherheit bietet. Alte Garagentormotoren mit unsicherem Funk sind eine willkommene Einladung für Einbrecher, der Sie entgegen wirken können, indem Sie Ihren Garagentormotor mit den neuen Funk-Universalempfängern für Garagentorantriebe nachrüsten bzw. erneuern.